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Flugreise: Dicke zahlen doppelt

Die Fluggesellschaft United Airlines hat kein Herz mehr für Dicke. Seit Mitte April müssen Übergewichtige zwei Sitzplätze bezahlen – auch in Europa ist eine Dicken-Gebühr denkbar


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Dass es Übergewichtige im Leben nicht immer einfach haben, weiß man ja. Übergroße Hosen, übergroße Pullover, alles niemals im regulären Klamottengeschäft zu haben, sondern immer für ein paar Extra-Euro im Spezialshop. Auch für die Urlaubsreise müssen Dicke in den USA seit dem 15. April mehr Scheine beim Fliegen berappen. Die ersten Fluggesellschaften, darunter United Airlines, haben eine klare Regelung getroffen. Passt ein Passagier nicht in den Sitz, ist die Verlängerung des Sitzgurtes zu kurz oder schafft es der Gast nicht, die Armlehne neben sich herunter zu klappen, wird er zur Kasse gebeten. Falls zufällig ein freier Platz im Flieger vorhanden sein sollte, hat der Reisende Glück und darf zwei Sitze kostenlos belegen. Ist dies nicht der Fall, heißt es warten auf den nächsten Flieger, für den der Gast ein zweites Ticket kaufen muss. Falls Kapazitäten vorhanden sind, ist auch ein Upgrade in die nächst höhere Klasse möglich, also Business oder gleich in die erste Klasse. Gegen Bezahlung natürlich.

Auf ihrer Internetseite begründet die Airline ihr Vorgehen so: "Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns sehr um das Wohl unserer Kunden bemühen. Daher haben wir diese Regelung eingeführt, um sicherzustellen, dass der Flug mit United für jeden an Bord komfortabel und angenehm ist." Neben United Airlines hätten acht weitere Fluggesellschaften ähnliche Beschlüsse gefasst, darunter Delta und Continental, berichten US-Medien.


Auch in Europa könnte dicken Passagieren ähnliches drohen. Die Billig-Airline Ryanair ließ kürzlich Kunden Vorschläge einreichen, mit welchen Extra-Gebühren das Unternehmen zukünftig die Flugpreise niedrig halten könne. 12 000 Kunden wählten ihre Favoriten. Unter den Top-Fünf-Vorschlägen: "Übergewicht-Gebühr für besonders beleibte Passagiere – gemessen am Body Mass Index".

Immerhin gibt es für korpulente United-Gäste in den USA ein kleines Trostpflaster: Pro hinzugekauftem Sitzplatz dürfen sie jeweils ein weiteres Gepäckstück aufgeben. Das trifft sich gut, die schwere XXXL-Kleidung muss ja auch irgendwie mit.


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Kommentare zu "Flugreise: Dicke zahlen doppelt"


abcdiekatze | 12.10.2009 00:23

Kann ich dann von den Airlines Geld zurück verlangen wegen der Abnutzung meiner Kniescheiben, oder für den verspannten Nacken am Fensterplatz, oder gar wegen der Thrombosegefahr in der Sardinenbüchsen Atmosphäre? Offensichtlich verkennt man das die Ausmaße der Menschen in alle Richtungen zunimmt und das Flugzeug sich dem anzupassen hat. Beitrag melden!

kleinedicke | 28.08.2009 21:15

Ich bin fett und faul und stolz darauf! (Nur, um das Klischee zu bedienen, daß hier offenbar einige Leute von Dicken haben.) Da ich so faul bin, habe ich ein Einkommen, von dem viele Dünne in diesem Forum wahrscheinlich nachts nur mal träumen dürfen. Eigentlich suchte ich auch nach XXL Reisen, als ich auf dieses nette, überhaupt nicht diskriminierende Forum traf. Sei's drum. Bisher war es mir nicht bekannt, daß man, um Platzproblemen aus dem Weg zu gehen, schlicht und einfach zwei Plätze in den Ferienfliegern buchen kann, in denen es leider meistens keine First-Class gibt. Tolle Idee! Werde ich zukünftig machen und mich hämisch freuen, wenn die Normalgewichtigen gegenüber mit ihrem Essen kleckern, denn eines steht fest: Der Platz ist auch für Dünne zu gering bemessen. Im übrigen passe ich -noch- in die Sitze. Bisher hat sich auch noch nie ein Sitznachbar bei mir beklagt (eher mal geflirtet, soweit männlich). Eine gepflegte Dicke macht nämlich mehr her, als...... Beitrag melden!

Hackson | 28.08.2009 15:16

Dieses Vorgehen ist doch absolut berechtigt. Nur durch die enge Bestuhlung können überhaupt günstige Preise geboten werden und dicke Menschen verursachen für die Airline letztendlich einen Gewinnverlust, den die Norm-Menschen mittragen müssen. Ich kann auch nicht verlangen günstige Kleider zu kaufen und gleichzeitig fordern das dazu keine Kinder ausgebeutet werden. Es wird heute einfach genauer darauf geachtet, wie viel Leistung für welchen Preis geboten werden kann. In Zeiten, wo das Soziale nicht mehr zählt, sollte man die Dinge einfach unter ökonomischen Aspekten sehen. Man sollte auch bei Krankenkassen Klassifikationen einführen. Zum Beispiel Frauen die sich verpflichten nicht schwanger zu werden, könnten so Geld sparen. Oder man verzichtet ab 70 Jahren auf medizinische Leistungen und kann dafür Vergünstigungen in Kauf nehmen. Allerdings bin ich auch dagegen, wenn solche Maßnahmen nur dazu getroffen werden, um den Gewinn des Unternehmens zu steigern. Beitrag melden!

Übergepäck | 26.08.2009 18:33

- Hab ich 5 kg Übergepäck, muss ich zahlen - hab ich 50 kg Übergewicht, kostet mich das nichts... - Wenn ich nicht auf meinen Sitz passe und den Sitz meines Nachbarn mitbenutze, ist das nicht mein, sondern sein Problem... Jeder sollte den Platz bezahlen, den er in Anspruch nimmt. Das sollte nicht nur in Flugzeugen, sondern überall so sein! Beitrag melden!

gormiti | 14.05.2009 10:42

ALso die sollten die schlanken besteuern. Der Dicke braucht doch um sein Energiehaushalt aufrecht zu erhalten viel mehr Kalorien am Tag. Also wird er auch bei der Bordverpfelgung doppelt zugreifen, die ja bei den Billigfliegern was kostet. Ernsthaft. Man bestuhlt zu eng und hetzt dann die bevölkerung gegeneinander auf. Die Bevölkerung ist natürlich doof und rennt gerne einem Anführer hinterher und lässt sich auch noch aufhetzen. Das ist ganz schön arm. Merken die Leute das wirklich nicht. Ich finde auch "Neger" sollten nachts auf der Straße eine Steuer zaheln, weil man sie schlechter sieht. (Sarkasmus off) Wartet nur, das kommt noch und es wird tolle Mitbürger geben, die den Luxus lieben und solchen Sachen zustimmen und befürworten. Beitrag melden!

Andrea | 05.05.2009 00:54

(was aber natürlich medizinisch nicht bestätigt wird) aber die dicken sollen zahlen... jetzt stellt mal vor man würde einem behinderten dafür mehr geld abnehmen, weil er mit sienem rollstuhl zu viel platz im gepäckraum verbaucht. das wäre diskriminierung pur. aber warum wird so nicht bei dicken gedacht? was soll das? (ich bin übrigens studentin der sozialen arbeit und habe meine letzte hausarbeit genau über diese thematik geschrieben. diskriminierung gegenüber dicken FINDET statt-beispielsweise in form einer bmi grenze bei einer verbeamtung-und sie wird mit solchen aktionen geschürt!) Beitrag melden!

Andrea | 05.05.2009 00:50

ich hab den mist eben am rande beim telefonieren in extra auf rtl gesehen. es ist ein absolutes unding. ich bin selbst übergewichtigund leide enorm unter diesem übergewicht. jedem der jetzt denkt *dann änder was dran*, dem gehört für seine intolerante und schwachsinnige einstellung ein paar aufs maul gehauen. meine überzeugung ist die, dass 90% der dicken nicht gerne dick sind. es ist also schon qual genug sich den alltäglichen diskriminierungen gegenüber adipösen menschen zu stellen. fettleibigkeit gilt unter einigen kriterien nach dem icd10 auch als eine erkrankung. nun überlegt man doch mal bitte weiter: einem behinderten menschen, werden extra behindertengerechte plätze bei veranstaltungen beispielsweise zugeteilt. es werden schulen, hochschulen und arbeitsstellen, sowie öffentliche räume behindertengerecht ausgestattet. behinderte erhalten an jeder stelle vergünstigungen auf grund ihres schweren los. ich sehe in der adipositas auch eine behinderung (was aber natürlich medizinisch Beitrag melden!

rolf | 23.04.2009 22:40

Irina, das ist genau die richtige Idee!!!!! Der Ticketpreis sollte sich zusammensetzen aus dem Gewicht des Fluggastes + Gepäck , multipliziert mit einem bestimmten Satz. Das wäre die einzige "gerechte" Lösung. Für Gepäck gibt es ja auch ne Obergrenze, warum also nicht für Personen. BTW, neulich , auf dem Rückflug von Delhi, stiegen in Kuweit 2 superfette Saudis zu, und belegten jeder einen Doppelsitz (das Flugzeug war nicht ausgebucht). Woanders hätten die auch nicht draufgepasst. Eine Zumutung sowas!!!! Sollen die doch business class fliegen. Geldmangel scheint ja keiner zu sein. In meiner Krankenkasse muss ich, als einigermaßen gesund lebender Mensch, auch noch den gleichen Tarif zahlen wie jemand, der definitiv ungesund lebt, und damit der Allgemeinheit immense Kosten verursacht. Aber das ist ja hier nicht Thema..... Beitrag melden!

rolf | 23.04.2009 14:04

Irina, das ist genau die richtige Idee!!!!! Der Ticketpreis sollte sich zusammensetzen aus dem Gewicht des Fluggastes + Gepäck , multipliziert mit einem bestimmten Satz. Das wäre die einzige "gerechte" Lösung. Für Gepäck gibt es ja auch ne Obergrenze, warum also nicht für Personen. BTW, neulich , auf dem Rückflug von Delhi, stiegen in Kuweit 2 superfette Saudis zu, und belegten jeder einen Doppelsitz (das Flugzeug war nicht ausgebucht). Woanders hätten die auch nicht draufgepasst. Eine Zumutung sowas!!!! Sollen die doch business class fliegen. Geldmangel scheint ja keiner zu sein. In meiner Krankenkasse muss ich, als einigermaßen gesund lebender Mensch, auch noch den gleichen Tarif zahlen wie jemand, der definitiv ungesund lebt, und damit der Allgemeinheit immense Kosten verursacht. Aber das ist ja hier nicht Thema..... Beitrag melden!

Ulrich | 23.04.2009 10:55

als schlanker Mensch empfinde ich es erschütternd, mit welcher Kritiklosigkeit teilweise hingenommen wird, was reine diskriminierung beleibter Menschen ist. Die Airlines bieten eine Personenbeförderung an. Das ist ein Pauschalangebot für einen pauschalen Transportservice und sie versuchen sich über die Sitzplatzgröße aus diesem Angebot und der Pauschalleistung zu stehlen, wenn ein Mensch nicht einer vermeintlichen Norm entspricht. Wohin soll das mit der Normierung der Personen führen? Bekommen die Twiggies dieser Welt jetzt von den Airlines einen Preisnachlass, weil sie die Sitze nicht ausfüllen, oder sind die selbst daran schuld, weil sie sich nicht mit Fast Food voll stopfen? Sollten Dicke nicht Einkommensteuer begünstigt werden, weil sie durch Doppelbelastungen beim Transport und durch Mehraufwandt bei Lebensmitteln schon überproportional am Mehrwertsteueraufkommen beteiligt sind ? Wir werden immer dicker und den Dicken bleibt ein Trost, in 100 Jahren werden Dünne diskriminiert. Beitrag melden!

Thorsten | 23.04.2009 10:35

@ powergnu: hier haben wir wohl das übliche Henne-Ei Problem: Die Flugzeuge werden so enge bestuhlt, weil in der heutigen geiz-ist-geil Zeit die Masse der Reisenden nur auf den Preis schaut. Da haben Airlines, die Ihre Kabinen etwas großzügiger bestuhlen, wohl schlechte Karten, weil sie mir etwas höheren Preisen kalkulieren müssen, die vom „gemeinen Volk“ nicht akzeptiert werden. Mir ist es allerdings nicht so recht klar, warum die Airlines mit mehr Komfort dies in ihrer Werbung nicht deutlich herausstellen. Vielleicht deshalb, weil 90% der Reisenden mit ihren Körpermaßen keine Problem mit den geringen Abständen haben und lieber auf so „wichtige“ Features wie Inflight Entertainment Wert legen. Bis vor ein paar Jahren bin ich gerne mit AA geflogen, weil sie mit 87 cm großzügige Platzverhältnisse angeboten hatten. Die Zeiten sind jetzt leider auch schon wieder vorbei :-(. Übrigens, auch die Deutsche Bahn hatte vor ein paar Jahren die Sitzabstände in der 2. Klasse der ICE3 reduziert .. Beitrag melden!

powergnu | 22.04.2009 23:39

Auf einem innerisraelischen Flug bekam ich mal von einer Frau einen Fensterplatz überlassen, weil sie dort überhaupt nicht hingepasst hätte. Sie musste am Gang sitzen, weil ihre Körpermasse nicht flugzeugkompatibel war. Mir geht das mit meinen Beinen so - am liebsten ist mir der Platz am Notausgang, da ich dort wenigstens sitzen kann. Warum kann man nicht die Flugzeug gleich anständig bauen? In der ersten Klasse geht es doch auch! Aber stattdessen baut man Riesenflieger, nur um in der Masse abzukassieren... Ich bezahle gerne mehr für einen Flug - auch wenn das Kerosin endlich mal besteuert wird - wenn ich bequem sitzen kann. Aber ich halte überhaupt nichts von der Klasseneinteilung. Bei den Zügen ist die 3. Klasse ja auch weggefallen, und man kann in der 2. vernünftig sitzen. Dauert das beim Flugzeug vielleicht auch noch 100 Jahre, so wie bei der Eisenbahn? Beitrag melden!

Ulrich | 22.04.2009 13:25

als schlanker Mensch empfinde ich es erschütternd, mit welcher Kritiklosigkeit teilweise hingenommen wird, was reine diskriminierung beleibter Menschen ist. Die Airlines bieten eine Personenbeförderung an. Das ist ein Pauschalangebot für einen pauschalen Transportservice und sie versuchen sich über die Sitzplatzgröße aus diesem Angebot und der Pauschalleistung zu stehlen, wenn ein Mensch nicht einer vermeintlichen Norm entspricht. Wohin soll das mit der Normierung der Personen führen? Bekommen die Twiggies dieser Welt jetzt von den Airlines einen Preisnachlass, weil sie die Sitze nicht ausfüllen, oder sind die selbst daran schuld, weil sie sich nicht mit Fast Food voll stopfen? Sollten Dicke nicht Einkommensteuer begünstigt werden, weil sie durch Doppelbelastungen beim Transport und durch Mehraufwandt bei Lebensmitteln schon überproportional am Mehrwertsteueraufkommen beteiligt sind ? Wir werden immer dicker und den Dicken bleibt ein Trost, in 100 Jahren werden Dünne diskriminiert. Beitrag melden!

so ein Mist | 22.04.2009 09:57

mal wieder typisch, dass dick von einigen gleich mit "schwitzen und stinken" gleichgesetzt wird. Ich kenn mehr schlanke Menschen die stinken. Dann möchte ich bitte, dass vor einem Flug niemand mer Parfum und Haarspray benutzt, keinen Knoblauch isst und sowieso auch in keiner "Raucherlounge" war.. das stört nämlich meine Nase... sollen sie doch einfach ein paar Reihen mit breiteren Sitzen machen und fertig. Am besten mal alle Sitze 5cm breiter, das wäre für Schlanke auch angenehmer. Ach und das ganze am Gurt festzumachen ist ja lächerlich. Grad für Männer die n schmalen Hintern aber n gewaltigen Bierbauch haben. Die stören den Sitznachbarn nicht, aber die kriegen den Gurt sicher nicht zu. Ist doch alles bekloppt... Beitrag melden!

Jürgen | 21.04.2009 21:16

Jeder der mal neben einem Übergewichtigem im Fliegen eingequetscht wurde, wird die neue Regelung begrüßen. Es ist ähnlich wie mit dem Rauchen in geschlossenen Räumen, die Nichtraucher müssen das hinnehmen damit die Freiheit der Raucher nicht beeinträchtigt wird. Zum Glück fängt langsam ein umdenken statt. Beitrag melden!

Thorsten | 21.04.2009 15:42

Mit Diskriminierung hat diese Regelung überhaupt nichts zu tun, sondern mit der Notwendigkeit, ein faires und vom Platz her zumutbares Angebot für stark übergewichtige Menschen zu bieten. Dass dies teurer ist als für Normalgewichtige, ist klar, aber das gilt im täglichen Leben auch für andere „Menschenklassen“: Ich bin schlank und knapp zwei Meter groß und musste daher in meinem Leben schon etliche (ökonomische) Nachteile in Kauf nehmen: angefangen vom Kleidersortiment, wo ich bei den preiswerten Anbietern wie C&A nie fündig wurde, weiter über die Notwenigkeit, größere Autos zu kaufen, da ich in keinem Kleinwagen hinters Steuer passe, bis hin zu den hier diskutierten Flugreisen, wo ich mehr und mehr praktisch dazu gezwungen werde, mir zumindest auf längeren Strecken Tickets der teureren Klassen (Premium Economy, manchmal auch Business) zu kaufen, da ich mit meinen langen Oberschenkeln in den heute immer enger bestuhlten Economy-Abteilen nicht mehr zumutbar sitzen kann. Beitrag melden!

gormiti | 21.04.2009 09:57

als nächstes Kinderaufschlag, weil die die schlafenden stören. Hässlichaufpreis weil man durch den Anblick gegruselt wird. Gerusaufschlagspauschale, würziges Essen aus fremden Ländern macht unbequemen Körpergeruch. Dummschwätzaufschlag Leute wie xmaccs und Kosnorten verpesten die Akkustik mit dummem Gesabbel über ihre Tollheit, ohne zu erkennen das ihr Horiziont nicht weit genug ist. Beitrag melden!

seikahe | 20.04.2009 10:07

Warum nicht diese Regelung auf Straßenbahnen Busse Züge Schiffe etc. ausdehnen ? Welche Möglichkeiten für Mehreinnahmen ; Wer bestimt den Platzbedarf eines Menschen im Flugzeug ? Wahrscheinlich dieselben,die für die Legebatterien von Legehennen zuständig sind. Beitrag melden!

Irina | 19.04.2009 22:22

Warum führen die Fluglinien nicht einfach ein Gesamtgewicht pro Ticket ein? Dann kann jeder Fluggast mit Gepäck auf die Waage stehen - und die Fluglinie weiss erst noch genauer, wieviel Gewicht an Bord sein wird. So müsste man auch nicht über das lästige Übergewicht reden. Die im Bericht genannte Regelung finde ich sinnvoll - wer zwei Plätze braucht soll die auch bezahlen. Beitrag melden!

Dominik | 19.04.2009 00:59

Ich war als Kind übergewichtig, habe bis weit nach meinem 18. Geburtstag gebraucht um auf ein gesundes Gewicht zu kommen und wurde von anderen Kindern schlimm geärgert deswegen. Daher meine ich, ganz ohne diskriminierend zu wirken sagen zu können, dass ich dennoch der Meinung bin, das die oben beschriebenen neuen Regeln fair sind. Als Student kann man nur Economy Class fliegen, und dann auf einer oder gar beiden Seiten von jemand mit Fettleibigkeit eingequetscht zu werden, ist einfach eklig. Die nehmen einem oft die Armlehnen weg, man kann nicht einmal eine Zeitung oder ein Buch hochhalten, es stinkt nach Schweiß, Deo ist vielen ein Fremdwort, long story short: Es gibt schönere Wege in den Urlaub zu starten. Ich bezahle für einen ganzen Sitz = für Armfreiheit und Beinfreiheit. Und wäre ich selbst noch fett, würde ich es auch verstehen wenn jemand anders dies über mich sagen würde. Beitrag melden!

kleiner_input | 18.04.2009 22:45

Kurzer Abschweifer zum eigentlichen Thema: @xmaccs.. Dein Vorstellung wird auch nur eine Vorstellung bleiben.. Denn die Swissair hatte im Oktober 2001 ihr Grounding... Beitrag melden!

Eddy | 18.04.2009 13:18

lieber armando, 100kg als obergrenze zu sehen ist nicht nur lächerlich sondern äußerst dumm! bei einer größe von 2,07m sind 100kg gerade mal idealgewicht. aber auch sprotler mit einer "normalen"körpergröße um 1,9m erreichen ohne fettleibigkeit die 100kg spielend. meine vermutung, du bist eher einer der kleinen wadenbeisser. so um 1,75m und 70kg sorry, aber das ist für viele(insbesondere frauen) viel zu klein. Beitrag melden!

amanda | 18.04.2009 12:11

Ich finde diese Regelung gar nicht unfair. Wer zwei Plätze braucht, muss auch zwei bezahlen. Sonst zahlt, bei einem ausgebuchten Flug schließlich der Sitznachbar den vollen Preis für einen halben Platz, was wirklich eine Zumutung ist. Beitrag melden!

Armando696 | 17.04.2009 22:29

Eindeutig übergewichtige Menschen, sagen wir ab 100 kg, passen einfach nicht in einen normalen Sitz, sie behindern die Sitznachbarn, erhöhen das Fluggewicht und damit den Spritverbrauch. Viele davon haben das Übergewicht selber verschuldet durch falsche Ernährung und Lebensweise. Es erhöht auch die Gesundheitskosten. Warum sollen die Mitmenschen dafür büssen? Grundsätzlich zu begrüssen, denn massives Übergewicht lässt sich reduzieren, Wille dazu vorausgesetzt. Die Raucher müssen sich schliesslich auch anpassen. Warum sollen es nicht Übergewichtige? Beitrag melden!

iXi | 17.04.2009 21:02

Armer cyrus. :-D Beitrag melden!

LaoK | 17.04.2009 19:46

In der "Holzklasse" sind die Sitze gerade mal für untergewichtige und "Zwerge" gemacht. Daraus resultiert, dass bei vielen "normalgewichtigen" Menschen das "Holzklasse-Syndrom" auftritt, das von den Fluggesellschaften grundsätzlich in Abrede gestellt wird. Da man nunmehr die Sitze nicht weiter verkleinern und dadurch auch nicht mehr Sitze in den Flieger zwängen kann, wird auf diese Weise abkassiert. Anmaßend, arrogant, überheblich und einfach frech finde ich Kommentare, die diesen "Übergewichtigen-Zuschlag" gut heißen. Für Übergewicht gibt es viele Ursachen und nicht nur zu viel Essen. Ich hoffe, dass diese Fluggesellschaft gerade in den USA mit einer Klagewelle überzogen wird und nach Befriedigung aller finanzieller Ansprüche ganz einfach pleite geht. Beitrag melden!

Andreas | 17.04.2009 17:32

Ich passe zwar mit meinen 120 Kg bei ca. 1,90 Körpergröße noch einigermaßen in einen normalen Sitz in der "Holzklasse", aber dennoch möchte ich zu bedenken geben, dass in vielen Maschinen der Platz derartig knapp ist, dass nicht nur dicke sondern auch große Menschen Probleme bekommen. Eine solche Regelung führt vielleicht dazu, dass dieser Platz noch knapper wird um besser abkassieren zu können. Beitrag melden!

creezy | 17.04.2009 15:38

@xmaccs und rolf Sie berühren mich peinlich. So als Mensch, auch ohne Übergewicht. Beitrag melden!

rolf | 17.04.2009 14:17

Prima!!! Darauf haben wir gewartet. Wir waren gerade 1/2 Jahr mit unseren Fahrraedern in Asien unterwegs, sind auch zwischendurch Strecken geflogen. Es gab oefter Aerger wegen Uebergewicht, ein paar Mal mussten wir draufzahlen, und nicht gerade knapp. Air India z.B. verlangte pro kg 37,50€!!!! Wir haben genau mit diesem Beispiel argumentiert, dass Dicke schliesslich auch kein Uebergewicht zahlen muessen, und wir zusammen mit unseren bikes immer noch deutlich weniger wiegen wuerden als mancher Passagier. Dafuer wurden wir dann als Diskriminieren bezeichnet. Fazit: Endlich scheint es Gerechtigkeit beim Bezahlen von Airtickets zu geben. Beitrag melden!

Schapernack | 17.04.2009 07:52

Übergewicht kann ja durchaus auch krankheitsbedingt sein. Wie möchte man hier unterscheiden und vor allem: was kommt dann als nächstes? Kostet ein Ticket für Behinderte mehr, weil sie mehr Arbeit verursachen oder mehr platz wegnehmen? Hier bewegt man sich auf einem sehr schmalen Grad zwischen ökonischen Interessen und Diskriminierung. Ich halte es für falsch, alle übergewichten Menschen unter Generalverdacht zu stellen, sie seien ja selber schuld an ihrem Gewicht und bräuchten sich nur mal zusammenreissen! Beitrag melden!

jsangelika | 17.04.2009 02:25

Auch wenn es praktisch nach vollziehbar ist, es ist Diskriminierung - sprich einer Bevölkerungsgruppe werden Nachteile aufgebrummt. Ich hoffe, alle Dicken der Welt wehren sich. Beitrag melden!

xmaccs | 16.04.2009 22:57

Endlich eine sinnvolle Regelung. Ich möchte mir nicht vorstellen in einer Swiss Air zu sitzen, Angst davor zu haben, dass der Vordermann seinen Sitz nach hinten stellt und dabei meine Kniescheiben herauskatapultiert und dann noch neben einem oder (Horror) zwei 170 kg schweren Menschen zu sitzen, die die ganze Zeit auch noch nach Schweiß riechten. Wenn ein 170 kg schwerer Mensch vor einem Gericht dafür Recht bekommt, wird es Zeit, dass ein "Normalgewicht" auch sein Recht auf einen! Flugplatz einklagen darf (da ja eine Hälfte von dem Schwergewicht belegt ist). Wenn ich Übergewicht an Gepäck habe, muss ich dafür auch bezahlen. Beitrag melden!

emmdee | 16.04.2009 18:11

Ein 170-Kilo-Mann hat im Streit um einen zweiten Sitzplatz einen Prozess gegen Air France gewonnen. 2005 hatte die französische Fluggesellschaft von dem schwergewichtigen Fluggast die Zahlung eines zweiten Sitzplatzes verlangt. Ein Gericht bei Paris entschied, dem Mann die 500 Euro für den zweiten Platz zurückerstatten und ihm außerdem 8000 Euro Schmerzensgeld zu zahlen. Beitrag melden!

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