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  • Blumenzwiebeln pflanzen im Herbst: 10 Tipps

Zur Galerie Blumenzwiebeln pflanzen im Herbst: 10 Tipps
Die Wilde Tulpe (Tulipa sylvestris) ist ein in Deutschland eingebürgerter Archäophyt. Ihre Blüten zeigen sich von April bis Mai, sie sind sternförmig und duftend. Im Garten lässt sie sich gut verwildern, sie vermehrt sich sowohl über Samen als auch durch Brutzwiebeln. Die Blumenzwiebeln werden im Herbst an einem sonnigen und durchlässigen Standort gepflanzt. Staunässe sollte vermieden werden.
Wilde Tulpe
Die Wilde Tulpe (Tulipa sylvestris) ist ein in Deutschland eingebürgerter Archäophyt. Ihre Blüten zeigen sich von April bis Mai, sie sind sternförmig und duftend. Im Garten lässt sie sich gut verwildern, sie vermehrt sich sowohl über Samen als auch durch Brutzwiebeln. Die Blumenzwiebeln werden im Herbst an einem sonnigen und durchlässigen Standort gepflanzt. Staunässe sollte vermieden werden.
© Adobe Stock
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Sie stammt aus der Familie der Liliengewächse und ist mit herabhängenden glockenförmigen Blüten eine außergewöhnliche Frühlingsbotin: Die Schachbrettblume (Fritillaria meleagris). Mithilfe ihrer ein bis zwei Zentimeter großen Zwiebel überwintert sie im Boden. Im April und Mai wachsen daraus aufrechte Stängel mit schmalen graugrünen Blättern. Nach der Bestäubung bilden sich Kapselfrüchte, die eine Vielzahl kleiner Samen enthalten. Eine Verbreitung erfolgt jedoch zuverlässiger über die vielen Tochterzwiebeln, die sich mit der Zeit bilden. Die Schachbrettblume mag feuchte bis nasse Standorte. Außerdem benötigt sie viel Licht. Sie gilt als gefährdet, weil geeignete Lebensräume selten werden. In Deutschland ist sie ein Archäophyt, also eine vor 1500 vom Menschen eingeschleppte, mittlerweile eingebürgerte Pflanze.
Auch beim Dolden-Milchstern (Ornithogalum umbellatum) handelt es sich um einen Archäophyten. Er bevorzugt einen halbschattigen, frischen Standort. Die Blütezeit der sternförmigen Blüten erstreckt sich von April bis Mai, sie werden unter anderem von Sand- und Furchenbienen bestäubt. Seine Erscheinung im Frühjahr ist kurzweilig, weshalb man den Dolden-Milchstern am besten in Kombination mit anderen Blumenzwiebeln pflanzt. Leben Wühlmäuse im Garten, lohnt sich ein entsprechender Fraßschutz. Bleiben die Blumenzwiebeln unversehrt, bilden sie zahlreiche Tochterzwiebeln und vermehren sich zuverlässig.
Zur Unterpflanzung von Gehölzen bietet sich das Hasenglöckchen (Hyacinthoides non-scripta) an. Die heimische Pflanze fühlt sich in Laubwäldern wohl und kann dort eine bezaubernde Wirkung erzielen, wenn ein blauer Blütenteppich bereits aus der Ferne erstrahlt. Als Zuchtsorte ist das Hasenglöckchen auch mit weißen ('Alba') und rosafarbenen ('Rosea') Blüten erhältlich. Weil diese glockenförmig sind, stehen sie nicht bei vielen Insekten hoch im Kurs, wohl aber bei solchen, die über einen längeren Rüssel verfügen. 
Die Blumenzwiebeln des Maiglöckchens (Convallaria Majalis) können Sie fast überall im Garten und sogar auf dem Balkon pflanzen. Wichtig ist, dass die Pflanze nicht in der prallen Sonne steht. Ein halbschattiger bis schattiger Standort ist ideal, dazu ein frischer Boden. Dank des tiefreichenden Wurzelwerks verträgt das Maiglöckchen im Sommer auch längere Trockenphasen. Die Blüten zeigen sich von April bis Juni und duften angenehm. Später bilden sich rote Früchte, welche bei Amseln beliebt sind.
Die Wilde Tulpe (Tulipa sylvestris) ist ein in Deutschland eingebürgerter Archäophyt. Ihre Blüten zeigen sich von April bis Mai, sie sind sternförmig und duftend. Im Garten lässt sie sich gut verwildern, sie vermehrt sich sowohl über Samen als auch durch Brutzwiebeln. Die Blumenzwiebeln werden im Herbst an einem sonnigen und durchlässigen Standort gepflanzt. Staunässe sollte vermieden werden.
Unter Hecken, Bäumen und Sträuchern wachsen Buschwindröschen (Anemone nemorosa) gern zu einem dichten Teppich. Das bodendeckende Hahnenfußgewächs ist hierzulande in Wäldern weit verbreitet. Die ersten Blüten zeigen sich bereits im März, was das Buschwindröschen zu einer wichtigen Starthilfe für hungrige Insekten macht. Es vermehrt sich über Ausläufer und Samen. Wer im Herbst Blumenzwiebeln pflanzen möchte, setzt sie am besten in dichten Gruppen, damit das Buschwindröschen die beste optische Wirkung erzielt.
Märzenbecher (Leucojum vernum) sind stets unter den ersten Frühblühern des Jahres vertreten. Oft sieht man die weißen, glockenförmigen Blüten bereits im Februar durch leichte Schneedecken blicken. Aus der Ferne ähnelt die Pflanze dem Schneeglöckchen, bei genauerem Hinsehen geben aber vor allem die grünen Punkte an der Blütenspitze Aufschluss. Märzenbecher sind robust und pflegeleicht, sie bevorzugen halbschattige Standorte, kommen aber auch mit der Sonne zurecht. Ihre Blüten werden vor allem von Tagfaltern und Bienen aufgesucht. In der Wildnis kommt der Märzenbecher selten vor, er steht auf der Vorwarnliste der Roten Liste gefährdeter Arten.
Traubenhyazinthen findet man im Frühling in nahezu jedem Gartencenter. Sogar im Supermarkt werden die Frühblüher zusammen mit Narzissen verkauft. Wer im Garten jedoch hauptsächlich auf heimische Pflanzen setzen möchte, sollte beim Kauf genau hinsehen. Denn die im Handel weit verbreitete Armenische Traubenhyazinthe (Muscari armeniacum) ist ein invasiver Neophyt, also eine nicht-heimische Pflanze, die sich schnell verbreitet und andere Arten verdrängt. Besser geeignet ist die Kleine Traubenhyazinthe (Muscari botryoides), bei der es sich um die heimische Wildform handelt. Ihre Blumenzwiebeln wandern im Herbst in die Erde. Im April erscheinen dann die klassischen traubenförmigen Blüten, die vor allem bei Hummeln beliebt sind.
Was für die Traubenhyazinthe gilt, gilt auch für Narzissen: Der Handel bietet mitunter exotische Exemplare an, obwohl es heimische Alternativen gibt. Empfehlenswert sind zum Beispiel die Alpenveilchen-Narzisse (Narcissus cyclamineus), aber auch die Trompeten-Narzisse (Narcissus obvallaris) oder die Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus). Nektar- und pollenwerte sind mäßig bis gering, trotzdem sind viele Insekten auf die frühe Nahrungsquelle angewiesen. 
Ähnlich wie der Märzenbecher streckt das Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) bereits im Februar die ersten Blätter und Blüten aus der Schneedecke. Die Pflanze bildet kleine Horste, die sich im Unterholz, im Blumenbeet, auf Rasenflächen und in Kübeln gut machen. Da sie etwas unscheinbar daherkommen, lassen sich Schneeglöckchen ideal mit bunten Frühblühern kombinieren. Ihre Blumenzwiebeln werden im Herbst in lockeren, humushaltigen Boden gepflanzt. Ist dieser zu sauer, treiben die Zwiebeln nicht aus. Auf eine Düngung sollte man daher verzichten.
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