Reisetipp: Amazonien Lodge
Einfach mal den Dschungel einfach erleben.
Amazonien Lodge: Das erlebten unsere Mitglieder
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Extrem Hängematting in Amazonien
Die Bataburo Lodge, vier Hütten mitten im Dschungel.
Man fährt von Coca aus zwei Stunden mit dem Auto, steigt dann um, in ein zehn Meter Kanu und heizt, je nach Wasserstand, etwa weitere drei Stunden über einen Fluss, Richtung Huaorani Reservat, wo die Lodge steht. Von hier aus unternimmt man dann seine Ausflüge auf dem Fluss, durch den Wald, oder man macht einfach gar nichts und dümpelt nur faul in seiner Hängematte herum. Für Essen wird immer mehr als ausreichend gesorgt, wir hatten sogar Lunchpakete beim Piranha Fischen dabei. Wir fütterten also nicht nur die Fische sondern gleichzeitig auch uns. Der einzige, gefischte Piranha hat wohl voller suizidaler Absichten in das Köderfleisch gebissen und nicht mehr los gelassen, bis ihn einer von uns endlich aus dem Wasser zog.
Das Moskitonetz für die Nacht ist nötig, damit hält man sich nicht nur die gefährlichen, Malaria, Dengue oder Gelbfieber übertragenden Mücken vom leib, oder die Tollwut übertragenden Vampirfledermäuse, nein auch alle anderen Insekten, Eichhörnchen und manchmal sogar Affen, schläft man doch in einer nur schlecht abgeschotteten Hütte in der man ständig von allerlei Getier besucht wird. Abends, vor der Badehütte, hat man beim Zähneputzen die seltene Möglichkeit sich allerlei Krabbelgetier in Ruhe anzusehen. Vom Licht angezogen trifft sich das krabbelnde Urwaldvolk an den Wänden und lässt sich bestaunen.
Die begleitenden Guides kommen aus der Gegend um die Lodge und kennen ihren Wald und dessen Bewohner. Sie zerschneiden auch mal einen über den Fluss gestürzten Baum mit einer Motorsäge. Mit einer Motrosäge mit einem eineinhalb Meter langen Schwert, einhändig, vom Boot aus, in Gummistiefeln, ohne Schutzbrille. Wenn das die Unfallkasse sieht! Es macht einen riesen Spaß mit ihnen durch den Wald zu ziehen und ihnen Löcher in den Bauch zu fragen, die sie dann in aller Ruhe geduldig beantworten. Oder mit diesem riesen Motorkanu über den Fluss zu rasen, während Affen, Schildkröten, Papageien oder sonstige Viecher an einem vorbeifliegen. Oft genug fährt man aber auch in „Schleichfahrt“ um die Tiere richtig sehen zu können.
Schmuck wird aus Palmenfaser gebastelt. Nachts wird durchs Unterholz „geschwitzt“. Kaimane werden gefangen, und natürlich gleich wieder frei gelassen, aber bestaunt. Und natürlich extrem Hängematting!
Vor Ort, in Quito gebucht, 250 Dollar für fünf Tage bezahlt, Transport, Übernachtung und dreimal Essen am Tag. Das Flugticket von Quito nach Coca kostet noch mal rund 70 Dollar einfach.
Die Bataburo Lodge ist super und ich kann sie nur empfehlen!
Die Lodge bietet auch achttägige Touren zu den Huaorani an. Allerdings sitzt man dabei sechs Tage im Boot und schläft in Zelten am Ufer. Erinnert also mehr an Arbeit und ist nur wenig entspannend, glaub ich.
Reiseveranstalter: Kempery Tours
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