Ratten, die Mitleid empfinden. Fledermäuse, die Freundschaften pflegen. Vögel, die Gedanken lesen. Käfer, die optimistisch auf die Welt blicken. Hummeln, die Werkzeuge benutzen. Sind Tiere ganz anders, als wir bisher dachten? Viel schlauer, viel gefühlvoller? Offenbar ist das so. "Der Gegensatz zwischen vernunftgesteuertem Homo sapiens und instinktgesteuertem Tier, der lange als Gewissheit galt – er existiert schlichtweg nicht", sagt der Biologe Norbert Sachser.
Verhaltensforschung Tiere denken, fühlen, träumen – es ist Zeit, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen
Affen, Vögel und Schweine leben in viel reicheren Gefühlswelten, als wir es je für möglich hielten: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die unser selbstherrliches Weltbild erschüttern
Bonobos führen ein vielfältiges Sozialleben. Sie tauschen Zärtlichkeiten aus und pflegen Freundschaften. Allerdings: Vertrauen, Wertschätzung, Empathie, ein Sich-hingezogen-Fühlen einem anderen Individuum gegenüber sind nicht nur bei Primaten zu finden
© Tim Flach