Abstinenz Stopp mit dem Alkohol: Mein Weg aus der Abhängigkeit

Es gab eine Zeit in Eva Biringers Leben, da spielte der Alkohol eine zentrale Rolle. So wie ihr ergeht es vielen emanzipierten und gebildeten jungen Frauen, hat Biringer herausgefunden. Heute lebt sie abstinent und spürt viel größeres Selbstbewusstsein, das sie sich früher im Rausch antrank 
Es gab eine Zeit in Eva Biringers Leben, da spielte der Alkohol eine zentrale Rolle. So wie ihr ergeht es vielen emanzipierten und gebildeten jungen Frauen, hat Biringer herausgefunden. Heute lebt sie abstinent und spürt viel größeres Selbstbewusstsein, das sie sich früher im Rausch antrank 
© Florian Reimann
Hier ein Wein, dort ein Aperitif: Für die Autorin und Foodjournalistin Eva Biringer war Alkohol lange ein alltäglicher Begleiter. Heute fühlt sie sich: nüchtern und unabhängig. Ihre Geschichte kann Mut machen und Anregung sein, selbst weniger zu trinken – und häufiger zu sagen: "Nein, danke, für mich heute nicht!"
von Eva Biringer

Auf meiner schwarzen Kommode stand jahrelang eine Postkarte mit einem Gemälde des norwegischen Malers Edvard Munch. Es zeigt eine schlafende Frau in unbequemer Pose, ein Bein eingeknickt, das andere aufgestellt, ein Arm ragt schlaff über die Bettkante. Zum wadenlangen olivgrünen Rock trägt sie schwarze Strümpfe, die weiße Bluse ist leicht verrutscht und erlaubt einen Blick auf ihren Brustansatz, ihre dunklen Haare berühren den Boden.

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