Vietnam, 1963 – Folterkammern unter Palmen
Unter John F. Kennedy entsenden die USA immer mehr Militär nach Südvietnam. Doch dessen Präsident Ngo Dinh Diem – in der Bevölkerung zutiefst verhasst – wird zu einem Sicherheitsrisiko. Also finanziert die CIA mit Rückendeckung des Weißen Hauses einen Umsturz. Immer tiefer verstricken sich die Vereinigten Staaten – und die Agency – anschließend in den Vietnamkonflikt zwischen Kommunisten und ihren Gegnern. Der Geheimdienst betreibt unter dem Namen "Operation Phoenix" Folterzentren, um Informationen zu erlangen und die Gegenseite zu demoralisieren, duldet Opiumschmuggel einheimischer Mitarbeiter und lässt Nachbarländer bombardieren (US-amerikanische Soldaten im A-Shau-Tal in Vietnam)
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