Tauchen: Das erlebten unsere Mitglieder
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Golf von Aqaba
hatte neulich die Gelegenheit auf der jordanischen Seite des Golfs von Aqaba vier Tauchgänge zu machen. Das nördliche Ende teilen sich ja vier Staaten - Jordanien (27 km Küste) und Saudi Arabien im Osten, sowie Israel (10 km Küstenlinie) und Ägypten im Westen, die durch die Arabische Halbinsel und die Halbinsel Sianai getrennt werden . Wenn man derzeit Saudi Arabien leider noch als taucherisches Niemandsland für Normaltouriste anführt und Ägypten in diesem Bereich mit Taba ohnehin bekannte Tauchgründe hat (die sich den Sinai entlang ja bis Dahab und Sharm el Sheihk runterziehen), so bleibt der Vergleich zwischen Israel und Jordanien. Abgesehen von der (immer noch sehr bescheidenen) fast dreifachen Länge der Jordanischen Küste ergaben meine Recherchen vorab und vor Ort,dass die Riffe vor Jordanien noch in viel besserem Zustand sind als in Israel. Selbst in Eilat ein paar Tage später (hier habe ich nicht getaucht) bestätigten mir Israelis, dass die jordaniche Seite schöner ist. Meine Befürchtung, dass sich Jordanien ja diese geringe Küstenlänge als einzigen Meerzugang mit Infrastruktur vollgpflastert hat, bewahrheitete sich nur zum Teil. Selbst an den Stellen mit den Industrie- und Fährhäfen ist rundherum noch sehr schönes Tauchen möglich. Wenig Großfische, aber schöne Korallen und Unmengen von exotischen Fischen, sowie künstlichen Riffen (Panzer, Schiffe, etc.) machen die Gegend südlich der Stadt Aqaba bis hin zur Saudi-Grenze absolut besuchenswert. Besonders erwähnenswert ist sicher die Cedar-Pride, ein alter libanesicher Frachter, der auf Anordnung des heutigen Königs dort als künstliches Riff versenkt wurde. Der Rotfeuerfisch im Mastturm fühlt sich auf alle Fälle schon sehr heimisch dort.
Da der Golf von Aqaba ja Teil des großen Afrikanischen Grabenbruchs ist, ist er mit 300 m auch sehr tief, was mir bei meinen Tauchgängen relativ kühles Tiefenwasser (22 Grad) bescherte. Der starke Nordost-Passat drückt das warme Oberflächenwasser nach Süden und kaltes Wasser aus der Tiefe strömt nach. Tauchschulen in Aqaba gibt es sprichwörtlich wie Sand am Meer, Service ist sehr gut, Equippment muss genau kontrolliert werden.Bilder von toronto zu Tauchen
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Tauchen in Jordanien
Hallo. Ich kann Deinen Tipp vollumfänglich bestätigen. Habe dort selbst vor einigen Jahren ein paar Tauchgänge absolviert und war restlos begeistert! Leider sorgten einige (russische) Vandalen für Unmut, als sie nicht nur bei Ebbe über die freigelegten Korallenbänke meinten spazieren zu müssen, sondern tatsächlich mit Metallstäben Teile der Korallen rausbrachen...:-( Wer das Rote Meer in seiner schönsten Form als Taucher erleben möchte, der sollte Jordanien unbedingt auf dem Zettel haben...Gruß aus Köln.
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