GEO Magazin Nr. 05/09 - Gute Ärzte, schlechte Ärzte Seite 1 von 2

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Video: Unterwasserwelt Palau

Palau ist ein Archipel im Pazifik. Dort erforschen Wissenschaftler die Mechanismen der Evolution - in Salzwasserseen mit abermillionen Quallen


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

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Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

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Was macht Google mit meinen Daten?

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http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

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http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
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http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.



Nick Martorano - Ocean Wonders Productions - www.oceanwonders.org



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Wo liegt Palau?

Der Inselstaat Palau liegt nördlich von Papua-Neuguinea im Pazifischen Ozean und gehört zur Region Mikronesien. Je nach Zählweise gehören 250 bis 350 Inseln zu dem Archipel. Die 20.000 Einwohner Palaus bewohnen jedoch nur neun. Hauptstadt ist Melekeok.

Von 1899 bis 1914 war Palau deutsche Kolonie, danach beherrschten Japaner die Inseln bis zum Zweiten Weltkrieg. Seit 1994 ist der Staat unabhängig, hat aber einen Assoziationsvertrag mit den USA unterzeichnet. Das heißt: Für die Verteidigung Palaus sind die USA zuständig.

Wissenschaftler erhoffen sich in dem Tümpel Ongeim'l Tketau, einem Quallentümpel, Rückschlüsse auf die Geschichte des Ozeans ziehen zu können.
Ongeim'l Tketau ist der Tümpel der Quallen; gerade 420 Meter lang, 150 Meter breit, 30 Meter tief, er liegt im Pazifik - auf einer unbewohnten, zerklüfteten Insel der mikronesischen Republik von Palau. Eine besondere Hoffnung der Evolutionsbiologie lastet auf diesem Ort, weil er zu jenen seltenen Lebensräumen gehört, die in der Wissenschaft als "Marine Lakes" bezeichnet werden: Gewässer, von Land eingefasst, aber dennoch von Salzwasser ausgefüllt und von Meeresarten besiedelt, von Quallen und Fischen etwa, von Schwämmen und Seescheiden. Man könnte auch sagen: Ongeim'l Tketau ist eine überschaubare Miniaturausgabe des Ozeans. Oder auch: eine Insel. Eine Insel aus Meerwasser.


<strong>Ein See voll Gelee:</strong> <br />
Im "Ongeim'l Tketau", den Biologen seit Jahren regelmäßig erkunden, versammeln sich zuweilen mehr als 30 Millionen Medusen im Sonnenlicht unter dem Wasserspiegel. Ihr Nesselgift ist für Menschen kaum spürbar - für Ruderfußkrebse, die Nahrungsquelle der Quallen, hingegen tödlich (Foto von: Christoph Gerigk)
© Christoph Gerigk
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Ein See voll Gelee:
Im "Ongeim'l Tketau", den Biologen seit Jahren regelmäßig erkunden, versammeln sich zuweilen mehr als 30 Millionen Medusen im Sonnenlicht unter dem Wasserspiegel. Ihr Nesselgift ist für Menschen kaum spürbar - für Ruderfußkrebse, die Nahrungsquelle der Quallen, hingegen tödlich

Warum ist der Ort für die Evolutionsforschung so bedeutend ?

In solchen abgeschotteten Welten laufen Entwicklungsgeschichten im Zeitraffer ab. Für den größten Lebensraum des Planeten, die Weltmeere, sind "ozeanische Inseln", die als Modelle herhalten könnten, sehr rar - und Exempel wie Ongeim'l Tketau deshalb umso wertvoller. Nur etwa 200 solche Meerwasserseen haben Wissenschaftler weltweit bislang beschrieben: hauptsächlich in Palau. Ungefähr sechs Dutzend "Marine Lakes" verstecken sich in der Karstlandschaft dieses verschlungenen Archipels.


Wie sind die Marine Lakes entstanden?

Die Seen entstammen dem Zeitalter des Pleistozäns, an dessen Ende die Erde sich nach einer längeren Epoche der Kälte erwärmte und die Eismassen langsam dahinschmolzen. Damals, vor etwa 15 000 Jahren, begann der Meeresspiegel zu steigen, und das Wasser drang in die porösen, von zahllosen Spalten durchzogenen Kalkstein-Sockel der palauischen Inselwelt ein. Täler und Canyons hinter den Küsten füllten sich auf - bis der Wasserspiegel des Ozeans schließlich, vor rund 5000 Jahren, auf seinem heutigen Stand innehielt. Nach wie vor kann das Wasser des Meeres hin und her fließen, ökologisch jedoch haben die meisten Marine Lakes sich vom Ozean unabhängig gemacht: Organismen, die in die Becken verdriftet wurden, fanden nicht mehr heraus, mussten in der Gefangenschaft neue Wege des Überlebens entwickeln und haben so neue Arten geformt.


Wie ist das Leben im See zu erklären?

Die Gemeinschaft der Medusen von Ongeim'l Tketau umfasst derzeit rund 15 Millionen Tiere, die Zahl kann jedoch von Jahr zu Jahr sehr schwanken. Vor frühestens 10.000 Jahren müssen einige Quallen aus dem Meer in das Seebecken eingespült worden sein. Dort fanden sie eine bessere, neue Welt vor: ohne Konkurrenten, ohne feindliche größere Fische oder gar Meeresschildkröten. Ohne ablenkende Strömung. Aber voll nahrhafter Ruderfußkrebse, die es ebenfalls hierher verschlagen hatte. Mit anderen Worten: einen fantastischen Platz für Medusen, um eine Millionengemeinschaft zu gründen.


Wovon ernähren sich die Quallen?

Nicht allein von der Krebsjagd. Wie Korallen und einige Meeresschnecken "züchten" sie in ihrem Körpergewebe Algen heran, von denen sie im Gegenzug ständig mit Zuckerstoff versorgt werden, für diese "Algengärten" benötigen sie Sonnenlicht. Um das zu bekommen wandern sie den ganzen Tag über in Scharen durch den lichtarmen Tümpel und suchen den günstigsten Platz an der Sonne.


 (Foto von: Christoph Gerigk)
© Christoph Gerigk

Das GEO-Team in Palau

Für GEO-Redakteuer Lars Abromeit (l.) und Fotograf Christoph Gerigk (r.) erkundeten gemeinsam mit einer Gruppe Wissenschaftler die ozeanischen Inseln von Palau. Für Abromeit bestand der schwierigste Teil der Recherche darin, von den Behörden den Zugang zu den streng geschützten Marine Lakes gewährt zu bekommen. Erst als das Team in Koror eintraf, lag die Genehmigung schließlich bereit.

Lesen Sie die Reportage "Der Schwarm von Palau" im GEO-Magazin Nr. 5/2009



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