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GEO Magazin Nr. 02/13 Seite 1 von 1
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Traces of Humankind: Spuren der Menschheit sichtbar machen

Jeden Herbst bittet die europäische Raumfahrtorganisation ESA Gäste aus aller Welt in die Hofkirche der Münchner Residenz: zur Bekanntgabe der Gewinner des GMES Masters. Das "Global Monitoring for Environment and Security" (GMES) - deutsch: die Erdbeobachtung für Umwelt und Sicherheit - ist das ambitionierteste zivile Satellitenprogramm der Welt. Und das GMES Masters (offiziell "Copernicus Masters") prämiert die besten Ideen zur zivilen Nutzung der von seinen Satelliten gelieferten Daten. Ab 2013 ist auch GEO mit einem eigenen Wettbewerb als Partner dabei - und mit einem außergewöhnlichen Preis

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© European Space Imaging (EUSI)
Venedig, gesehen vom Satelliten Ikonos-2. Das hochauflösende Originalfoto macht nicht nur den Canale Grande, den Hafen und den Bahnhof sichtbar - sondern sogar einzelne Gondeln in den Seitenkanälen
© European Space Imaging /DigitalGlobe
Der Große Garten in Hannover-Herrenhausen zählt zu den wichtigsten Barockgärten in Europa. Dieses Bild nahm der Satellit WorldView-2 im natürlichen Farbbereich auf
© ESA
Dubai: "The Palm, Jebel Ali" ist eine von geplanten drei künstlichen Inseln an der Küste Dubais. Allein der "Stamm" der Palme ist rund fünf Kilometer lang
© DLR
Zwischen schottischem Festland und der Orkney-Insel South Ronaldsay strömt das Wasser mit hoher Geschwindigkeit. Die beiden Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ermöglichen es, diese Strömung aus dem Weltall zu erkennen und auszuwerten
© European Space Imaging
Die italienische Küste nahe Venedig: Dieses Bild wurde vom Satelliten Ikonos aufgenommen. Die Farbkanäle wurden nachträglich bearbeitet - um den Unterwasserboden besser darzustellen
© NGDC/DMSP/ESA
Zweimal Europa bei Nacht: einmal im Jahr 1992 und einmal im Jahr 2010. Helle Bereiche deuten auf eine große Bevölkerungsdichte hin. Aufgenommen wurden die Fotos von dem US-amerikanischen DMSP-Satelliten, der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA)
© DLR
Das Burningman-Festival in der Salzwüste von Nevada/USA ist in vollem Gange. Die Zelte und Fahrzeuge sind auf diesem Radarbild vom 31. August 2011 gut zu erkennen. Die künstlichen Strukturen wurden nachträglich eingefärbt; das eigentliche Radarbild ist schwarzweiß
© JAXA, ESA
Im südkalifornischen Imperial Valley ist Landwirtschaft nur durch intensive Bewässerung möglich - ab 1938 aus dem Imperial Dam am unteren Colorado und seit 1941 durch den 128 Kilometer langen All-American-Canal. Angebaut werden vor allem Gemüse, Zitrusfrüchte, Wein und Melonen
© DLR (CC-BY 3.0)
Die Zerstörungen im Hafen von Sendai nach dem Tsunami im Jahr 2011. Die TerraSAR-X-Aufnahme vom 12. März zeigt, dass der Hafen der japanischen Stadt Sendai stark von den Tsunamiwellen verwüstet wurde. Die magentafarbenen Flächen zeigen den Grad der Zerstörung in Form von Geröll und Schuttablagerungen an, die blauen Flächen die überschwemmten Gebiete
© European Space Imaging /DigitalGlobe
Der Pariser Flughafen Charles de Gaulle: ein Foto des Satelliten WorldView-2 in natürlichen Farben
© European Space Imaging
Bewässerungsflächen südwestlich von Albacete, Spanien: Ein Foto, das der Satellit Ikonos aufnahm - im Near Infra-Red (NIR)-Bereich. Durch Verwendung des NIR-Kanals wird die Vegetation hervorgehoben
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Der Wettbewerb

Der Illustrationswettbewerb von GEO und ESA trägt den Titel: "Traces of Humankind", Spuren der Menschheit. Er richtete sich an alle Interessierten, an Künstlerinnen und Künstler, an Illustratoren, Grafiker, Designer und an Studierende. Die Aufgabe: Basierend auf Satellitenbildern sollten die Wettbewerbsteilnehmer Spuren des Menschen auf der Erde illustrativ und künstlerisch freilegen und verdeutlichen.

Das konnten negative wie positive Spuren sein, bezogen auf aktuelle oder auch längst vergangene Entwicklungen. Die 20 besten Arbeiten werden von einer Jury ausgewählt. Bewertet wird zum einen die Originalität der Idee eines Wettbewerbsbeitrages, zum anderen die Ästhetik der gestalterischen Bearbeitung. Den Gesamtsieger präsentieren wir hier am 6. November 2013.


Die Preise

Die zwölf am besten bewerteten Arbeiten werden von der ESA als exklusiver Kalender herausgeben. Darüber hinaus werden mindestens die drei Bestplatzieren in den Europa-Ausgaben von GEO veröffentlicht und entsprechend honoriert. Dem Sieger oder der Siegerin winkt außerdem ein offizieller Auftrag zur Illustration einer GEO-Reportage - sowie die einmalige Chance, auf Einladung von GEO und ESA einen der für 2014 vorgesehenen Satelliten-Starts live im VIP-Bereich des europäischen Weltraumbahnhofs in Kourou (Französisch-Guayana) zu verfolgen.


Alle Informationen zum Wettbewerb


Mehr zu den Themen: Satellitenfotos, ESA

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