Ära des Schreckens 536 n. Chr. gilt als das schlimmste Jahr der Geschichte – doch eine Kultur profitierte

Beeindruckende Baukunst: Die "Ancestral Puebloans" errichten im 6. Jahrhundert n. Chr. an Schluchten in Nordamerika tausende Höhlenwohnungen, sogenannte "Cliff Dwellings" (hier im US-Bundesstaat Colorado)
Beeindruckende Baukunst: Die "Ancestral Puebloans" errichten im 6. Jahrhundert n. Chr. an Schluchten in Nordamerika tausende Höhlenwohnungen, sogenannte "Cliff Dwellings" (hier im US-Bundesstaat Colorado)
© IMAGO / UIG
Ein Vulkanausbruch im Jahr 536 stürzt die Menschheit in eine globale Katastrophe. Doch in Nordamerika erblüht in der Epoche der Not eine Kultur, weil sie die richtige Antwort auf die Krise findet: Kooperation

Das Jahr 536 n. Chr. war nicht gerade die beste Zeit, um auf der Welt zu sein. Eine unvorstellbare Klimakatastrophe sucht damals die Erde heim, ausgelöst durch eine Vulkaneruption, mutmaßlich auf Island. Über Hunderttausende Quadratkilometer verdunkelt ein Staubschleier den Himmel. Ernten fallen aus, Hungersnöte fordern ungezählte Opfer, eine Pestepidemie rafft Millionen Menschen dahin. Es beginnt die kälteste Dekade der vergangenen 2000 Jahre, das vielleicht schrecklichste Jahrzehnt seit Menschengedenken.


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