Unterwegs mit dem Geländewagen in Botswana

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Unterwegs mit dem Geländewagen in Botswana

Unterwegs mit dem Geländewagen in Botswana: 3 Sterne bei 1 Bewertung

Maun Reservations Office
Zuständig für: Chobe National Park, Moremi Game Reserve, Makgadikgadi Pans National Park. Keine Emails! Für Reservierungen muss man anrufen oder faxen.

Maun Reservations Office
Parks and Reserves Reservation office
P.O. Box 20364, Maun, Botswana
Tel: +267 686 1265 / +267 686 0368
Fax: +267 686 1264 / +267 686 0053

Das erlebten unsere Mitglieder

  • fernwehcom (RP) 13.06.09

    Nationalparks in Botswana

    Falls Sie mal vorhaben sollten, die Nationalparks in Botswana auf eigene Faust mit dem Geländewagen zu erkunden, dann erst einmal vorweg: keine Angst!

    Anmerkung:
    Botswana ist grundsätzlich ein sicheres Reiseland, und die meisten (wenigen) Straßen im Land sind asphaltiert. Das größte Risiko geht vor allem von Eseln aus: Diese stehen oft mitten auf der Straße und lassen sich weder durch Hupen oder Anschreien beeindrucken. Noch besser: Oft stehen diese Esel am Straßenrand, um dann bei der letzt möglichen Gelegenheit auf die Straße zu marschieren. Also: Wenn Esel in Sicht, dann Fuß vom Gas!

    Die nördlichen Nationalparks wie Moremi oder Chobe kann man z.B. direkt in Maun buchen. Nun, die Mitarbeiter der Nationalpark-Behörde sind - wie will man sagen - überkorrekt ... und "etwas langsam" (für europäische Verhältnisse). Deutsche Hektik und Nörgeln bringt in Afrika absolut nichts. Lächeln Sie einfach freundlich, reichen Sie die Hand und bringen Sie Zeit mit. Dann wird das "große grüne Buch" mit den Reservierungen aufgeschlagen, und vielleicht bekommen Sie ein Permit für einen Campingplatz im Park.

    Besser ist es sicher, im voraus zu reservieren. Das geht direkt per Fax (E-Mail funktioniert nicht, und auch telefonisch ist das eher ein Abenteuer), und tatsächlich erhält man irgendwann eine Bestätigung, welche Campingplätze verfügbar sind.
    Dann ist eine Vorauszahlung per Kreditkarte zu leisten, und (kaum zu glauben) man erhält man aus Botswana eine Buchungsbestätigung. So eine habe ich heute per Post mit wirklich schönen Briefmarken erhalten - ich konnte es nicht fassen. Zeit für einen germanischen Regentanz - im September geht es wieder los!

    Die Straßen in den Parks sind recht wild. Der Sand ist teilweise sehr tief, und in der Regenzeit wird aus sandigen Löchern eine schwarze Pampe. Trotzdem: Auch wir sind bisher noch nicht richtig hängen geblieben (na ja: allerdings hat unser Toyota schon einige Teile verloren), und wer genug Luft aus den Reifen lässt und vorausschauend fährt, der wird in den Parks einmalige Tage erleben.

    Zu den Campingplätzen:
    Zäune um den Campingplatz? Fehlanzeige. Teilweise ist es schon spannend, überhaupt den zugewiesenen Stellplatz zu finden. Auch bei den sanitären Anlagen ist teilweise eher der Klappspaten vorzuziehen. Dafür kann es durchaus sein, dass Elefanten oder Löwen nachts durch das Camp streifen. Zugegeben: Wenn ein Löwe einmal neben dem Auto brüllt, dann steigert sich die Adrenalin Förderung ins Unendliche. Darum sollte man in der Dämmerung oder Nachts besser keine Spaziergänge durch den Busch machen.

    Ist das jetzt gefährlich? Ich bin beruflich viel unterwegs. Eine Autofahrt von Stuttgart nach Düsseldorf ist mit mehr "Jagdszenen" verbunden (wenn einem z.B. unvermittelt ein Sportwagen an der Stoßstange hängt) wie eine Fahrt durch den Busch.
    Alles relativ, natürlich.

    Wer also eine Reise nach Botswana plant, dem gebe ich gerne Tipps!

    Grüße von Markus

    Bilder von fernwehcom zu Unterwegs mit dem Geländewagen in Botswana

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