Schreibabys Warum manche Babys ständig schreien – und wie Eltern ihnen helfen können

Schreibabys: Warum manche Babys ständig schreien – und wie Eltern ihnen helfen können
© mauritius images / EyeEm / René Paul Stolz
Brüllen Säuglinge immer mal wieder, ist das normal. Nicht aber, wenn sie über viele Wochen stundenlang schreien. Eine Therapie kann helfen, Eltern und Babys zu beruhigen

Sie liegen im Bett, mit hochrotem Kopf und angezogenen Beinen, sie schreien und scheinen sich durch nichts beruhigen zu lassen. Tage- und wochenlang geht das so, bis zur tiefen Verzweiflung der Eltern.

Rund 20 Prozent aller Säuglinge gelten als Schreibabys: Sie brüllen und quengeln länger als drei Stunden täglich an mehr als drei Tagen in der Woche über mehr als drei Wochen hinweg. Dass Kinder in den ersten drei Lebensmonaten anfallartig und scheinbar grundlos schreien, gehört im Prinzip zur natürlichen Entwicklung. Etwa von der zweiten Lebenswoche an nehmen Dauer und Häufigkeit des Brüllens zu, das etwa um die sechste Woche seinen Höhepunkt erreicht. Von da an ebbt das Geschrei meist bis zum Ende des dritten Lebensmonats ab.

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