Mythos: Die Rohstoffe reichen nicht aus

Ob Lithium, Kobalt, Nickel, Grafit oder Platin: Die weltweiten Vorkommen der Batterierohstoffe übersteigen den prognostizierten Bedarf deutlich. Die Förderung der Metalle ist jedoch mit Sozialproblemen und Folgen für die Umwelt verbunden. Durch technische Weiterentwicklung und effizienteres Recycling könnten Batterien zukünftig allerdings umweltfreundlicher werden. So verringern modernere Zellzusammensetzungen den Bedarf für manche Rohstoffe. Insbesondere beim Kobalt, das im Kongo unter katastrophalen Bedingungen gefördert wird, wird der Anteil im E-Auto-Akku perspektivisch stark sinken. Zudem können über 90 Prozent des Schwermetalls aus gesammelten Batterien zurückgewonnen werden. Auch bei anderen Batteriebestandteilen ist eine hohe Rückgewinnung möglich. Damit die Wiederverwertung einen wesentlichen Teil des Rohstoffbedarfs decken kann, sind jedoch hohe Sammelquoten nötig.