Schrödinger, Hallberg und Co. Fünf Quantenphysiker*innen, die Sie unbedingt kennen sollten

Die Porträts fünf einflussreicher Köpfe aus der Quantenphysik als Collage
Virtuelles Gruppenbild: Unsere Montage vereint mehrere Generationen. Von links: Erwin Schrödinger, Karen Hallberg, Paul Dirac, Chien-Shiung Wu und Werner Heisenberg
© Anja Stiehler
In der Anfangszeit prägte eine überschaubare Gruppe fast ausschließlich männlicher Forscher die Quantenphysik. Heute ist daraus ein Megaprojekt mit vielen tausend Menschen geworden. Wir stellen kluge Köpfe aus Vergangenheit und Gegenwart vor
Von Ute Eberle, Klaus Bachmann, Lara Hartung und Viola Kiel

Auf der Welle zum Ruhm: Erwin Schrödinger

Physiker Erwin Schrödinger als Illustration mit Katze
Sein Gedankenexperiment mit einer Katze, die gleichzeitig tot und lebendig ist, hat den österreichischen Physiker Erwin Schrödinger prominent gemacht
© Anja Stiehler

Weihnachten 1925. Der in Zürich lehrende Physiker Erwin Schrödinger hat sich in der Villa Frisia zwischen den verschneiten Bergen im Schweizer Luftkurort Arosa eingemietet. Statt seiner Frau Annemarie, mit der er wieder einmal heftigen Zoff hatte, begleitet ihn eine verflossene Freundin. Eigentlich will er Ski fahren. Doch dazu kommt er kaum, wie er nach seiner Rückkehr berichtet. Der Grund ist nicht sein außereheliches erotisches Abenteuer. Schrödinger rechnet.


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