Weiblicher Körper Vom Zauber der Schwangerschaft: Was die Medizin bis heute weiß - und welche Rätsel es noch gibt

Weiblicher Körper: Vom Zauber der Schwangerschaft: Was die Medizin bis heute weiß - und welche Rätsel es noch gibt
© mauritius images / Westend61 / William Perugini
Eine Schwangerschaft ist ein faszinierender wie ungeheuerlicher Prozess, der noch immer nicht bis ins Letzte verstanden ist. Die Zeit im Mutterleib prägt das Leben der Frau und ihres Kindes nachhaltig
Ute Eberle

Eine Schwangerschaft ist biologisch gesehen ein so ungeheuerlicher Prozess, dass Forscherinnen und Forscher ihn bis heute nicht wirklich verstehen. 266 Tage dauert es im Durchschnitt, bis im Körper einer Frau aus einer einzigen befruchteten Eizelle ein Wesen mit Sinnen, mit Bewusstsein und Intelligenz heranwächst. Nach fünf Wochen ist ein Embryo ein Gewebepickel, in dem aber schon ein Herz schlägt – anfangs mit 100 Schlägen, bald schon 140- bis 150-mal pro Minute, doppelt so schnell wie das der Mutter.

Nach sieben Wochen wiegt der Embryo weniger als eine Kopfschmerztablette, doch es sind bereits alle wichtigen Organe in ihm angelegt. Mit 40 Wochen ist die Gebärmutter, in der er heranwächst, so groß und schwer wie eine Wassermelone. Soweit die Fakten. Doch dann kommen die Fragen.


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