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Tierversuche: "Schimpansen gucken zurück"

Jahrzehntelang wurden 40 Affen aus Sierra Leone in den Labors der österreichischen Firma immuno in engen Käfigen gehalten und für HIV-Experimente missbraucht. Wir sprachen mit dem Regisseur der Dokumentation "Unter Menschen", Klaus Strigel

Interview:

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Filmemacher Claus Strigel: "Bei mir sind Grenzen ins Wanken gekommen" (Foto von: Marcus Gruber)
© Marcus Gruber
Filmemacher Claus Strigel: "Bei mir sind Grenzen ins Wanken gekommen"

Die Bilder von den Tieren und dem innigen Verhältnis der Pflegerinnen zu ihnen sorgten nicht nur auf der Berlinale für Aufsehen. Soeben erhielt der Film auf dem Hong Kong International Film Festival, dem größten Filmfest Asiens, eine "Special Mention". Zur Überraschung Strigels löste der Film dort dieselben Emotionen und Diskussionen aus wie in Deutschland.

GEO.de: Herr Strigel, mit Ihrem Kollegen Christian Rost rekonstruieren Sie die Geschichte von 40 Schimpansen, die in den 80er Jahren in Afrika gefangen wurden, illegal nach Österreich gelangten und von dem Pharmaunternehmen immuno für medizinische Experimente missbraucht wurden. Proteste dagegen gab es schon damals. Warum passierte nichts?
Claus Strigel: Weil die immuno sehr aggressiv und erfolgreich Leute, die die Haltung der Affen kritisierten, mit Prozessen überzog. Die Einschüchterung hat funktioniert - teilweise bis heute. Wir haben viele Zeitzeugen getroffen, die sich nicht trauten, vor der Kamera zu sprechen. Dabei waren die Haltungsbedingungen und die Versuche selbst nicht einmal illegal. Beziehungsweise es gab einfach keine Gesetze, die das geregelt hätten. Illegal war nur die Einfuhr der Affen - und selbst das bestreitet die immuno noch. Dabei standen Schimpansen schon damals sowohl im Herkunftsland, Sierra Leone, als auch in Österreich auf der Liste des Artenschutzabkommens CITES.

Wer waren bei dem Geschäft die treibenden Kräfte?
Die größte Kraft war natürlich die immuno selbst. Die Forscher hatten die Hoffnung, mit einem HIV-Impfstoff weltberühmt zu werden, viel Geld zu verdienen - vielleicht auch, der Menschheit zu helfen. Die immuno, die heute zu Baxter gehört, war das größte und bedeutendste Pharmaunternehmen Österreichs. Ein Erfolg wäre natürlich auch für den Staat Österreich großartig gewesen. Deswegen spielten die so gut zusammen.

Wer genau?
Die immuno und eine Seilschaft von ehemaligen Kriegskameraden: der Tierhändler Dr. Sitter in Sierra Leone, der österreichische Honorarkonsul Bieber, ebenso in Sierra Leone, und ein Gutachter, ein Herr Schweiger.


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Was hat die Artenschutzbeauftragte der Stadt Wien dazu gesagt?
Sie hat festgestellt, dass der Import illegal war und darum keine Haltebewilligung ausgestellt. Die immuno hat sie außer Gefecht gesetzt, indem sie sich die Haltebewilligung von einer Zweigstelle in Niederösterreich hat ausstellen lassen. Dort haben sowohl die Niederösterreichische Landesregierung als auch der Gutachter alles durchgewunken. Herr Schweiger schrieb in seinem Gutachten, dass Schimpansen in Sierra Leone als Schädlinge betrachtet würden, und dass man nichts Besseres tun könne, als sie zu fangen und in den Dienst der Menschheit zu stellen. Dass es ihnen in Gefangenschaft ohnehin besser gehe, dass sie länger leben würden und so weiter.

Welche Rolle spielte der WWF?
Der WWF Österreich hat damals den Experten Daniel Slama als Mitarbeiter und Spezialisten für die Öffentlichkeitsarbeit gegen die illegalen Importe engagiert. Herr Slama ist heute unglaublich verbittert, weil er sehr erfolgreich gearbeitet hatte, aber im Regen stehen gelassen wurde, als die immuno anfing, sich mit Prozessen zu wehren. Die Prozesse wurden zu seiner Privatsache erklärt.

Warum?
Herr Slama sagte, er habe den Eindruck, dass die Pharmaindustrie beim WWF zu stark vertreten war.

Sie zeigen im Film Fernsehaufnahmen von einer immuno-Pressekonferenz in den 80er-Jahren. Zu den Teilnehmern gehört auch der HIV-Forscher Robert Gallo. Er sagt, er würde jeden, der die Versuche mit Schimpansen verhindern wolle, ins Gefängnis beziehungsweise in die Psychiatrie stecken ...
Für die Pharmaindustrie sind Versuche mit Schimpansen ein großartiger humaner Fortschritt. So müsse man nicht an Menschen experimentieren. Und genau das wurde ja tatsächlich praktiziert, nicht nur von den Nazis. In den USA wurden noch bis in die 50er Jahre medizinische Versuche mit Strafgefangenen gemacht. Das Argument wird jungen Wissenschaftlern sozusagen als Geländer gegen die eigenen Gewissensbisse angeboten. Im Umkehrschluss bedeutet das: Der Wissenschaftler spricht seinem tierischen Untersuchungsobjekt Sensibilität, Individualität und Würde ab, um es für seine Zwecke benutzen zu können. Darum auch die Anspielung auf den Nazi-Begriff "Untermensch" im Titel des Films.



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Kommentare zu ""Schimpansen gucken zurück""

allan | 06.04.2013 20:36

Immer noch -- immer mehr -- unglaublich wo + wer = moneymoneymoney !! Ob ein Elftes Gebot noch etwas nützen könnte? Falls da auch Christen beteiligt sind ?) ? Emse Beitrag melden!

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