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Top-Ten Die zehn schönsten Strände Sardiniens

Cala Goloritzè, Golfo di Orosei
Auch von oben betrachtet eine Augenweide: In der Cala Goloritzè finden Inselurlauber einen der schönsten Strände Sardiniens
© mauritius images / CuboImages / Luca Picciau
Sardiniens Strände zählen zu den paradiesischsten in ganz Europa. Karibisch-weißer Sand, versteckte Buchten und unwirkliche Felsformationen prägen die Küste der Insel. In unserer Top-Ten zeigen wir Ihnen die Schönsten der Schönen

Inhaltsverzeichnis

Ein Geheimstipp ist Sardinien nicht mehr. In den Sommermonaten zieht die Urlaubsinsel im Mittelmeer Gäste aus ganz Europa an: Die Prominenz tummelt sich auf ihren Yachten. Surfer messen sich mit Wind und Wellen. Familien vergnügen sich an den kinderfreundlichen - weil oftmals flachabfallenden - Badeplätzen. Doch wer in der Nebensaison nach Sardinien reist, hat gute Chancen, die Strände, die wir Ihnen hier von Nord nach Süd vorstellen, ohne Touristenandrang zu erleben.

Strände im Norden Sardiniens

Cala Spinosa, Capo Testa
Die Kleine Bucht Cala Spinosa befindet sich im Norden von Capo Testa. Von Santa Teresa Gallura erreichen Sie Halbinsel nach wenigen Kilometern
© Jan Henne

Cala Spinosa, Capo Testa

Versteckte Buchten, glasklares Wasser, feine Sandstrände und eine einzigartige Felslandschaft. Capo Testa vereint auf kleinster Fläche alles, was das Herz des Inselurlaubers begehrt. Zu den Highlights der Halbinsel zählt die winzige Bucht Cala Spinosa. Wer sie besuchen möchte, sollte allerdings nicht in Flip-Flops kommen. Der kurze, aber steile Abstieg direkt neben dem Restaurant "Sea Lounge" erfordert festes Schuhwerk.

Li Cossi, Costa Paradiso
Der Spiaggia di Li Cossi liegt im Norden Sardiniens zwischen den beiden Hauptorten Porto Torres und Santa Teresa Gallura
© mauritius images / Helmut Corneli / Alamy

Li Cossi, Costa Paradiso

Nur ein kleiner Steinstufen-Pfad führt hinab zum Li Cossi – einem kleinen Strand zwischen Meer und Lagune von einem Amphitheater aus Felsen umgeben. Wer es ruhig mag, besucht diese Traumkulisse allerdings besser in der Nebensaison. Der flach abfallende Strand ist bei Badefreunden und Familien mit Kindern sehr beliebt.

Bassa Trinita, La Maddalena
La Maddalena erreichen Sie am besten per Fähre von Palau. Diese fahren mehrmals täglich.
© mauritius images / imageBROKER / Fabian von Poser

Bassa Trinita, La Maddalena

Wer Sardiniens kleines Nachbararchipel La Maddalena besucht, sollte Schnorchel und Taucherbrille unbedingt dabei haben. Das gilt natürlich auch für die auf der Hauptinsel gelegene Bucht Bassa Trinita. Umringt von Felsen und Dünen glänzt dieser Ort mit feinem Sand und glasklarem Wasser.

Cala Brandinchi, San Teodoro
Die Cala Brandinchi befindet sich kanpp 20 Autominuten nördlich von San Teodoro.
© mauritius images / imageBROKER / Konrad Wothe

Cala Brandinchi, San Teodoro

Cala Brandinchi trägt nicht ohne Grund den Beinahmen „Klein-Tahiti“. Pudrig feiner Sand und azurblaues Wasser lassen Karibikträume im Mittelmeer wahr werden. Wenige hundert Meter weiter, durch eine bewaldete Landzunge getrennt, liegt der ebenfalls schöne Strand Lu Impostu. Wer sich nicht entscheiden kann, zieht im Tagesverlauf einfach um – beide Buchten teilen sich einen (gebührenpflichtigen) Parkplatz.

La Cinta, San Teodoro
La Cinta ist vom Zentrum San Teodoros gut zu Fuß zu erreichen.
© mauritius images / CuboImages / Enrico Spanu

La Cinta, San Teodoro

Der bei Wassersportlern beliebte La Cinta ist vor allem in der Nebensaison einen Besuch wert. Dann nämlich kommt die – für Sardinien ungewöhnliche –endlose Weite des Strandes zur Geltung. Wie an den anderen Stränden nahe San Teodoro gehört weißer Pulversand und kristallklares Wasser auch hier zum Inventar. Darüberhinaus bietet La Cinta eine wunderbare Aussicht auf die Felseninsel Isola Tavolara.

Cala Mariolu, Golfo di Orosei
Die Cala Mariolu ist entweder zu Fuß oder per Boot zu erreichen. Bootstouren werden zum Beispiel ab Cala Gonone und Santa Maria Navarrese angeboten.
© mauritius images / Adam Eastland / Alamy

Cala Mariolu, Golfo di Orosei

Am Golfo di Orosei konkurrieren gleich mehrere Abschnitte um den Titel „Schönste Bucht Sardiniens“. Die bekannteste ist sicher die Cala Luna. Etwas weniger überlaufen und der Cala Luna in puncto Schönheit in Nichts nachstehend ist jedoch die Cala Mariolu. Karstfelsen teilen den Kieselstrand in zwei Teile. Wer sie erklimmt, kann die Aussicht auf das fluoreszierende Farbenspiel des Wassers genießen – zumindest bis zum Nachmittag. Dann legt sich ein Schatten über die Bucht.

Sardinien

Tipp: Im Hafen von Cala Gonone können Sie sich ein Schlauchboot mieten und die traumhaften Buchten des Golfo di Orosei auf eigene Faust erkunden. Einen Bootsführerschein brauchen Sie dafür nicht. Achten Sie jedoch auf den Wellengang.

Cala Goloritzè, Golfo di Orosei
Die Felsnadel Aguglia di Goloritzè (auch Punta Caroddi genannt) überragt die Cala Goloritzè und ist ein beliebtes Postkartenmotiv.
© mauritius images / CuboImages / Enrico Spanu

Cala Goloritzè, Golfo di Orosei

Am südlichen Ende des Golfo di Orosei befindet sich die Cala Goloritzè. Die Bucht ist nur über den Seeweg oder durch eine eineinhalbstündige Wanderung zu erreichen. Diese führt von der Hochebene Su Golgo hinunter und ist reich an spektakulären Aussichten. Auch die Bucht selbst geizt nicht an dramatischer Natur. An ihrem südlichen Ende steigt eine 148 Meter hohe Felsnadel auf, die das Herz von Kletterfreunden höher schlagen lässt. Ins Meer hinein ragt das Felsentor Arco di Goloritzè.

Strände im Süden Sardiniens

Spiaggia di Piscinas, Costa Verde
Am Kilometer langen Sandstrand von Piscinas findet man selbst in der Hochsaison ein einsames Plätzchen
© mauritius images / Hemis.fr / MONTICO Lionel

Spiaggia di Piscinas, Costa Verde

Strammer Westwind, hohe Dünen, rostige Loren auf sandigen Gleisen und nur eine schmale Schotterpisten als Zuführung: In der früheren Bergbauregion an der Costa Verde ist Sardinien wild und unberührt. Wer Abgeschiedenheit sucht, ist am sieben Kilometer langen Sandstrand von Piscinas genau richtig.

Masua, Sulcis Iglesiente
Masua liegt eine gute Autostunde westelich von Cagliari. Ein beliebtes Ausflugsziel in der Region ist außerdem der verlassene Zechenhafen Porto Flavia.
© mauritius images / Jan Wlodarczyk / Alamy

Masua, Sulcis Iglesiente

Der etwas grobkörnige, cremefarbene Sand von Masua zählt vielleicht nicht zu den schönsten Sardiniens. Dafür ist die Aussicht, die sich vom Strand aus bietet, unschlagbar: 133 Meter erhebt sich der Pan di Zucchero aus dem Wasser. Vor allem bei Sonnenuntergang ist das ein atemraubender Anblick.

Spiaggia di Punta Molentis, Villasimius
Der Spiaggia di Punta Molentis liegt einige Kilometer außerhalb der Ortschaft Villasimius und ist von dort am besten mit dem Auto zu erreichen.
© mauritius images / CuboImages / Luca Picciau

Spiaggia di Punta Molentis, Villasimius

Der Strand Punta Molentis öffnet sich zu zwei Seiten dem Meer – und bietet für Familien ideale Bedingungen. Während rechts die Kinder im flachen Wasser plantschen, gehen links die Eltern mit der Taucherbrille zwischen den Felsen auf Entdeckungstour. Zum Strand führt eine unbefestigte Schotterpiste, dennoch kann es hier im Hochsommer sehr voll werden.


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