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Der GEOEPOCHE-Briefkasten

Anregungen, Kommentare und Kritik an die GEOEPOCHE-Redaktion


Liebe Leserin, Lieber Leser!

Willkommen im Briefkasten der GEOEPOCHE-Redaktion. An dieser Stelle können Sie dem Team von GEOEPOCHE, GEOEPOCHE EDITION und GEOEPOCHE PANORAMA Lob mitteilen, aber auch Anregungen und Kritik. Wir sind gespannt.

Herzlich Ihre
GEOEPOCHE-Redaktion


FAQ

Ihre am häufigsten gestellten Fragen beantworten wir aber gerne schon jetzt:

Warum gibt es nach der Israel-App keine weiteren Ausgaben von GEOEPOCHE für das iPad?
Die Israel-App aus dem Sommer 2013 ist eine einmalige Ausgabe. Erst Ende des Jahres wird entschieden, ob die App-Ausgaben von GEOEPOCHE als Abonnement fortgesetzt werden. Über die Entwicklung halten wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Wie kann ich an vergriffene Ausgaben gelangen?
Sie haben zwei Möglichkeiten: 1. Versuchen Sie es einmal an Autobahnraststätten oder in Bahnhofsbuchläden. Dort halten Händler teilweise noch Restexemplare längst vergriffener GEOEPOCHE-Ausgaben vor. 2. Nutzen Sie das moderne Antiquariat, etwa amazon marketplace, zvab, oder Online-Auktionshäuser wie ebay etc. Dort werden oft ältere Ausgaben angeboten, wenn auch leider zu einem deutlich höheren Preis.

Wird die GEOEPOCHE Sammel-Ausgabe fortgesetzt?
Seit Mitte Dezember 2013 ist die sechste GEOEPOCHE Sammel-Ausgabe erschienen. Sie enthält die GEOEPOCHE-Hefte:
Nr. 16 "Tsunami - Der Tod aus dem Meer",
Nr. 17 "Kriegsende 1945" und
Nr. 18 "London - Geschichte einer Weltstadt".
Über weitere Fortsetzungen werden wir Sie rechtzeitig an dieser Stelle informieren.

Warum werden die Inhalte der vergriffenen Ausgaben nicht zum Download angeboten?
Dies ist vor allem aus bildrechtlichen Gründen nicht möglich.


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Mehr zu den Themen: Geschichte, Redaktion, Kontakt
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Kommentare zu "Der GEOEPOCHE-Briefkasten"

M. Schön | 16.04.2014 16:35

Hallo Geo-Epoche Redaktion,

vielen Dank für das aktuelle Heft über Afrika!!! Habe mich schon zwei Monate darauf gefreut! EIne Ausgabe über Afrika war wirklich überfällig. Sehr gefreut habe ich mich als ich den Hinweis im Editorial gelesen habe, dass man der Geschichte Afrikas nach 1960 einmal ein extra Heft widmen möchte. Kleine Anregung: die alten Reiche Afrikas vor 1460 könnten auch einmal Thema eines eigenen Heftes werden. Da gibt es genug Material! Leider wurde meine Vorfreude auf das Lesen der Afrika-Ausgabe durch die Themenvorschau wieder etwas getrübt. Anstatt eine bestimmte Epoche zu behandeln - was dem Namen Geo Epoche alle Ehre machen würde - kommt nach "Mafia" und "Piraten" das nächste super allgemeine Thema zur Sprache, das so überflüssig wie ein Kropf ist: Geheimdienste. Schade! Dabei gäbe es noch so viele andere wirklich interessante Themen zu behandeln!
Die nächsten zwei Monate werde ich mich jedenfalls nicht auf die neue Ausgabe von Geo Epoche freuen, sondern höchstens auf die Themenvorschau im nächsten Heft gespannt sein - in der Hoffnung, dass die Geo Epoche Nr. 68 ein interessanteres und konkreteres Thema haben wird!!!

MfG M. Schön Beitrag melden!

Kraft | 16.04.2014 09:15

Hallo, ich hab seit jahren euer abo, aber so langsam nervt es mich dass ihr immer noch dvds verschickt. Bitte lasst mich diese als donwload ziehen. Dvd ist so letztes jahrhundert

Danke Beitrag melden!

Redaktion GEO EPOCHE | 15.04.2014 09:56

@Stefan. Lieber Stefan, wir melden uns bei Ihnen und schicke Ihnen ein neues Heft zu. Beste Grüße, die Redaktion Beitrag melden!

Stefan | 14.04.2014 21:10

langsam wird es mal Zeit, dass ich mich dafür bedanke, dass GEO-Epoche jetzt weitgehend werbefrei ist. Die neue Ausgabe "Afrika" gefällt mir auch ansonsten sehr gut, leider hat das Heft durch die Versendung etwas gelitten.
Viele Grüße aus München
Stefan Beitrag melden!

Redaktion GEO EPOCHE | 14.04.2014 15:24

@ J. Kulawik. Sehr geehrter Herr Kulawik, Sie erhalten über unseren Abonnentenservice natürlich sofort ein neues Exemplar. Mit freundlichen Grüßen, die Redaktion Beitrag melden!

J. Kulawik | 14.04.2014 13:16

Sehr geehrte GEO EPOCHE-Redaktion,
soeben habe ich die neue GEO-EPOCHE Nr. 66 aus dem Briefkasten geholt. Leider ist das komplette Heft verkehrt herum geheftet. Ich hoffe nicht, das dies ein genereller Fehler ist. Generell finde ich ihr Magazin großartig.
Mit freundlichen Grüßen, J.Kulawik Beitrag melden!

Redaktion GEO EPOCHE | 09.04.2014 15:01

@ A. Menninger. Lieber Herr(?) Menninger, unsere Autoren verwenden immer eine große Menge Material. So hat der Verfasser des Artikels über die Tanganjikabahn in der Ausgabe „1914 – Das Schicksalsjahr des 20. Jahrhunderts“ mehr als ein Dutzend Fachbücher zum Thema verarbeitet. In anderen Beiträgen dieses Heftes – etwa über die Silvesterfeiern 1913/1914 – greifen die Autoren darüber hinaus auf zeitgenössische Texte aus Tagebüchern oder Zeitungen zurück. Literatur und Quellen werden übrigens vom wissenschaftlichen Berater des jeweiligen Heftes stets überprüft und ausgewählt. Der Abdruck derartig vieler Nachweise ergäbe ein verwirrendes und unansehnliches Fußnotenkonvolut. Daher beschränken wir uns auf die jeweils wichtigsten Literaturempfehlungen am Ende jeder Geschichte. Mit freundlichen Grüßen, die Redaktion
Beitrag melden!

A. Menninger | 09.04.2014 02:13

Sehr geehrte GEO EPOCHE-Redaktion,

beim erneuten Lesen ihres Hefts über den ersten Weltkrieg ist mir aufgefallen, dass Sie keine Quellen angeben. Auch bei anderen Heften ist das so.
Warum eigentlich?

Mit freundlichen Grüßen,
A. Menninger Beitrag melden!

Redaktion GEO EPOCHE | 07.04.2014 10:54

@ Lenz Bernhard: Sehr geehrter Herr Lenz,

bei dem Ludwig XIII. an Silvester 1913 handelt es sich um eine Figur auf einem Kostümfest; aber vielleicht hätten wir das noch etwas deutlicher herausstellen sollen.

Mit besten Grüßen, die Redaktion Beitrag melden!

Lenz Bernhard | 07.04.2014 07:25

Sehr geehrte Damen und Herren,
das habe ich nun schlecht verifiziert: GEO Epoche Nr. 65, Seite neun: gemeint ist hier Silvester 1913 und nicht 2013. Freundliche Grüsse, Bernhard Lenz Beitrag melden!

Lenz Bernhard | 07.04.2014 07:19

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Seite neun von GEO Epoche Nr. 65 erwähnen Sie, dass der französische König Ludwig XIII. Silvester 2013 in Honolulu auf Hawaii verbracht hat. Mir ist nicht bekannt, dass der Vorgänger des "Sonnenkönigs" ein Zeitreisender war. Entweder gehört dieser Abschnitt in eine andere Ausgabe von GEO Epoche oder es war nicht Ludwig XIII. Freundliche Grüsse aus der Schweiz. Bernhard Lenz Beitrag melden!

Simone Koch | 06.04.2014 18:56

Liebes Geo Epoche-Team,

seit vielen Jahren bin ich eine begeisterte Leserin ihres Magazins. Besonders gut gefällt mir die inhaltliche Aufbereitung der komplexen geschichtlichen Themen und dass ich dadurch ihr Magazin auch als Sekundärliteratur im Geschichtsstudium einsetzen kann. Die Artikel sind stets sehr gut recherchiert und geben einen guten Einblick in das Lebensgefühl der Menschen der jeweiligen Epoche. Auch mit dem Heft "1914" ist ihnen dieses, meiner Meinung nach, wieder gut gelungen. Als Anregung möchte ich vorschlagen, eine Ausgabe über die europäischen Klöster zu machen - über ihre Vernetzung untereinander, ihr Wissen, ihre Wirtschaftskraft, politische Einflussnahme und ihre Managementstrukturen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und viele gelungene Ausgaben.

Viele Grüße,
Simone Koch Beitrag melden!

Redaktion GEO EPOCHE | 03.04.2014 10:47

@ Berhard Ortinau: Sehr geehrter Herr Ortinau, der Verlag hat durch den Verzicht auf die Anzeigen bei gleichzeitiger Beibehaltung des Umfangs erhebliche Mittel investiert. Das Heft hat de facto jetzt zwischen acht und zehn Seiten mehr Umfang, was einem Plus von mehr als fünf Prozent entspricht. Diesem Plus entspricht die Preiserhöhung. Mit freundlichen Grüßen, die Redaktion Beitrag melden!

Redaktion GEO EPOCHE | 03.04.2014 10:46

@ Simone Wolff: Liebe Frau Wolff, die Textschrift heißt Caslon und wurde 1722 entworfen. Beste Grüße, die Redaktion Beitrag melden!

Angela Schmidt | 03.04.2014 02:53

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Begeisterung habe ich das Heft "1914" gelesen und möchte als langjährige Abonnentin mal etwas zur Heftgestaltung loswerden: Ich bin sehr angetan sowohl von dem neuen Layout als auch der inhaltlichen Konzeption!

Das Cover ist hochwertig und regt zum Lesen des Heftes an. Das schlichte Design im Inneren wirkt auf mich ruhig und zeitlos. Die chronologische Darstellung der Ereignisse von Januar bis Dezember 1914 ist interessant zu lesen und, wenn inmitten der Zuspitzung des Krieges in Europa auch mal von ganz anderen Lebensgeschichten wie von Henry Ford oder Charles Chaplin in den USA berichtet wird, so stellt dies einen recht unterhaltsamen Querschnitt durch das besagte Schicksalsjahr dar.

Ich finde es außerdem absolut legitim, nach 15 Jahren mal etwas verändern zu wollen. Ich kann Sie da zu Ihrem Mut nur beglückwünschen.
Viele vertraute Elemente sind darüberhinaus erhalten geblieben; dazu gehören die Themeneinführung mit den großen doppelseitigen Bildern zu Beginn des Heftes und - vor allem - die hervorragend recherchierten und spannend erzählten Texte. Hierfür ein großes Lob!!
Als Anregung für eine der nächsten Ausgaben hätte ich folgende Themen: die Geschichte Südafrikas oder das Leben bedeutender Personen der Weltgeschichte wie z.B. Mandela oder Gandhi oder auch ein Heft über Philosophen wie Voltaire, Rousseau usw.

Mit freundlichen Grüßen
A. Schmidt Beitrag melden!

Kurt Heinemann | 31.03.2014 14:21

Sehr geehrter Herr Schaper,
mit großem Interesse las ich heute ihr Vorwort in der Geo Epoche und war
erschrocken wie tendenziös dieses war.

Nach Lesen dieses Vorwortes ist meine Hoffnung gen Null, hier eine
differenzierte Sichtweise zur DDR und deren Geschichte zu
erhalten. Ihnen bleibt ihre Meinung zur DDR sicherlich unbenommen, aber
zumindest den letzten Satz hätten Sie sich, im Interesse der
Überparteilichkeit, sicherlich ersparen können.

Mich als westdeutsches Mitglied der Partei Die Linke macht es "schier fassungslos", wie hier unterstellt wird, dass Die Linke eins zu eins mit der SED gleichzusetzen
ist. Oder wie anders soll ich Ihren letzten Satz im Vorwort versehen, als
dass Sie meiner Partei das moralische Recht auf Regierungsverantwortung
absprechen? Auch wenn es für Sie nur schwer zu verstehen ist, Die Linke
hat zwar ihren Ursprung aus der untergegangenen SED, dennoch ist die ganz
überwiegende Zahl der Mitglieder weit davon entfernt die DDR wieder zu
beleben, noch deren Verfehlungen zu relativieren. Im Gegenteil, wir
stellen uns dieser Verantwortung und arbeiten die SED Geschichte auf.

Ich finde es schlimm, dass nun nach 25 Jahren noch immer nicht der Kalte Krieg
aus den Köpfen einiger verschwunden ist, und schon wieder die SED-Keule
in der Auseinandersetzung mit unserer Partei geschwungen wird. Ich würde
mir hier mehr Objektivität wünschen, auch wenn das vielen Konservativen
wie ihnen sicherlich schwer fällt. Es scheint ja auch recht praktisch,
sich anstatt argumentativ lieber emotional mit der Antikommunismus-Keule
zu schwingen. Angesichts der offensichtlichen Fehler und Wiedersprüche
des Kapitalismus scheint das leider aber die Regel anstatt die Ausnahme
in der Auseinandersetzung mit uns zu sein, wie gerade ihr Vorwort wieder
beweist.

Es wundert mich sehr warum der erklärte Antikommunist Hubertus Knabe in
ihrem DDR Heft nicht zu Wort gekommen ist. Lässt mich aber auch hoffen
das doch ein Mindestmaß an Objektivität, trotz des unsäglichen Vorworts,
vorhanden ist. Denn ich gebe zu, dass ich das Heft noch nicht gelesen
habe, da ich mich (eventuell zu vorschnell) erst einmal an ihrem Vorwort
abarbeiten musste. Ich werde ihnen aber sehr gerne, nach der Lektüre des
Heftes, mein Resümee mitteilen. Ich gebe die Hoffnung auf Objektivität,
trotz Vorwort, noch nicht auf ;-)

Mit freundlichen Grüßen
Kurt Heinemann Beitrag melden!

Horst Roos | 31.03.2014 14:21

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Heft über "Trümmerzeit und Wiederaufbau" habe ich mit Interesse gelesen. Ein Satz aus dem Vorwort hat mich allerdings sehr irritiert:

»Das von ihnen entfesselte Inferno ist auf sie zurückgefallen, ihr Land ist zu einem großen Teil zerstört, von fremden Mächten besetzt, die Menschen sind entehrt, geschlagen verzweifelt.«

Ist das nicht zu sehr aus der Sicht der Täter geschrieben? Mit Sicherheit hat es doch viele Deutsche gegeben, die keinen Krieg, geschweige denn ein Inferno, entfesseln wollten. Ich muss dabei nicht einmal an Menschen wie Dietrich Bonhoeffer denken, die auf internationale Versöhnung gesetzt haben. Was ist mit der katholischen Kirche, der Arbeiterbewegung und dem Widerstand?

Ich denke auch, dass nicht wenige am Ende des Krieges erleichtert und nicht »entehrt« waren. Trotz Hunger und Verzweiflung – ich kann mir nicht vorstellen, dass sich auch nur einer der Häftlinge aus Buchenwald nach der Befreiung »entehrt« gefühlt hätte. Ihre Menschenwürde wurde vorher angegriffen durch die KZ-Wachmannschaften.

Ich selbst bin Jahrgang 55, ich würde im Rückblick auf diese Zeit über Scham sprechen, nicht über Ehre – etwas, das ich allenfalls mit dem Nationalsozialismus in Verbindung bringen würde.

Für eine Neuauflage Ihres Hefts schlage ich Ihnen vor, die einseitige und missverständliche Wertung in Ihrem Vorwort durch eine differenzierte und historisch angemessenere Sichtweise zu ersetzen.

Mit freundlichen Grüßen –

Horst Roos
Frankenthal Beitrag melden!

Hartmut Radebold | 31.03.2014 14:15

Sehr geehrter Herr Schaper, sehr geehrter Herr Otto,

mit Interesse habe ich das Heft "Trümmerzeit und Wiederaufbau" gelesen.
Seit vielen Jahren forsche ich über die damaligen zeitgeschichtlichen
Erfahrungen der Jahrgänge 1929 - 1947 (also der" Kriegskinder") und
ihre Entwicklung bis heute. Dazu bin ich selbst, geb. 1935, in Berlin
aufgewachsen und habe die Nachkriegszeit ab Sommer 1945 einschließlich
Berliner Blockade sehr direkt erlebt.

Irritiert bin ich über die Zeile im Editorial ".....die Menschen sind
entehrt, geschlagen, verzweifelt.."
Das Wort "entehrt" erscheint mir problematisch: aus welcher Perspektive
entehrt? Der des Dritten Reiches, das sich so sehr s. auf die
Ideologie der Ehre, z.B. der SS bezogen hat ? Aus der Sicht der
Siegermächte und dazu noch differenziert nach Ost und West oder aus der
Sicht der Deutschen selbst? In den mir bekannten Zeitzeugenberichten aus
dieser Zeit taucht der Begriff "Ehre" und damit eine "Entehrung" nicht
auf. Die Deutschen haben sich meiner Erinnerung nach als besiegt und
natürlich verzweifelt und geschlagen erlebt.
Dazu stellt sich eine weitere Frage: wer hat uns die "Ehre"
wiedergegeben? Wir durch unser Verhalten und dazu noch aus der Sicht
Ost-West?

Das Titelbild vermittelt m.E.n. eine einseitige, wenn nicht sogar kaum
zutreffende Botschaft: Wir Kinder litten in sehr großem Umfang (auch im amerikanischen Sektor)an Hunger und waren unterernährt. Ich erinnere mich noch gut, wie wir
uns darum gestritten haben, die Kübel mit der Schulspeisung in die
Schule zu tragen, weil wir dann als Träger den Rest auskratzen durften.
Dieses Bild zeigt vergnügte , ausreichend gekleidete und keineswegs
abgemagerte Kinder. Bestimmt hat es auch solche Kinder gegeben, z.B.,
wenn die Eltern genügend hamstern konnten, sie Verwandte auf dem Lande
oder einen Garten am Stadtrand hatten. Ihre eigenen Angaben über die
Versorgungslage auf S. 36,37,41,80,83 beschreiben den damaligen Mangel
umfassend. Entsprechend den Erwachsenen stand für die Kinder auch nicht
genügend Nahrung zur Verfügung.

Das Titelbild , wie viele andere mir bekannte Bilder aus dieser Zeit
vermittelt somit das Bild: Kinder haben den Krieg ohne späte Folgen
überlebt, es geht ihnen gut, selbst wenn sie von Ruinen umgeben sind.
Für das Schicksal der Kinder wäre das Bild auf S. 30 zutreffender gewesen.

Wir schätzen, dass 30 - 35% der damaligen Kinder und Jugendlichen nach
heutigen Kriterien als ausgeprägt traumatisiert anzusehen sind, weitere
30% als zumindest beinträchtigt, beschädigt aufgewachsen sind und 40%
nur die abenteuerliche Seite kennengelernt haben. Jetzt im Alter werden
die traumatisierten Kinder auf Grund von Trauma-Reaktivierungen und
Re-Traumatisierungen von diesen schrecklichen zeitgeschichtlichen
Erfahrungen eingeholt. Das Unbewußte ist leider zeitlos!

Die Autorin des Buchs "Vatertage. Eine Deutsche
Geschichte" hat auf dem 2. internationalen Kriegskinderkongreß 2013 in
Münster die Aussage gemacht "In den Altenheimen tobt der Zweite
Weltkrieg."

Mit freundlichen Grüßen

Prof. em. Dr. med Hartmut Radebold Beitrag melden!

Bernhard Ortinau | 31.03.2014 14:09

Sehr geehrte Damen und Herren,

wurde der Verkaufspreis mit der Ausgabe rund uns Jahr 1914 um 50 Cent
angehoben wegen neuer Heftoptik und "Werbefreiheit"? Hätte mir Hinweis
und paar Worte deshalb im Editorial erhofft!

Meine, dass auch für ein aufwendiges Geschichtsmagazin mit 10 Euro
Verkaufspreis nun eine Grenze erreicht ist. Würde mich über kurze Antwort
sehr freuen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Bernhard Ortinau
München Beitrag melden!

Simone Wolff | 31.03.2014 14:04

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne habe ich die Ausgabe "Geo Epoche 1914" gelesen. Neben der gewohnten
inhaltlichen Qualität ist mir dabei die überarbeitete 'Gestaltung
aufgefallen, die ich sehr gelungen finde.

Können Sie mir bitte den Namen und Schnitt der Schrift nennen, die Sie
für den "normalen" Fließtext (nicht Überschriften etc.) verwenden nennen?

Herzlichen Dank!

Simone Wolff
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