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Reisetipp: Warum die Strandorte um Venedig relativ Erdbeben-sicher sind Warum die Strandorte um Venedig relativ Erdbeben-sicher sind: 3 Sterne bei 1 Bewertung

Warum die Strandorte um Venedig relativ Erdbeben-sicher sind: Insel Burano in der Lagune von Venedig
 
 
 
 
 

Warum die Strandorte um Venedig relativ Erdbeben-sicher sind: Das erlebten unsere Mitglieder

  • mosaik (RP) 04.06.12

    Es gibt eine „technische“ Erklärung für diese Gewissheit der Stadt.

    (Presseaussendung ENIT / Consorzio di Promozione e Sviluppo Turistico Jesolo-Eraclea, 4. Juni 2012) „Für Jesolo und das gesamte Umland besteht keinerlei Erdbebengefahr.“ Anita Corso, die amtierende Präsidentin des Konsortiums zur Tourismusförderung tritt als Sprecherin einer Stadt auf, die alle ihre Gäste beruhigen möchte, die nach dem dramatischen Erdbebengeschehen in der Provinz Emilia besorgt sind. „Da das Erdbeben teilweise auch in Venetien spürbar war – wenngleich es auch keine signifikanten Schäden verursacht hat – sind die Gäste, die sich bereits in Jesolo befinden, naturgemäß verunsichert“, erklärt Corso. „Und jene, die erst kommen wollten, zögern nun. Es wurden bereits einige Absagen vermerkt. Es wird jedoch mit großem Nachdruck bekräftigt, dass für Jesolo sowie für die gesamte Küste Venetiens keinerlei Erdbebengefahr besteht.“

    Venedig und ihre Provinz sind durch eine Art „Matratze“ geschützt
    Es gibt eine „technische“ Erklärung für diese Gewissheit der Stadt. Gemäß einem am 3. Juni 2012 in den Tageszeitungen veröffentlichten Interview mit dem Vizepräsidenten des Geologenverbandes Roberto Cavazzana, kann die Situation wie folgt zusammengefasst werden: Die Stadt Venedig und ihre Provinz sind durch eine Art „Matratze“ geschützt, im Untergrund befinden sich Schwemmland und Sand.

    „Das Glück Venedigs und seiner Provinz besteht darin“, so Cavazzana, „dass es auf einer Art ‚Matratze‘ aus Sand, Lehm und Schlamm gelagert ist. Es handelt sich dabei um eine verhältnismäßig tiefe Schicht von ca. 1.500 Metern, die einerseits die Erdstöße dämpft, sie andererseits paradoxer Weise jedoch auch stören könnte. Fest steht jedoch, dass die Auswirkungen letztlich relativ sein würden. Gemäß der Klassifizierung der Gebiete nach ihrem Risikograd auf einer Skala von 1 (höchste Gefährlichkeit) bis 4 (minimale Gefährlichkeit), befindet sich die Stadt und ihr Hinterland in Gefahrenzone vier. Für den Rest der Provinz bewegt sich die Einteilung der Gefahrenzonen zwischen drei und vier. Es besteht somit keinerlei Grund zur Beunruhigung.“

    „Unabhängig von der Tatsache, dass, wie der Vizepräsident des Geologenverbandes erklärte, hier kein reales Risiko besteht“, so Präsidentin Corso, „sind unsere Gebäude im Einklang mit den regionalen Bestimmungen erbaut worden, die der Gebäudesicherheit große Bedeutung einräumen.“

    Für Informationen:
    Consorzio di Promozione e Sviluppo Turistico Jesolo-Eraclea
    Piazza Brescia, 13 - 30016 Jesolo (VE)
    Tel. +39 0421 92288
    Fax +39 0421 387742
    mailto: info@jesoloeraclea.it
    http://www.jesolo.it

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