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Waldzustand: Mein Ex-Freund, der Baum

Das Jahr der Wälder 2011 ruft Erinnerungen wach. Was ist aus den schwarzen Prognosen zum Waldsterben der Achtziger Jahre geworden? Die Geschichte einer unausgeglichenen Freundschaft

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Kennengelernt haben wir uns vor knapp 25 Jahren. So lange dauert diese Beziehung nun schon. Sie hatte ihre Höhen und Tiefen – wie jede Freundschaft – doch so ganz trennen wollten wir uns eigentlich nie. Irgendwann auf der Strecke scheinen wir uns allerdings etwas aus den Augen verloren zu haben.
Bemerkenswert ist, dass meine Freundschaft mit dem Baum in einer Phase begonnen hat, als es ihm gar nicht gut ging. Er kränkelte, mir wurde beigebracht ihm zu helfen. Bis zu einem gewissen Grad habe ich mich sogar für seine Krankheit verantwortlich gefühlt. In diesem Sinne ist unsere Bindung also aus einem schlechten Gewissen heraus entstanden. Eigentlich kein guter Start für eine Beziehung.


Mein Freund, der Baum (Foto von: Radius Images/Corbis)
© Radius Images/Corbis
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Mein Freund, der Baum

Eine einseitige Freundschaft

Ich bin mit dem Waldsterben aufgewachsen. Von der Grundschule bis zum frühen Teenageralter fanden regelmäßig Lehr-Ausflüge in und um den Wald herum statt. Saurer Regen, der Wald als Ökosystem und Lebensraum, Luftverschmutzung und Rettung des Waldes waren alltägliche Schlagworte. Sie wurden erklärt und analysiert. Der Bodenforscher Bernhard Ulrich hatte vorhergesagt, dass bereits 1986 die ersten Wälder abgestorben sein würden. Höchste Zeit also, eine enge Bindung mit dem Wald, den Bäumen anzustreben. Denn Freunde helfen sich ja bekanntlich gegenseitig. Und spätestens jetzt war es an der Zeit, etwas zurückzugeben. Denn problematisch wird eine Freundschaft dann, wenn einer den anderen konsequent ausnutzt und als selbstverständlich hinnimmt.


Neuartige Waldschäden wurden entdeckt

Ohne dass es mir bewusst war, konnte ich dank der Wälder ein sehr bequemes, katastrophenarmes Leben führen. Nicht nur, dass Bäume für ein ausgeglichenes Klima sorgen, oder das für uns lebenswichtige Wasser speichern und reinigen. Sie produzieren außerdem Sauerstoff, schützen vor Bodenerosion und fungieren als Schadstofffilter.

In den Achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts standen Wissenschaftler dann vor einem neuen, unbekannten Problem. Schon vor 1900 waren Waldschäden in der Nähe von Industrieanlagen, verursacht durch deren Abgase, zu beobachten. Seit 1975 wurden diese Schäden allerdings auch an Bäumen in emittentenfernen Gebieten entdeckt. Schadstoffe aus der Luft drangen durch Niederschläge in den Boden ein und zerstörten dort das Feinwurzelsystem der Bäume. Die Folge: die Wasser- und Nährstoffaufnahme der Wälder wurde stark beschädigt. Bäume verhungerten und verdursteten. Die Schuld am Desaster wurde vor allen Dingen den Emissionen aus Autoverkehr, Industrie und Landwirtschaft zugesprochen.


Einige Jahre lang hatte ich riesige Angst, dass ich meinen Freund verlieren könnte. Und damit die Möglichkeit, auf diesem Planeten zu leben. Mit der Zeit nahm diese Angst ab. Unter anderem auch, weil ich schlicht und einfach nicht mehr mit dem Thema Waldsterben konfrontiert wurde. In den Medien wurde es ruhiger und auch pädagogisch stand anderes auf dem Lehrplan. Es schien, als sei die Gefahr gebannt und sei es wieder Zeit, dass mein Freund etwas für mich tut. Das normale Wechselspiel einer Beziehung eben. Außerdem erklärte die damalige Bundesumweltministerin Renate Künast das Waldsterben 2003 offiziell für beendet. Ich brauchte mir also keine Sorgen mehr zu machen.



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