Dominikanische Republik, 1961 – Schüsse auf den Verbündeten
Lange lassen die USA ihren Alliierten Rafael Trujillo gewähren. Weil er ein Bollwerk gegen den Kommunismus ist, stützt Washington den brutalen Diktator des Karibikstaates. "Er ist ein Hurensohn, aber er ist unser Hurensohn", bemerkt der damalige US-Außenminister Cordell Hull. Doch als Trujillo sich international zunehmend isoliert, liefert die CIA schließlich die Waffen für seine Ermordung. Gebilligt von US-Präsident Kennedy feuern dominikanische Oppositionelle am 31. Mai 1961 mit Gewehren auf den Chevrolet des Despoten
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