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29. Dezember 2012

"Jah bless" - Wachsen an der Herausforderung


Von der Nordspitze Trinidads nach Union Island, etwa auf halber Strecke zwischen Grenada und unserem Ziel Martinique, sollte uns unser Segeltörn durch die Karibik führen. Gut 24 Stunden waren für die rund 150 Seemeilen veranschlagt. Die Boote waren startklar und wir waren es auch. Zumindest dachten wir das.

Es war bereits gegen Mittag, als ich mich in der kleinen Scotland Bay von Jochen verabschiedete, der im Beiboot mit seinem Skipper Torsten zur „Tika Roa" übersetzte. Auf diesem schäbigen, überladenen Katamaran, selbst von seinem Eigner als „Floß" oder „Lastensegler" bezeichnet, sollte Jochen das Segeln erlernen. Oder würde ihn dieser Kahn doch eher das Fürchten lehren? Ich jedenfalls war froh, auf der „Ruby" angeheuert zu haben: ein schmuckes, zwölf Meter langes Monohull, das mir einen doch weitaus vertrauenserweckenderen Eindruck machte, als der Katamaran. Allerdings war das Vertrauen in das Material auch nötig, denn das in meinen Kapitän sank zusehends.

8721-Ruby.JPG© Bergholter Die "Ruby".
 
Oh Captain, mein Captain

Larston, ein 44-jähriger Rastafari aus St. Vincent, hatte ein sonniges Gemüt und legte sein strahlendes Lachen über den gesamten Tag nur zu einem Zwecke ab: um stimmgewaltig die Klänge der Reggae-Musik aus den Lautsprechern an Bord nachzuvertonen. Ein mehr als sympathischer Mensch mit einer natürlichen Offenheit und einer einfach unwidersehlich einehmenden Art. Ich hatte ihn sofort ins Herz geschlossen. Doch wir wollten gemeinsam in See stechen, „den Naturgewalten trotzen und uns, wie unser Schicksal, in Gottes Hände legen", wie Torsten es etwas dramatisch formulierte. Wie Recht er mit dieser Aussage aber hatte, wissen Generationen von Seefahrern. Und auch ich sollte es bald erfahren.

8815-larston.JPG© Bergholter Captain auf der Brücke: Larston.

Herr Navigator

Es machte mich doch etwas stutzig, dass Torsten mir, bevor wir die Anker lichteten, ganz beiläufig erklärte, er wolle mir noch „mal eben einen Crashkurs in Navigation geben". Das ist ja unschädlich, dachte ich mir und lud mir ein Programm mit Seekarten auf meinen Computer. Wie man einen Kompass liest, wusste ich bereits. Wie man das GPS-gestützte Navigationssystem benutzt und anhand der angezeigten Koordinaten auf einer Seekarte Position und Kurs bestimmt, wurde mir binnen fünf Minuten erklärt. Wie man klassisch mit Hilfe der Sterne und eines Sextanten navigiert, lernte ich in dieser Lektion leider nicht. Doch in den vergangenen Nächten waren ohnehin keine Sterne zu sehen, also beschränkte sich die Einführung auf die moderne Technik.

Ruby inside.JPG© Bergholter Unter Deck: Nun heißt es Abschied nehmen.

Ich hörte aufmerksam zu, doch Torstens lakonische Art, ließ mich der ganzen Materie keine große Bedeutung beimessen. Was sonst noch? Bug vorne, Heck hinten, Steuerbord rechts und Backbord links. Noch Fragen? Nein. Obwohl doch: Wie wahrscheinlich war es, dass ich meine neu erlernten Navigationsfähigkeiten würde unter Beweis stellen müssen? Man könne nie wissen, entgegnete Torsten und offenbarte mir, dass Larston weder Lesen noch Schreiben konnte und dass auch die Zahlen nicht seine allerbesten Freunde seien. Oha. Gut zu wissen. In einer stillen Minute nahm ich mir dann das Programm mit den Seekarten noch einmal vor und beschäftigte mich etwas eingehender damit. Man kann ja nie wissen...

Gottvertrauen

Das Vertrauen in meinen Skipper war zwar nicht erschüttert, doch begann ich etwas an seinen Fähigkeiten zu zweifeln. Bestärkt wurden diese Zweifel durch die Erkenntnis, dass Larston auf dieser Fahrt sein erstes Kommando als Kapitän führen würde. Er segelte zwar bereits seit seiner Jugend, doch offenbar stets unter fachkundiger Anleitung. Sein regelmäßiger Ausruf „Jah bless", was soviel bedeutete, wie „Gott segne uns", war als vertrauensbildende Maßnahme auch nicht geeignet. Nun ja, es half alles nichts. Da musste ich jetzt durch, denn für einen Rückzieher war es zu spät. Doch wie heißt es so schön: Man wächst an der Herausforderung. Und eine solche schien mir bevorzustehen. Ich tätschelte liebevolle den leblosen Kunststoff der „Ruby" und flüsterte ihr zu, sie solle uns ja nicht im Stich lassen. Danach richtete ich meinen Blick gen Himmel und schickte ein Stoßgebet in die sich immer dichter zusammenziehenden Wolken. Jah bless...

ausfahrt.JPG© Bergholter Wir lassen die Küste Trinidads hinter uns und begeben uns auf hohe See.


Wir lieben Stürme...

Ich blendete sämtliche Bedenken und Zweifel aus und wir setzten das Vorsegel. Kaum waren wir aus der schützenden Bucht heraus, begann eine steife Brise die Segel zu wölben und die See wurde merklich rauer. Vom Kanu bis zum Containerschiff, ich bin inzwischen mit jeder erdenklichen Art von Wasserfahrzeug gefahren, doch ein Segelboot war noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Hier trennte sich die Spreu vom Weizen, hier wurde die Seetauglichkeit unter Beweis gestellt, hier entschied sich, ob man das Zeug zum Seemann hatte oder doch nur ein Leichtmatrose bleiben würde. Während ich diesen Gedanken nachhing, stieg Bug der „Ruby" beinahe senkrecht aus den Wellen in die Höhe, um im nächsten Moment mit einem lauten Krachen wieder in das Wasser zu stürzen. Die Gischt schlug mir ins Gesicht, die Balance ging verloren und eine Hand suchte stets nach einem sicheren Halt. Sorgenvoll hörte ich in mich hinein und suchte angestrengt nach ersten Anzeichen von Seekrankheit. Fehlanzeige.

mast_wetter.JPG© Bergholter Da braut sich was zusammen...

Langsam gewöhnte ich mich an das Schaukeln, lediglich als ich unter Deck stieg, um in der Kombüse das Essen zu bereiten, hatte ich das Gefühl, etwas Gesichtsfarbe zu verlieren. Doch sobald ich wieder an Deck war, die Nase in den Wind hielt und den Sturz in das nächste Wellental antizipieren konnte, ging es mir wieder gut.

Jenseits von Raum und Zeit

Das Grau des Tages wich allmählich dem Zwielicht der Abenddämmerung und ich bemerkte, wie ich jegliches Gefühl für Raum und Zeit verlor. Die Küstenlinie Trinidads war längst außer Sicht und wohin man den Blick auch wandte, man sah nur Wasser und Horizont. Wir müssen schon einige Stunden unterwegs gewesen sein, doch kam es mir nicht so vor. Schon früh übernahm ich das Ruder, versuchte den Kurs zu halten und die „Tika Roa" nicht aus den Augen zu verlieren. Dabei erlebte ich das erste Hochgefühl, als ich spürte, wie es mir gelang, den Wind in den Segeln einzufangen und das Schiff an Fahrt aufnahm. Doch die Winde waren uns nicht gewogen, denn wir wurden immer weiter nach Westen abgetrieben, so dass unser Vorhaben, Grenada an der Ostküste zu passieren, immer unwahrscheinlicher wurde. Doch so ist es nun einmal beim Segeln: Nicht der Kapitän, sondern der Wind bestimmt den Kurs.

mate_ahoy.JPG© Bergholter Noch guter Dinge: Der 1. Maat verabschiedet sich mit einem zuversichtlichen "Ahoi".


Auf Nachtwache

Es war bereits tiefste Nacht, als ich mich zu einem kleinen Nickerchen unter Deck begab. Von Schlaf möchte ich in diesem Zusammenhang nicht sprechen, denn der Seegang ließ einen höchstens in einen Zustand kurzzeitiger Ohnmacht verfallen, unterbrochen lediglich von dem einen oder anderen Sturz von der Bank. Kaum hatte ich das Gefühl einmal wirklich eingeschlafen zu sein, weckte mich Larston und bat mich, die nächste Wache zu übernehmen, da auch er eine Pause brauchte. Also quälte ich mich wieder auf die „Brücke" und übernahm erneut das Ruder. Als der Wind sich einmal kurz legte und das Schiff im Lichte des Vollmonds dahinglitt, sah ich aus dem Augenwinkel plötzlich ein Bild, das jeder Fototapete zur Ehre gereicht hätte: nur wenige Meter neben mir stand ein Delphin in der Luft, der feuchte Leib glänzte im bleichen Licht des Mondes. Ein Moment, der sich in mein Gedächtnis einbrannte, auch wenn er nur den Bruchteil einer Sekunde dauerte. Dann bemerkte ich, dass unser Boot von einem ganzen Schwarm der Meeressäuger begleitet wurde. Doch kaum zogen sich die Wolken zur nächsten Unwetterfront zusammen, verzog sich auch unsere Eskorte.

Ich umklammerte das Steuerrad und versuchte in der Dunkelheit und der inzwischen wieder stürmischen See, sowohl den Kurs als auch die „Tika Roa" im Auge zu behalten. Beides gelang mir nur mäßig. Als ich einmal mein Wasser abschlagen musste, entsann ich mich der Worte meines Kapitäns: „Einfach laufen lassen!" Das Wasser, das in steter Regelmäßigkeit über das Boot schwappte, wird die Rückstände schon wegspülen. Meine gute Kinderstube und mein noch nicht völlig abhanden gekommener Sinn für Hygiene verboten es mir jedoch, einfach unter mich zu machen. Also hangelte ich mich in einem Akt reiner Akrobatik über die Reling, die Hände nach sicherem Halt suchend und das Ruder mit dem Fuß haltend. Als ich wieder auf die Bank sank, hatte ich nicht nur den Kurs sondern auch die „Tika Roa" verloren. Ich hielt es aber nicht für nötig, Larston zu wecken, brachte das Schiff wieder auf Kurs und trösete mich mit dem Gedanken daran, dass hier nicht allzu viele Boote unterwegs waren und ich den Katamaran mit Torsten und Jochen schon bald wiederfinden würde. Und so war es auch. Aus einem Wellental aufsteigend sah ich ein schwaches Mastlicht in der Dunkelheit und hielt darauf zu. Und tatsächlich war es die „Tika Roa".

Es hat sich ausgesegelt

Inzwischen war es unmöglich, nur unter Segeln den Kurs zu halten, weshalb wir den Motor anwarfen. Eine kluge Entscheidung, war es doch für einen Segellaien wie mich viel einfacher, sich auf das Wesentliche zu besinnen, wenn man nicht auch noch den Wind im Auge behalten musste. Das Wesentliche in diesem Falle war, im richtigen Winkel in die riesigen Wellen zu stoßen, um das Boot vor dem Kentern zu bewahren. Dennoch neigte es sich mehrfach bedenklich zu Seite und die vertäute Ladung auf Deck drohte sich zu lösen.

Mehrere sintflutartige Regengüsse durchnässten mich binnen Sekunden bis auf die Knochen. Sowohl Larston als auch ich mussten uns im Laufe der Nacht dreimal umziehen. Und so ging es bis ins Morgengrauen. Wir beschlossen, beide übermüdet und gänzlich fertig mit den Nerven, mit Hilfe des Motors direkt nach Grenada zu fahren, denn die Küstenlinie war bereits am Horizont zu erkennen.

Ankommen

St George.JPG© Bergholter Bis hierhin und nicht weiter: in der Bucht vor St. George, der Hauptstadt Grenadas.

Als Motoryacht zuckelten wir also die letzten Meilen bis Grenada, die Warnrufe Torstens über Funk, dass dies ein Segel- und kein Motorboot sei, geflissentlich ignorierend. Wir wollten nicht mehr. Wir konnten nicht mehr. Wir erreichten die Bucht von St. George am Nachmittag, während die „Tika Roa" immernoch am Horizont gegen den Wind zu kreuzen versuchte. Ohne großen Erfolg, wie es aussah. Kaum liefen wir in der Bucht ein, bewahrheiteten sich Torstens Warnungen und der Motor gab mit einem letzten Röcheln seinen Geist auf. Wir ließen den Anker zu Wasser und in diesem Moment brach Larston in Tränen aus. Übermüdung, abfallende Anspannung, die Tatsache, dass wir dem Motor ein vorzeitiges Ende bereitet hatten und ein wenig Zorn auf Torsten, der uns beide bei einem solchen Wetter auf See geschickt hatte, brachen sich in diesem Augenblick Bahn. Es gelang mir, meinen Skipper etwas zu beruhigen und wir warteten auf die Ankunft des anderen Bootes, dass wir durch das Fernglas noch immer am Horizont seine Bahnen ziehen sahen. Es war bereits wieder dunkel, als aus dem Funkgerät Jochens Stimme ertönte, der sich offenbar wieder gut im Griff hatte. Ich gab unsere Koordinaten durch, und mit Hilfe von Lichtsignalen fanden sie uns nach einer Weile auch an unserem Ankeplatz vor dem Hafen. Das Wiedersehen war freudig doch kurz, da unsere Kapitäne bereits in die Kojen sanken, als wir noch das Abendessen bereiteten. Jochen und ich rekapitulierten dann die vergangene Nacht: Wir brauchten 30 Stunden für knapp 90 Seemeilen, waren in Grenada anstatt auf Union Island, unseren Fischkutter würden wir wohl verpassen, doch das war uns egal, denn uns war auf der letzten Etappe ein einmaliges Erlebnis vergönnt. Nur einer von uns konnte seine Seetauglichkeit unter Beweis stellen und jeden Gedanken daran, was alles hätte schief gehen können, verdrängten wir, denn wir hatten es geschafft. Jah bless.

horizont.JPG© Bergholter Der Sonnenuntergang vor Grenada entschädigte für die Strapazen der Überfahrt.



Von Peer Bergholter



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Kommentare zu ""Jah bless" - Wachsen an der Herausforderung"

[antworten]

von gisilamprecht am 29.12.2012 um 22:13 Uhr

Himmel noch mal, mußte denn bis zum Schluss immer jedes Abenteuer noch gesteigert werden. Toll erzählt. Gruß Gisi


[antworten]

von Stan am 03.01.2013 um 00:19 Uhr

Ich bin sehr stolz auf euch!

Da war bestimmt nicht nur Glück im Spiel!

Ahoj,

Stan. The biggest fan.


r4i [antworten]

von r4i am 08.06.2013 um 07:58 Uhr

Ich bin sehr stolz auf euch!


[antworten]

von my page am 26.08.2013 um 14:24 Uhr

Das ist genial. Ich liebe diesen beiden Orten.


[antworten]

von Look At This am 29.08.2013 um 08:17 Uhr

Du hast eine ziemlich coole Kapitän.


[antworten]

von More info am 04.09.2013 um 12:20 Uhr

Ich plane, auf einer ähnlichen Reise mit meinem Kumpel zu gehen.



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