Manche Leser*innen regen sich über Gendersternchen auf, andere fürchten, Anglizismen führten zum Untergang der deutschen Sprache. Alexander Lasch, Professor für Germanistische Linguistik, sieht die Veränderungen gelassen: "Niemand muss sich Sorgen machen, dass das Deutsche verfällt."
GEOplus: Sprache ist Veränderung. Welches neue Wort haben Sie zuletzt übernommen?
Prof. Dr. Alexander Lasch: Im halbprivaten Bereich habe ich mir das Jugendwort "lost" angewöhnt, sehr zum Unmut meiner Kinder (lacht). Aber man kann damit einfach sehr schön und sehr schnell komplexe soziale Sachverhalte ausdrücken …
… zum Beispiel, dass man keine Ahnung hat, was gerade vor sich geht. Dann ist man "lost". Wo haben Sie das Wort denn aufgeschnappt?