Picos de Europa Spaniens schönstes Bergmassiv

Was macht die Picos de Europa so besonders? Und wann sollten Sie das Gebirge am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Picos de Europa

Der Naranjo de Bulnes ist der bedeutendste Berg der Picos de Europa

Wo liegen die Picos de Europa?

Als "Picos de Europa" (auf Deutsch "Gipfel Europas") wird ein Teil des Kantabrischen Gebirges im Norden Spaniens bezeichnet, das sich vom Osten Asturiens bis nach Kantabrien erstreckt. Das kleine, aber spektakuläre Kalkstein-Massiv reicht an manchen Stellen fast bis an die Atlantikküste und erhebt sich auf mehr als 2500 Meter Höhe. Der gleichnamige Nationalpark "Picos de Europa" erstreckt sich über weite Teile des Gebirges und ist einer der meistbesuchten Nationalparks des Landes.

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Was macht das Gebirgsmassiv so besonders?

España Verde - "Grünes Spanien" - wird der Norden des Landes oft genannt, der seine üppige Vegetation dem ozeanischen Klima verdankt. Saftig grüne Wiesen und spektakuläre Felsmassive verschmelzen zu einer einzigartigen Szenerie, die wie gemalt zu sein scheint.

In diesem Gebiet erstreckt sich, nur 20 Kilometer vom Meer entfernt, eines der schönsten Gebirge Spaniens. Die Picos de Europa sorgen mit ihren idyllischen Almen, klaren Gletscherseen und tiefen Hangwäldern bei Naturliebhabern wie Bergsteigern für leuchtende Augen.

Im gleichnamigen Nationalpark, der 2002 zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt wurde, drängen sich auf einer Fläche, die gerade mal ein Drittel größer ist als das Stadtgebiet Wiens, rund 200 Gipfel mit über 2.000 Metern Höhe. Der berühmteste unter ihnen ist der 2518 Meter hohe Naranjo de Bulnes - zahlreiche Kletterrouten führen durch die Wände des monolithischen, aus Kalkstein aufgebauten Berges.

Die Bergwelt der "Picos de Europa" ist ein wunderbares, wenn auch sehr anspruchsvolles Wandergebiet und ist mit einem dichten Netz an Pfaden und Wegen durchzogen. Im Nationalpark selbst gibt es 34 offizielle Kurz- bzw. Tageswanderrouten - grüne Schilder mit gelb-weißen Farbmarken kennzeichnen die Wege.

Auch kurze Wanderungen sind oft mit großen Höhenunterschieden und Schwierigkeiten wie abschüssigen Pfaden, Temperaturschwankungen und Wetteränderungen verbunden. Ein guter Wanderführer sollte deshalb im Gepäck jedes Rucksacks stecken.

Wann ist die beste Reisezeit für Nordspanien?

Von ihrer besten Seite zeigen sich die Picos de Europa in den Monaten Mai, Juni und September. Dann sind die allermeisten Höhenregionen schneefrei und die Tage ausreichend lang, um Tageswanderungen unternehmen zu können. In den Sommermonaten Juli und August herrscht teilweise viel Betrieb, besonders im Gebiet des Nationalparks. Dasselbe gilt für lange Wochenenden und Feiertage.

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