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Usbekistan So sehr hat sich der Aralsee in den vergangenen 30 Jahren verändert


Der Aralsee war einst das viertgrößte Binnengewässer der Erde. Heute ist kaum mehr als eine Salzwüste übrig. Ein Vorher-/Nachher-Vergleich

Mit Googles neuem Dienst "Timelapse" ist es möglich Satellitenbilder im Zeitraffer anzusehen, die bis ins Jahr 1984 zurückreichen. Auch finden sich so Aufnahmen, die interessante Vorher-/Nachher-Vergleiche ermöglichen - und zeigen, wie sehr der Mensch die Natur beeinflusst.

Der Aralsees zwischen Usbekistan und Kasachstan war noch vor 50 Jahren das viertgrößte Binnenmeer der Welt. Bis der Baumwollanbau dessen Zuflüsse anzapfte und ihm das Wasser raubte, war es mit einer Fläche von knapp 68 000 Quadratkilometern fast so groß wie Bayern. Inzwischen hat der Aralsee mehr als 80 Prozent seines Volumens und etwa zwei Drittel seiner Fläche eingebüßt. Die meisten Fischarten sind ausgerottet. Viele Menschen in der Region leiden an Krebs, Gendefekten und Atemwegserkrankungen.

Die Entwicklung des Aralsees von 1984 - 2016 im Zeitraffer:


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