Ein Stück Himalaya: Das erlebten unsere Mitglieder
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Fossile Meeresschnecken aus dem Hochgebirge
Nein, das sind weder Lingams, noch andere phallische Symbole. Sondern versteinerte Meeresschnecken, aus dem Himalaya. Auf 5.000 Meter Höhe, in der Schlucht, die der Kali Gandaki durch Mustang gefräst hat, liegen sie zu Tausenden. „Shaligram“ heißen die Ammoniten aus der Jurazeit in buddhistisch/hinduistisch geprägten Raum und sind heilige Steine, mit denen Gott Vishnu geehrt wird. An den Souvenirständen in Pokhara, dem Tor zum Himalaya, werden die Schnecken zwar auch verkauft, dort sind sie jedoch teuer und selber Finden macht doppelt so viel Spaß. Die meisten Fossilien sind nämlich verborgen in meist großen, schwarzen, runden, glattgeschliffenen Steinen. Hat man bei der Wanderung durch das Flussbett des Gandaki neben dem Bestaunen der imposanten Umgebung und der Konzentration auf den schwierigen Untergrund noch etwas Zeit, ist das Aufheben und Zertrümmern „verdächtiger“ Steine idealer Zeitvertreib. Zu empfehlen ist die Fossiliensuche allerdings nur für den Rückweg nach Jomsom, ansonsten schleppt man sich (als Selbstträger) zu Tode oder, wer Träger und Maultiere für das Gepäck hat, mutet Mensch und Tier überflüssige Last zu.
Eine tolle Erinnerung an die kuriose Natur des Himalayas sind die fossilen Schnecken allemal.Bilder von poseydon zu Ein Stück Himalaya
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