Aussteiger Vier Jahre im Wald: Wie ein Topathlet nach einer Krise zu sich findet

"Ich wusste, in meinem Kopf würde es immer einen Raum für Kleingeistigkeit geben. Aber die Einsamkeit lehrte mich, es zu akzeptieren"
"Ich wusste, in meinem Kopf würde es immer einen Raum für Kleingeistigkeit geben. Aber die Einsamkeit lehrte mich, es zu akzeptieren"
© Frida Torgeby
Markus Torgeby ist ein vielversprechender Ultraläufer, als eine Verletzung seine Karriere beendet und ihn ins Nichts stürzt. Lediglich mit einer Axt, einem Schlafsack und den Kleidern am Leib wandert er in die Wälder, getrieben von der Frage: Wer bin ich, wenn alles andere weg ist? Vier Jahre lang lebt Torgeby in einem selbst gebauten Unterstand. Die Geschichte einer Rückkehr
Von Markus Torgeby
Markus Torgeby

Als mein Fußgewölbe während eines Trainingslagers einbrach, drehte mein Trainer komplett durch: Weder mein Fuß noch sein Trainingsplan seien schuld, der Fehler liege bei mir, und zwar in meinem Kopf. Seine Augen wurden ganz schwarz, als er seinen Frust nicht bändigen konnte. Danach habe ich kein Wort mehr mit ihm gewechselt. Eine Person, die ich mehrere Jahre lang jeden Tag gesehen hatte, war einfach weg. Kein Training mehr.


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