Alter Demenz verstehen lernen: Was die Medizin heute weiß – und was noch nicht

Demenz: Gibt es Hoffnung, dem Vergessen Einhalt zu gebieten? 
Demenz: Gibt es Hoffnung, dem Vergessen Einhalt zu gebieten? 
© mauritius images / Westend61 / Jan Tepass
Kaum ein Leiden ist so beängstigend wie der unaufhaltsame Verlust des Gedächtnisses: Etwa 1,7 Millionen Deutsche sind von Demenz betroffen. Was ist bekannt über die Ursache der Krankheit, wie lässt sich ihr vorbeugen? Und gibt es eine Hoffnung auf Heilung?

Das Leiden kann ganz unterschiedlich verlaufen: Bei manchen schreitet es rasant voran, andere leben 20 Jahre ohne merkliche Einschränkungen, ehe die Beschwerden beginnen. Doch gleichgültig, wie schnell die Krankheit einen ergreift – der Weg ist fast immer gleich: Schritt für Schritt büßen Betroffene ihr Erinnerungsvermögen ein, in ihrem Wortschatz klaffen zunehmend grö­ßere Lücken, nach einiger Zeit können sie sich kaum noch artikulieren.

Das Selbstbild der Betroffenen verändert sich, bis sie sich schließlich nicht mehr selbst erkennen. Es ist, als würde gleichsam ihr gesamtes Ich zerfallen.

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