Reisetipp: Stasi-Gedenkstätte Dresden
Das ehemalige Untersuchungsgefängnis der Stasi im Bezirk Dresden ist heute eine für die Öffentlichkeit zugängliche Gedenkstätte. Fast 15000 Menschen waren hier bis 1989 inhaftiert, 2800 Menschen arbeiteten vor Ort. Die Zellen und viele andere Innen- und Außenräume können besichtigt werden.
Bautzner Straße 112a
Dresden (Neustadt)
Geöffnet täglich von 10 bis 18 Uhr.
Eintritt 4,- Euro (ermäßigt 2,- Euro, Schüler und ehemalige Insassen frei).
Achtung: keine leichte Kost!
Stasi-Gedenkstätte Dresden: Das erlebten unsere Mitglieder
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Die andere Seite von Dresden
Elbflorenz - Frauenkirche, Semperoper, Zwinger, Grünes Gewölbe: wenn der Kopf schwirrt von barocken Schätzen und August dem Starken, dann sollte man das Elbufer wechseln und sich in die Neustadt begeben.
Obwohl es nur in wenigen Reiseführern erwähnt wird: das ehemalige Untersuchungsgefängnis der Stasi in Dresden ist ein beeindruckendes Ziel auf dieser Seite der Stadt. Nicht nur, wer hier Familienmitglieder sitzen hatte oder gar selber inhaftiert war, wird mit dunklen Gedanken wieder ins Freie treten - jeden von uns verfolgten die Bilder dieser Gedenkstätte bis in den Schlaf. Eine unbändige Wut macht sich breit über ein System, das Menschen mit Willkür Monate, Jahre, ein Leben gestohlen hat.
Der ganze Gefängnisbau ist für Besucher zugänglich. In den Zellen werden Einzelschicksale dokumentiert, die auch den hartgesottensten Besuchern Tränen in die Augen treiben. Waschräume, Verhörzimmer, Freigang, Gefangenentransporter - alles ist zu besichtigen. Auch wenn man nicht jedes ausgestellte Dokument studiert, anderthalb bis zwei Stunden Zeit sollte man sich hier nehmen.Bilder von mamaildi zu Stasi-Gedenkstätte Dresden
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