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Der GEOEPOCHE-Briefkasten

Anregungen, Kommentare und Kritik an die GEOEPOCHE-Redaktion


Liebe Leserin, Lieber Leser!

Willkommen im Briefkasten der GEOEPOCHE-Redaktion. An dieser Stelle können Sie dem Team von GEOEPOCHE, GEOEPOCHE EDITION und GEOEPOCHE PANORAMA Lob mitteilen, aber auch Anregungen und Kritik. Wir sind gespannt.

Herzlich Ihre
GEOEPOCHE-Redaktion


FAQ

Ihre am häufigsten gestellten Fragen beantworten wir aber gerne schon jetzt:

Warum muss ich als Abonnent des gedruckten Heftes einen Aufpreis für GEOEPOCHE Digital bezahlen?
Seit dem 1. Juli 2014 erhebt das deutsche Finanzministerium unterschiedliche Mehrwertsteuersätze auf gedruckte und digitale Produkte als Bestandteile eines Kombi-Abonnements: Sieben Prozent MwSt. auf den gedruckten und 19 Prozent MwSt. auf den digitalen Anteil. Um sich vor einem erheblichen steuerlichen Risiko zu schützen, sieht sich Gruner + Jahr gezwungen, das eUpgrade – für das der Satz von 19 Prozent gilt – kostenpflichtig zu machen. Ausführlichere Informationen zu GEOEPOCHE Digital erhalten Sie hier auf der Homepage.

Wird es GEOEPOCHE Digital auch für das iPhone geben?
Aktuell liegt der Fokus auf dem Angebot für Tablets. Aber natürlich werden wir den Markt weiterhin aufmerksam verfolgen und bei zunehmender Relevanz von Smartphones zum Lesen längerer Texte entsprechend reagieren.

Läuft GEOEPOCHE Digital auch auf Android-Tablets?
Ja. Allerdings ist die Android-App von GEOEPOCHE eine Vorabversion. Sie wurde bislang nur auf den gängigsten Android-Tablets getestet. Sollten Sie auf Ihrem Gerät Probleme mit der App haben, melden Sie sich bitte bei unserem Kundendienst unter app@geo-epoche.de.

Warum kann ich die Zuschriften im Online-Briefkasten von GEOEPOCHE nicht auf meinem Smartphone lesen?
Die Darstellung der Kommentare auf Smartphones ist aus technischen Gründen zurzeit leider nicht möglich.

Wie kann ich an vergriffene Ausgaben gelangen?
Sie haben drei Möglichkeiten: 1. Versuchen Sie es einmal an Autobahnraststätten oder in Bahnhofsbuchläden. Dort halten Händler teilweise noch Restexemplare vor. 2. Nutzen Sie das moderne Antiquariat, etwa amazon marketplace, zvab, oder Online-Auktionshäuser wie ebay etc. Dort werden oft ältere Ausgaben angeboten, wenn auch leider zu einem deutlich höheren Preis. 3. Schauen Sie immer mal wieder im GEOshop vorbei. Der Status "vergriffen" kann sich ändern.

Wird die GEOEPOCHE Sammel-Ausgabe fortgesetzt?
Seit Mitte Dezember 2013 ist die sechste GEOEPOCHE Sammel-Ausgabe im Handel. Sie enthält die GEOEPOCHE-Hefte:
Nr. 16 "Tsunami - Der Tod aus dem Meer",
Nr. 17 "Kriegsende 1945" und
Nr. 18 "London - Geschichte einer Weltstadt".
Weitere Fortsetzungen sind für die nahe Zukunft nicht geplant.


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Kommentare zu "Der GEOEPOCHE-Briefkasten"

Michael Schön | 16.04.2015 08:50

Juhuu!!!!!!!!!!! Vielen Dank an die Geo-Epoche Redaktion für das Heft über die RAF. Endlich wird dieses Thema in einem deutschen Geschichtsmagazin umfassend aufgearbeitet und verständlich dargestellt. Und dann die Vorschau: Ein Heft über die Geschichte des Islam! Das war schon lange überfällig!!!
Wenn jetzt in absehbarer Zeit noch eine Ausgabe über die Geschichte der Schweiz erscheint, dann bekommt "Geo-Epoche" von mir den Titel "Bestes Geschichtsmagazin des Jahrhunderts" verliehen! (Nicht das ihr euch etwas davon kaufen könntet..... :-))
Und wenn dann noch etwas über die Geschichte Kanadas käme........ (Das wäre unvorstellbares Glück - seufz!)

MfG M. Schön Beitrag melden!

Tronte | 15.04.2015 20:18

Liebe Redaktion,

widerspricht es der Blattlinie oder erwähnt Ihr in dem neuen Heft doch auch Gladio? Beitrag melden!

Stef | 15.04.2015 19:10

Ich möchte mich dem Vorschlag anschließen, endlich einmal die spätneuzeitliche Geschichte Italiens zu behandeln. Es würde sich dabei meiner Meinung anbieten, den Bogen vom Vorabend der Französischen Revolution bis zum Ende des Königreiches Italien 1946 zu spannen. Beitrag melden!

Redaktion GEO EPOCHE | 15.04.2015 17:04

@ Martin:

Sehr geehrter Martin,

Ihre Themenvorschläge nehmen wir gern in unsere Liste auf. Beim Namen der langobardischen Ehefrau Karls des Großen sehen wir jedoch keinen Handlungsbedarf. Vermutlich liegt hier eine Verwechslung vor. Tatsächlich ist Gerperga (oder auch Gerberga) der Name der Ehefrau von Karls Bruder Karlmann. Sie flieht mit ihren beiden Söhnen nach dem Tod ihres Gemahls Ende 771 an den Hof des Langobardenkönigs Desiderius, des Schwiegervaters Karls des Großen. Der Name von Karls langobardischer Gattin ist laut den Karl-Biografen Johannes Fried (Karl der Große. Gewalt und Glaube – Eine Biografie, C. H. Beck 3. Auflage 2014, S. 128 mit Anmerkung 13 auf S. 645f) und Matthias Becher (Karl der Große, Beck'sche Reihe Wissen 1999, S. 48) hingegen in den Quellen nicht überliefert.

Mit freundlichen Grüßen
Redaktion GEO EPOCHE Beitrag melden!

Martin | 15.04.2015 12:47

Sehr geehrtes Team von Geo Epoche,

ich möchte noch ein paar Themenvorschläge machen:
1.) Die Geschichte Schottlands
Dieses Land, das 2014 um ein Haar unabhängig geworden wäre, blickt auf eine reiche Geschichte zurück. Die Feldzüge des Agricola und die Errichtung des Hadrianswalls in der Antike oder die Schlacht von Culodden im 18. Jahrhundert sowie die Highland Clearances im 19. Jahrhundert sind nur einige Themen.
2.) Die Geschichte Irlands
Obwohl die Römer nie nach Irland kamen, wird die Insel in Tacitus Agricola kurz erwähnt unter dem Namen "Hibernia". In Ihrer Ausgabe über die Wikinger haben Sie kurz über die Skandinavier in Irland gesprochen, die sich nach anfänglichen Raubzügen ja länger dort niederließen und zahlreiche Siedlungen, darunter auch Dublin, gründeten. Das Unternehmen Ulster unter Elizabeth I. und die Landnahme der Engländer bzw. die historischen Hintergründe des Nordirlandkonflicktes.
3.) Das Zweistromland
Ein Heft über die frühen Hochkulturen der Sumerer, Assyrer, Babylonier etc. wurde hier auch schon vorgeschlagen. Angesichts der aktuellen Zerstörungen antiker Stätten würde ein solches Heft sicher viele Leute interessieren. Man kann von Glück sagen, dass sich einige der altorientalischen Götterstatuen im British Museum in London und im Louvre in Paris befinden. In C.W. Cerams Buch "Götter, Gräber und Gelehrte" las ich unter welch abenteuerlichen Bedingungen die Forscher Botta und später Layard im 19. Jahrhundert einige der Statuen ausgruben. Die Mühe, die es bereitete, sie zum Tigris zu schaffen, und die Tatsache, dass man die Figuren erst um Afrika herumfahren musste, um sie nach Europa zu bringen, da der Suezkanal noch nicht eröffnet war.

P.S. Noch eine Anmerkung: In Ihrem Heft "Karl der Große und das Reich der Deutschen" schreiben Sie auf S. 30 über die Tochter des Langobardenkönigs Desiderius, dass keine Quelle ihren Namen nennt. Laut Spiegel Geschichte Nr. 6 von 2012 über Karl heißt es auf S. 74, dass sie "Gerperga" hieß.

Mit freundlichen Grüßen Beitrag melden!

Christian Keller | 15.03.2015 17:05

Byzantinisches Reich - hat Spiegel Geschichte erst kürzlich herausgebracht - nicht immer die selben ausgeleiherten Themen - über das RISORGIMENTO und das Königreich Italien gibt es in keinem relevanten deutschen Geschichtsmagazin bisher Veröffentllichungen - ein Skandal - auch über die Baltischen Staaten z.B. - Geschichte Schweiz, Balkan, Polen, Böhmen und Mähren - alles total vernachlässigt..... Beitrag melden!

JRK | 12.03.2015 14:15

Sehr geehrtes GEO-Epoche Team,

ich kann mich dem Kommentar von Carsten Düppengießer nur anschließen. Ein Heft über das Byzantinische Reich (ca. 400-1500 n. Chr.) ist längt überfällig. Auch gehört es wohl zu den Themen die hier mit am meisten "gefordert" werden. Gerade als Fortführung der beiden Hefte über Rom (Heftnummern 50 und 54), vermisse ich dieses Thema schon lange. Über eine baldige Umsetzung, vielleicht sogar zweigeteilt auf Grund der ~ 1000 Jahre, würde sicher nicht nur ich mich freuen.


Mit freundlichen Grüßen Beitrag melden!

C.U. | 11.03.2015 20:09

Liebes Redaktionsteam von GEO-Epoche,

ich lese die GEO-Epoche inzwischen seit fast drei Jahren regelmäßig - meist mit Freude und Interesse. Doch ich schreibe Ihnen heute nicht, um Komplimente zu verteilen, sondern weil mich das Editorial der aktuellen Nummer so sehr enttäuscht hat, dass ich die Zeitschrift im Moment nicht lesen mag! Sie schaffen es tatsächlich, über den Putsch in Chile zu schreiben und Faktoren dafür aufzuzählen (u.a. Rassismus, starke Position der Armee, große soziale Ungleichheit) - aber Sie erwähnen nicht mit einem Wort die destabilisierende Einflussnahme der CIA! Und dabei erwähnen Sie noch Victor Jara - vielleicht kennen Sie auch sein Lied "Las casitas del barrio alto", in dem die Ermordung Rene Schneiders thematisiert wird?

Ähnlich einseitig habe ich übrigens auch das Editorial über die DDR-Nummer wahrgenommen, allerdings habe ich meine Wut bei dieser Nummer einfach runtergeschluckt und das - übrigens im darauffolgenden Innenteil sehr ausgewogene - Heft gelesen.

Doch im möchte Sie eindringlich bitten, Ihrem Chefredakteur beim Editorial besser auf die Finger zu schauen. Oder vielleicht das Editorial gleich von den für das Heft verantwortlichen Redakteure verfassen zu lassen?

Mit freundlichen Grüßen
eine treue Leserin Beitrag melden!

J. Hinteregger | 10.03.2015 11:30

Ihr seid S U P E R (und was mich besonders freut: Ich habe jetzt alle Ausgaben) Beitrag melden!

jan | 09.03.2015 13:47

Liebes Redaktionsteam, nun möchte ich auch noch meinen Senf zum neuen Heft dazugeben. Es ist eine sehr "kämpferische" Ausgabe geworden, mit Schwerpunkt auf Eroberung und Widerstand - was ich gut finde und auch legitim. Die Themenauswahl adressiert natürlich diejenigen, die an der Region (politisch oder literarisch) interessiert sind. Die nicht behandelten Lücken im 19. und 20. Jh. (wie Peron oder Vargas) könnte man ggf. in Folgeheften zu Argentinien oder Brasilien füllen. Das Cover ist auch ok. Zum nächsten Heft: Schön dass nicht nur die Raf sondern auch das Oktoberfest-Attentat behandelt wird, um den Schwerpunkt nicht nur auf Linksterrorismus zu legen. Hoffentlich erhält auch Aldo Moro mit Italien ein Kapitel (wo dann noch der Geheimdienstsumpf und Gladio zur Sprache kommen könnten). Und hier noch ein Themenvorschlag: Angesichts der aktuellen Zerstörungen durch die IS-Fanatiker wäre ein Heft zu Mesopotamien wunderbar - mit Fotos antiker Ruinenstädte... Danke und Gruß Beitrag melden!

Carsten Düppengießer | 09.03.2015 10:54

Sehr geehrte Redaktion,

als treuer Leser Ihrer Zeitschrift habe ich beschlossen, Ihnen an dieser Stelle nun solange "auf die Nerven" zu gehen, bis Sie endlich ein Heft zu Byzanz herausbringen. Nahezu alle klassischen "großen" Themen haben Sie seit Bestehen Ihrer Heftreihe behandelt, einige sogar mehrfach. Nur zum Thema Byzantinisches Reich hüllen Sie sich in Schweigen. Warum? - Fragt sich ein ratloser aber treuer Leser. Beitrag melden!

Peter Brüß | 06.03.2015 10:15

Liebes Geo-Epoche-Team,

ich lese Ihr Magazin seit der ersten Ausgabe mit viel Freude.

Nur in extrem seltenen Fällen fanden sich typographische Fehler in Ihrem Magazin. Die aktuelle Ausgabe "Südamerika" stach aber leider heraus. Ein gutes Dutzend typographischer Fehler schlichen sich ein, selbst im Editorial war einer prominent gesetzt.
Hier beschleicht einen der Verdacht der Schludrigkeit und des Veröffentlichungsdrucks.

Bitte lassen Sie dies eine Ausnahme gewesen sein!

Ihr treuer Leser
Peter Brüß Beitrag melden!

Bernd Zocher | 03.03.2015 08:27

Sehr geehrte Damen und Herren

Bei allem Respekt für Ihre Arbeit finde ich das Geo-Epoche-Heft Südamerika ein schwaches Stück: Man kann doch nicht einfach, nur weil es einem nicht in das narrative Konzept passt, rund 130 Jahre überspringen (von Bolivar bis Guevara). Sie haben Südamerika in ein halbes Jahrtausend gepackt, und Sie lassen ein Viertel aus. Das ist keine starke Leistung. Ich muss Ihnen sicher jetzt nicht erläutern, was da fehlt…

Freundliche Grüsse

Bernd Zocher

PS: Mein Mail muss nicht wiedergegeben werden. Beitrag melden!

Redaktion GEO EPOCHE | 26.02.2015 10:39

@ Klaus Irmer:

Sehr geehrter Herr Irmer,

haben Sie vielen Dank für Ihren Kommentar. Es freut uns sehr, dass Sie unser Heft "Karl der Große und das Reich der Deutschen" mit großer Begeisterung gelesen haben. In der Tat stammt das Wasserrad mit den zwei Schaufelkränzen auf Seite 105 aus dem Werk „De Re Metallica“ von Georg Agricola (wie auch das Bild auf Seite 108). Wir erklären gern, wie wir zu unserer Einordnung gekommen sind:

1. Wir haben uns für die Bezeichnung "Schaufelrad" entschieden, weil der Terminus "Kehrrad" nicht sehr geläufig ist und vielen Lesern sogar gänzlich unbekannt sein dürfte.

2. Was das beförderte Material betrifft, werden wir uns vermutlich nicht einigen können. Wir sind dabei der Publikation von Agricola gefolgt (digital von der Bibliothek des Seminars für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Köln in deutscher Fassung angeboten unter http://www.digitalis.uni-koeln.de/Agricola/agricola_index.html): Der besagte Holzstich (dort Seite 170) befindet sich in einer Reihe von Abbildungen weiterer „Maschinen zur Wasserhebung“. Der Förderbehälter ist in der Legende mit "Bulge" beschriftet. Im Text auf Seite 171, der die Funktionsweise der "Maschine" beschreibt, wird die Bulge mit Wasser gefüllt. Deswegen sind wir davon ausgegangen, dass es sich bei der ganzen Anlage um ein Hebewerk für Wasser handelt. Dass mit derselben Technik auch Erz gefördert werden kann, steht außer Frage.

3. Wir verorten das Schaufelrad nicht explizit an der Pegnitz und auch nicht konkret über oder unter Tage. Die Bildunterschrift beschreibt im ersten Satz allgemein das gezeigte Motiv und erklärt im zweiten Satz, welche Rolle der Bergbau für die Nürnberger generell hat: "Ein Schaufelrad treibt dieses Hebewerk an, das Wasser aus einem Bergwerk fördert. Entlang der Pegnitz liegen zwischen Nürnberg und der Oberpfalz zahlreiche Minen und Hütten, vor allem die reichen Patrizier der Stadt investieren in den Bergbau auch in Sachsen oder Böhmen." Wir bedauern, wenn ein anderer Eindruck entstanden sein sollte.

Mit den besten Grüßen
Ihre
Redaktion GEO EPOCHE Beitrag melden!

Klaus Irmer | 25.02.2015 14:32

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Begeisterung habe ich das Heft GEOEPOCHE Nr. 70 gelesen. Es ist meiner Meinung nach eine sehr gelungene Zusammenfassung der Geschichte eines Jahrtausends, die man in der Schule in dieser komprimierten Form gebraucht hätte. Auch der Beitrag zur Stadt Nürnberg als Beispiel einer glanzvollen Entwicklung ist sehr interessant. Nur bei der Auswahl der Bilder hat die Autorin Constanze Kindel schlecht recherchiert. Das sog. Schaufelrad (S.105) ist ein Kehrrad, das im Tiefbau ab dem 16. Jh. im sächsischen Silberbergbau Einzug hielt, um nicht Wasser, sondern Erz aus größeren Tiefen zu fördern. Die Abbildung stammt aus Georgius Agricolas „De re metallica“ und zeigt sehr gut die zwei gegenläufigen Beschaufelungen des Rades, um die Aufwärts- und Abwärtsbewegung durch entsprechende Umsteuerung der Wasserzufuhr regeln zu können. Der Maschinist hat die beiden Hebel in den Händen. Links ist ein Bergmann auf einer Fahrt zusehen, d.h., dass das Rad unter Tage betrieben wurde. Die Wasserräder hatten Durchmesser bis zu 12 m. An der Pegnitz gab es zwar Eisenvorkommen, die aber nicht im Tiefbau erschlossen wurden und mit den Abbildungen nichts zu tun haben.

Auch das Bild auf Seite 108 stammt aus dem o.g. Buch von Agricola. Dieses enthält den neusten Stand der Technik von der Erkundung, über die Gewinnung, die Aufbereitung und Verhüttung von metallischen und mineralischen Rohstoffen im 16. Jh. Das Bild zeigt eine Möglichkeit der Wasserhebung ohne Einsatz von „Arbeitern“ über ein sog. Kunstgezeug, ein Wasserrad, das die Pumpen im Schacht mit einer gleichmäßigen Drehbewegung antreibt. Oftmals waren mehrere Wasserräder untereinander angeordnet, um das Aufschlagwasser mehrfach zu nutzen und dieses dann über einen Stollen mit geringem Gefälle in einen nahe gelegenen Flusslauf abzuleiten. Dadurch erreichte man zur damaligen Zeit schon Teufen von 400 m.

Freiberg in Sachsen war zur damaligen Zeit die bedeutendste Stadt und das Zentrum des Silberbergbaus im Erzgebirge. Aus der Region ist eine ganze Reihe innovativer Technik für das Berg- und Hüttenwesen hervorgegangen. Die Entwicklung gipfelte in der Gründung der Bergakademie Freiberg 1765, die in diesem Jahr ihr 250jähriges Bestehen als älteste technische Hochschule der Welt feiert, heute TU Bergakademie Freiberg. Auch die Altstadt Freibergs mit seiner spätgotischen und Renaissancebebauung aus dem 16. Jh. ohne nennenswerte Verluste während und nach dem Krieg ist ein eindrucksvolles Ensemble, das den ehemaligen Reichtum der Stadt dokumentiert. Es kommt alles vom Bergwerk her – hier lässt es sich erleben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr.-Ing Klaus Irmer Beitrag melden!

M. Schön | 19.02.2015 14:37

Sehr geehrte GEO EPOCHE Redaktion,

vielen Dank für die Ausgabe über SÜDAMERIKA! Ich habe schon lange darauf gewartet, dass sich ein Geschichtsmagazin der Geschichte dieses Kontinents annimmt - GEO EPOCHE hat die Herausforderung angenommen! Mein Kompliment für die Aufarbeitung des Stoffes und die gute Lesbarkeit und Verständlichkeit der einzelnen Artikel! Auch das Kartenmaterial in dieser Ausgabe ist exzellent.
Dennoch möchte ich einen Kritikpunkt anmerken: Es wurden viele Artikel über die Zeit des 16. und 17. Jahrhunderts gebracht - vorwiegend über diverse Konquistadoren und Ansiedlungen, wie z.B. in Paraguay. Leider kam dabei, so finde ich die Neuzeit etwas zu kurz, und man frägt sich, ob es nicht besser gewesen wäre, die Geschichte Südamerikas in zwei Teilen zu veröffentlichen. Wichtige Themen fanden daher keinen Eingang in diese Ausgabe, z.B. der Freiheitskampf in den anderen lateinamerikanischen Staaten, die Ära Peron in Argentinien u.a. Schade, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass diese Lücken in anderen Ausgaben gefüllt werden. Auch die Beschriftung des Artikels über Brasilien mit "Kaiserreich in den Tropen" war sehr irreführend. Anstatt etwas über das brasilianische Kaiserreich zu lesen, wurde man - wenn auch sehr unterhaltsam - mit der Geschichte der Umsiedlung der portugiesischen Monarchie nach Brasilien "abgespeist". Das Kaiserreich unter den beiden Pedros wird am Ende in ein, zwei Absätzen erwähnt, das wars auch schon! Ich möchte dennoch anfügen, dass GEO EPOCHE zur Zeit das beste Geschichtsmagazin auf dem Markt ist - gerade weil es Ländergeschichte bringt! Hier vielleicht noch ein paar Themenvorschläge für Ihre nächsten Redaktionssitzungen :-):
Geschichte der Schweiz (wurde schon von vielen vorgeschlagen!!!)
Geschichte Japans von der Meiji-Zeit bis heute
Geschichte der Niederlande
Geschichte Bayerns
Geschichte Arabiens
Geschichte des Islam

Mit freundlichen Grüßen,
Michael Schön Beitrag melden!

Redaktion GEO EPOCHE | 17.02.2015 11:47

@ Jake Ronstadt:

Sehr geehrter Herr Ronstadt,

haben Sie vielen Dank für den Hinweis. Sie haben recht. Sachsen wollte in jenen Jahren weder Spanien noch die habsburgischen Ländereien in Oberitalien an sich reißen. Korrekt hätte es heißen müssen: „Sachsen will Mähren, Spanien die habsburgischen Ländereien in Oberitalien an sich reißen.“ Wir werden die Unstimmigkeit in unsere Korrekturhinweise aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Redaktion GEO EPOCHE Beitrag melden!

Müller, Thomas | 16.02.2015 17:30

Hallo Redaktion,
warum bringen Sie nicht einmal ein Heft zum Thema "Geschichte der Ukraine" oder eines zum Themenschwerpunkt "Unser Nachbar Polen"? Hier scheint mir, gibt es gewaltigen Wissens-Nachholbedarf! Hierbei handelt es sich um zwei Themenschwerpunkte, die überhaupt noch nicht, oder unzureichend behandelt wurden. Zu den Themen, zu denen Sie Hefte bringen, gibt es meist bereits genügend Literatur. Oder handelt es sich hier um politisch schwieriges Terrain, dem Sie damit aus dem Wege gehen? Beitrag melden!

Redaktion GEO EPOCHE | 16.02.2015 13:39

@ Tim D:

Lieber Tim D.,
haben Sie vielen Dank für Ihre Zuschrift und entschuldigen Sie bitte die späte Antwort. Ab sofort werden GEO EPOCHE-Ausgaben für alle Leser, die GEO EPOCHE als Digital- oder Kombi-Abo bei uns im Shop (http://shop.geo.de/abos/geo-epoche) abonniert haben, auch als ePaper/PDF zum Download zur Verfügung stehen.

Beste Grüße
Redaktion GEO EPOCHE Beitrag melden!

Galliker Hans-Rudolf | 16.02.2015 09:04

Sehr geehrte Damen und Herren
Was für ein tolles Heft zur Geschichte Südamerikas haben Sie verfasst! Spannend, informativ, unterhaltsam. Danke vielmals.
Aber für was für ein dummes Titelblatt haben Sie sich entschieden! Würden Sie tatsächlich bei einem Heft über die Geschichte Deutschlands vom Mittelalter bis in die Gegenwart auch einen Vertreter der Rote Armee Fraktion auf den Titel setzen? Ich glaube nicht!
Zum Glück kommt bei Geo Epoche der Inhalt vor der Verpackung. Und der Inhalt ist wirklich wunderbar.
Herzliche Grüsse

Hans-Rudolf Galliker
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