2005 mit dem Zug quer durch Australien

Reisebericht

2005 mit dem Zug quer durch Australien

Reisebericht: 2005 mit dem Zug quer durch Australien

Mit den Zugslegenden INDIAN PACIFIC und THE GHAN von Sydney ins Red Center

INDIAN PACIFIC - Australiens Zugslegende

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Zugreise „Indian Pacific/The Ghan"

Nun freue ich mich auf die Zugsreise mit Australiens legendärsten Zügen.
Am Nachmittag ca. 12.15 Uhr war Gepäck-Aufgabe und Boarding.
Dann pünktlich 14.00 Uhr verliess ich mit dem INDIAN PACIFIC Sydney in Richtung Adelaide. Schnell traf man sich im bequemen Bar-/Salonwagon, kam mit Zuggästen ins Gespräch, fragte nach dem woher und wohin.
Jetzt liegen ca. 26 Std. Bahnfahrt durch das Outback – mit einem kurzer Stopp in Brocken Hill vor mir. Eine willkommene Abwechslung im Zug war auch das sehr gute Dinner und natürlich der anschliessende „Schlummertrunk“ im Barwagon.



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In Adelaide kurz umsteigen in den „THE GHAN“, da der INDIAN weiter nach Perth an der Westküste fährt.
Auch hier lief alles nach gleichem Muster ab, wie im INDIAN. Teilweise traf ich sogar die gleichen Gäste wieder.
Noch einmal sind 21 Std. zu fahren bis ins heisse Herz Australiens - nach Alice Springs.
Die Zugslegende „The Ghan“ ist etwas moderner, auch etwas bequemer. Vor allem konnte ich nachts schlafen. Kein Rütteln und Schütteln, kein Lärm der Radgestelle.



The Ghan



Diese Zugreise war ein besonderes Erlebnis. Zwar habe ich mir diese etwas anders vorgestellt, vielleicht etwas gehobener und vor allem etwas bequemer zum Schlafen.
Doch abgesehen von den SEHR kleinen Schlafkabinen – ich musste die Türe öffnen, um mich für die Nacht umzuziehen – habe ich nette Menschen kennen gelernt. Und gut gegessen habe ich auch – Filet Rossini.
In Europa sind solche Züge unmöglich: Beide Züge waren diesmal über 800 m lang.
(längster „Ghan“ war einmal 1200 m lang!!). Den längsten geraden Schienenstrang – 478 km ohne eine einzige Kurve!! – befährt der “Indian Pacific“.






Red Centre

1 ½ Tage, zwei Nächte verweilte ich in Alice Springs. Mehr wie die bekannten Sehenswürdigkeiten – Telegrafen-Station, ANZAG Hill, School on the air - waren bei über 40° nicht zu besuchen. Poolzeit war angesagt.

Zeitig am frühen Morgen holte mich der Bus zur Fahrt zum ULURU ab, dem heiligen Berg der Aboriginals.
450 km erst auf dem Stuart Hwy bis Erlunda, dann auf dem Lasseter Hwy zum Uluru. Im klimatisierten Bus – etwa zu 2/3 besetzt – war die Strecke bequem zu bewältigen, zumal der Fahrer Zwischenstopps einlegte.
Vier Tage zuvor regnete es hier tüchtig. Überall waren noch kleinere und grössere Wassertümpel sichtbar, alles war grün und manche Blume blühte.



Regenpfützen im Outback

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Im Laufe des Nachmittages erreichten wir das Hotel. Ein gediegenes Resort.
Natürlich ging es noch ein Stück weiter zu den KATA TJUTA – den Olgas. In der Nachmittagshitze bei 45°, aber nur 30% Luftfeuchtigkeit auch noch eine Kurz-Wanderung, etwa 30 Min. Besonders zu erwähnen: Es war genügen gekühltes Trinkwasser an Bord – gratis!! Bei diesen Temperaturen sind 3-4 Liter Wasser die unbedingt notwendige Tagesration.
Auch gut dass ich mein Fliegennetz mit hatte. Da waren nämlich nicht nur wir, sondern auch Millionen von lästigen Fliegen.



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Rechtzeitig zum Sonnen-Untergang stand unsere Reisegruppe dann am ULURU.
Mit einem kühlen Glas „Sparkling Wine“ und kleinen Snacks erwarteten wir das faszinierende Lichterspiel des Sonnen-Untergangs.



Sonnenuntergang am ULURU

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Nach einem herrlich erfrischenden Bad im Hotelpool verzog ich mich früh ins Bett.
Ein schöner, aber auch anstrengender Tag.

Zu einer völlig unchristlichen Zeit – 03.40 Uhr – war Tagwacht. Auf zum „Sunrice“ am Uluru. Die Farben am roten Felsen jedoch waren tatsächlich all der Mühe wert.
Ein wirkliches Erlebnis.



Sunset im Outback

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Den heiligen Berg wollte ich nicht besteigen. Dies zu unterlassen, darum bitten die Aboriginal und das sollten wir respektieren.
Dafür aber ein interessanter Walk von ca 4 Std. rund um den Uluru. Die Hitze von bereits 45° machten weniger zu schaffen, wie die leidigen Fliegen. Beim wassertrinken war Vorsicht angesagt, wollte man nicht auch noch ein paar dieser Biester mit verschlucken. Doch alles in allem war der Rundgang sehr eindrücklich und lehrreich. Der Führer erklärte viel über die Riten, Sitten und über das Leben der hier ansässigen Urbewohner. (Da könnte manch Kultivierter noch etwas lernen)



am ULURU

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Gegen Mittag ging die Fahrt weiter zum KINGS CANYON - 310 km. Beim kurzen Verpflegungshalt ass ich, auf Empfehlung des Fahrers, zum ersten mal einen Burger und dazu sogar einen mit Kamelfleisch!! Das Fleisch schmeckte SEHR gut – zart und ohne Fett.
Nach der Ankunft im Hotelresort reichte die Zeit gerade noch für einen Heli-Rundflug bei Sonnenuntergang über den Kings Canyon.





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Zurück zum Resort und noch ein Bad im Pool.
Ein gepflegtes Nachtessen, ein Blick in den klaren Sternenhimmel, waren dann krönender Abschluss eines eindruckvollen, langen Tages.

Nicht mehr so früh – erst 07.35 Uhr– unternahmen wir eine Wanderung durch den Kings Canyon. Eine Stunde dauerte dieser leichte Walk. Auch hier gab es interessante, lehrreiche Informationen.
Vom verherenden Buschbrand im Oktober 2002 war nichts mehr zu bemerken.
Alles zeigte sich wieder in vollem Grün.




Kings Canyon

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Die Rückfahrt nach Alice Springs begannen wir kurz vor Mittag.
Wer auf der Fahrt, nach diesen etwas anstrengenden Tagen, nicht einschlief, konnte einiges sehen: Wilde Kamele, Emus und Kängurus, auch einige kleine Buschbrände.



WildKamele im Outback

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Fazit dieser Excursion: Schön, eindrücklich , sehr interessant aber anstrengend.
Einen Tag länger – ev. kombiniert mit dem Dinner „SOUNDS OF SILENCE“ ist mit Sicherheit weniger stressig.(2 Nächte Uluru + 1 Nacht Kings Canyon) Bestellcode hierfür bei DERTOUR: ASKA.


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Kommentare

  • RdF54

    Hi mate,

    jetzt sehe ich, Du hast ja doch schon einiges von down under gesehen :-)
    Respekt, was Du für Touren unternimmst!
    Schön und knapp beschrieben Deine Erlebnisse! :-)

    LG Robert

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