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Aktivurlaub, Natur- & Outdoor-Tipps

Reisetipp: Tsitsikamma National Park Tsitsikamma National Park: 5 Sterne bei 1 Bewertung

Tsitsikamma National Park: Tsitsikamma Forest, Salzluft atmen
 
 
 
 
 

Der Tsitsikamma National Park erstreckt sich ca. 80 km entlang der Küste von der Paul Sauer Brücke (heute Storms River Bridge) bis nach Natures Valley. Tsitsikamma ist ein Begriff aus der Sprache der Khoi Khoi und heißt soviel wie 'klares, sprudelndes Wasser'. Der Park wurde 1964 eröffnet. Wegen der häufigen Niederschläge ist die Vegetation sehr üppig und hier gibt es noch zusammenhängende Flächen des einzigartigen heimischen Waldes (indegenious forest) mit Baumriesen wie Yellowwood, Stinkwood, Ironwood u.a.

Mit zum Reservat gehören die Tsitsikamma Berge nördlich der N2 und der Küstenstreifen einschließlich des vorgelagerten Meeresbereichs. An der Flussmündung des Storms River gibt es schöne Holzbungalows, einen Zeltplatz direkt am Meer und ein Restaurant. Hier beginnt auch ein etwa 1 km langer sehr gut ausgebauter Wanderweg zur Hängebrücke, die über die Flussmündung fürt. Diesen Spaziergang sollte man nicht versäumen.

Im Juni 2007 wurden rund 50 ha des Nationalparks, Boardwalk und die Hängebrücke durch einen Waldbrand zerstört; auch einige Wanderwege sind unpassierbar. Weitere Schäden entstanden durch Überflutungen im November 2007. So kann auch das Boot, die "Spirit of Tsitsikamma" derzeit nicht fahren.
Die zerklüftet Berg- und Küstenlandschaft, der Wasserreichtum der Flüsse und der Urwald des Tsitsikamma locken besonders die Wanderer an. Deshalb liegen hier auch die zwei beliebtesten Wanderwege von Südafrika, der Otter- und der Tsitsikamma Trail.

Wir hoffen auf baldige Rekonstruktion dieses schönen Platzes!

Tsitsikamma National Park: Das erlebten unsere Mitglieder

  • Tippelbrueder (RP) 30.03.08

    Tsitsikamma Forest National Park

    Für heute, den 9.1., sollten wir eine Nacht im Tsitsikamma Forest bleiben. Am frühen Nachmittag trafen wir dort ein. Zum Glück, denn wie wir hier erfuhren, mussten wir unser Holzhaus mit dem fantastischen Blick auf den indischen Ozean schon um 9:00 Uhr in der Früh verlassen.
    Gerne hätten wir uns auch ein T-Bone-Steak gebraten und es mit Bier auf der Terrasse am Abend verspeist, so wie fast alle um uns herum. Denn ab 18:00 Uhr wurden die Grills angezündet, es war dinnertime.
    Wir saßen auf der Terrasse und wollten das Meeresspektakel mit dem Aufklatschen der Wellen an den Riffs bewundern und die feine salzhaltige Luft, die wir in Hamburg nur beim HNO-Arzt für 10 Minuten inhalieren dürfen, hier in tiefen Zügen bis in unsere Lungenspitzen hinein atmen.
    Der immer wieder an anderen Stellen aufsteigende Grillkohlequalm, gemischt mit Blutfleischbratenduft, verleidete es uns sehr. Wir gingen mit der Haltung dagegen an, die ausdrückte: Wir haben Urlaub, wir wollen nicht kleinlich sein, es muss ja irgendwann aufhören, wir wollen es schön finden und nicht meckern, aber nach zwei Stunden beschlossen wir reinzugehen und die Fenster zu verschließen.
    Wir würden sie ganz früh am Morgen wieder öffnen und den feinen Sprühnebel genießen.
    Wer Lust hat weiterzulesen: Zum ersten Mal: Südafrika Gardenroute

    Bilder von Tippelbrueder zu Tsitsikamma National Park

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