Hoi An: Reise in die Vergangenheit
Nur rund 30 Kilometer südlich von Da Nang liegt Hoi An, eine Kleinstadt mit etwa 75.000 Einwohnern, die als eine der charmantesten Städte Vietnams gilt. In der Altstadt scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: Teile sind autofrei, alles lässt sich gut zu Fuß erkunden, in den historischen Häusern gibt es kleine Läden und Restaurants. Früher war Hoi An einer der wichtigsten Häfen Südostasiens, begünstigt durch die Lage an der maritimen Seidenstraße. Siedlungsspuren reichen mindestens bis ins 4. Jahrhundert zurück, zwischen dem 2. und 10. Jahrhundert diente der Ort dem Cham-Reich als bedeutender Gewürz- und Seidenhafen. Die Altstadt blieb als einziges Stadtzentrum Vietnams im Krieg unzerstört. Seit 1999 ist sie als außergewöhnlich gut erhaltenes Beispiel einer südostasiatischen Hafenstadt UNESCO-Weltkulturerbe.
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