Chile, 1973 – Das Ende der Demokratie
Panzer rollen am 11. September 1973 durch die chilenische Hauptstadt Santiago, sie bewegen sich in Richtung des Regierungspalastes. Dort hat sich der gewählte sozialistische Präsident Salvador Allende verschanzt, der schon länger im Visier der CIA steht. Eine Militärjunta unter Augusto Pinochet ergreift an diesem Tag die Macht, Allende begeht Suizid. Das neue Regime lässt Tausende Gegner verschwinden. Unterstützt werden die Todesschwadronen der Generäle von der CIA – die Amerikaner liefern die Listen mit Verdächtigen
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