Psychologie des "Neins" Warum Neinsagen eine Superkraft ist – und wie wir sie anwenden

Psychologie des "Neins": Warum Neinsagen eine Superkraft ist – und wie wir sie anwenden
© Westend61/Getty Images
Wer immer ja sagt, brennt früher oder später aus. Souveräne Abgrenzung unterstützt uns dabei, im Arbeitsleben gesund zu bleiben. Mit diesen Empfehlungen setzen Sie im Kollegenkreis und auch bei Vorgesetzten selbstbewusst Grenzen

Das Erbe der Evolution hat am Schreibtisch neben dem Fenster zugeschlagen. Projektmappen türmen sich, und während viele aus dem Großraumbüro schon Feierabend machen, schiebt die junge Kollegin Überstunden. "Schon aus evolutionären Gründen wollen wir alle dazugehören und gemocht werden. Denn früher hätten wir ohne den Schutz der Horde nicht überleben können", beschreibt Rolf Sellin den typischen Konflikt dahinter. Bei einigen führe der Wunsch nach Zugehörigkeit dazu, alle Hilfsanfragen zuzusagen. Der Berliner Autor unterstützt Menschen, die Selbstabgrenzung lernen wollen. Denn: Wer sich nicht abgrenzt, scheitert daran, anderen Anliegen abzuschlagen und schlittert in Konflikte.


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