Sheenjek River: Eine besondere Reise durch die arktische Tundra und Taiga Alaskas

Reisebericht

Sheenjek River: Eine besondere Reise durch die arktische Tundra und Taiga Alaskas

Reisebericht: Sheenjek River: Eine besondere Reise durch die arktische Tundra und Taiga Alaskas

Ein Monat mit dem Canadier autark durch die Wildnis mit all ihren Höhen und Tiefen...

Seite 1 von 3

PLANUNG

Anfang Januar 2014 sitzen wir an einem Sonntagmorgen mit dem zweiten Lungo auf unserer verglasten Veranda und geniessen den Ausblick in die verschneiten Berge. Am Himmel verblassen die Kondensstreifen eines Jets auf dem Weg zu fernen Horizonten und wecken das Fernweh. Ferienplanung ist angesagt. Wunschziele werden formuliert und wieder verworfen ; Patagonien und Namibia liegen in unserem Sommer auf der falschen Halbkugel, für die Mongolei via Seidenstrasse reichen 5 Wochen wohl kaum, in Europa lockt eigentlich nur nochmals Island oder wieder Spitzbergen.
Oder doch zum fünften Mal nach Alaska, unserer zweiten Heimat? Wir erinnern uns an ein Floss das wir mal auf dem Yukon gesehen haben , so etwas in der Art könnte auch uns zusagen. Der Katalog eines auf Abenteuerreisen spezialisierten Anbieters bietet nichts dergleichen an, aber eine Flussreise mit dem Kanu weckt unser Interesse. Gruppenreise unter fachkundiger Führung auf dem Yukon, erleben Sie in 10 Tagen das Abenteuer ihres Lebens usw.? Schnell ist klar, mit dem Kanu könnte passen aber eine Gruppentour ist einfach nicht unser Ding. Die sehr stolzen Preise für ein paar Tage lassen uns leer schlucken, das geht doch anders. Bubenträume tauchen auf, Lederstrumpf und so. Recherchen im Internet führen uns schon bald zu Peter in Fairbanks, schnell wird klar: Das ist unser Mann! Vor allem der Satz: "Alaska Expedition Service soll denjenigen dienen, denen die grossen, lauten, geführten Touren nicht zusagen und die das Herz sowie die Umsicht besitzen, Alaskas Wildnis auf eigene Faust und Verantwortung zu erleben" ist Musik in unseren Ohren.



VORBEREITUNG

Nach den ersten Mails mit Peter steht bald fest: Wir wollen den Sheenjek River von den Romanzof Mountains in der Brooks Range bis hinunter nach Fort Yukon am Polarkreis befahren und uns dabei viel Zeit lassen, in den geplanten vier Wochen auf dem Fluss sollen auch die eine oder andere Tour zu Fuss Platz haben. Peter stellt das Kanu und weiteres Equipment, organisiert die Buschflüge, dazu kommt seine Beratung, Flusskarten und der gemeinsame Einkauf der notwendigen Lebensmittel. Ich habe zwar einige Erfahrung mit dem Kajak auf Alpenflüssen aus meiner Jugendzeit, bin mit dem Kanadier (Kanu) bis anhin aber nur auf Seen ein wenig rumgegurkt. Ein professioneller Kurs auf dem Vorderrhein (Kanuschule Versam) bringt uns das nötige Rüstzeug für Fahrten auf dem Fluss. Unsere Ausrüstungsliste wird im Laufe des Frühjahrs immer länger, der Respekt vor der bevorstehenden Reise wächst in gleichen Tempo. Ein paar Erfahrungen zum Equipment folgen am Ende des Berichts.
Via Google Earth erkunde ich virtuell den Fluss und berechne Etappen, versuche einen Eindruck vom Kommenden zu bekommen. Speisepläne, Kochanleitungen, Notfalltipps, Bärenzäune: Das Internet ist ein Füllhorn, beantwortet aber meine grundsätzliche Fragen nicht: Was erwartet uns, was kann ich planen, wie wird es in der Realität sein?



Aufbruch



FAIRBANKS

Condor bietet in den Sommermonaten ab Frankfurt Direktflüge über die viel kürzere Polroute nach Anchorage / Fairbanks an, nicht unbedingt der günstigste aber bequemste Weg aus Europa nach Alaska. Nach unserer Ankunft am International Airport warten wir auf Peter mit seinem Pickup. Neben uns hockt sich ein drahtiger Vorarlberger vom Schlage "Spargeltarzan" auf seine grossen wasserdichten Säcke, im Gespräch erfahren wir dass auch er zu Peter kommt. Er hat eine Solotour mit einem aufblasbaren Kajak auf einem Wildfluss nördlich der Brooks Range mit Bergbesteigungen geplant und erscheint uns Fit wie ein alter Turnschuh. Es ist nicht sein erster derartiger Trip, den Sheenjek River hat er auch schon gepaddelt und seine Erfahrung und die Ratschläge helfen unsere leichte Nervosität vor dem Kommenden in Schach zu halten. Ein weiteres Dreierteam stösst noch zu uns, ihr Ziel ist der Alatna.
Peter entpuppt sich als netter Kerl, wir sechs schmeissen unsere zahllosen Säcke auf die Pritsche des alten, rostigen Pick Up's, quetschen uns in die Kiste und fahren zu Peters Haus im Wald am Rande von Fairbanks. Sommerwetter, ein kühles Bier auf der Veranda und leckere Düfte von Kelly aus der Küche: Wir sind angekommen, endlich nach zwei Jahren wieder in Alaska! Wie immer wenn sich Reisende in der Fremde zufällig treffen werden Erfahrungen ausgetauscht und Informationen weitergegeben, wir erfahren aus Peter's Fundus die eine oder andere spannende Geschichte von vorherigen Teams. Deren Informationen übertragen wir in unseren Kartensatz, bei besonderen Stellen und Gefahrenzonen werden entsprechende Vermerke angebracht. Wie ein Pakboat zusammengebaut wird, es kentersicher zu beladen ist und noch viel mehr zeigt uns Peter anschliessend. Den Einkauf bei Fred Meyer (Supermarket) macht zuerst das Alatna Team, wir besorgen unterdessen noch die Hüftstiefel und andere Ausrüstungsgegenstände beim Outfitter. Der Shopping Trip bei Freddy ist lustig, der Wagen füllt sich in Windeseile mit den Vorräten für fünf Wochen. Die Tips von Peter und unsere bisherigen Erfahrungen in der Wildnis helfen bei der Auswahl. Bei Peter angekommen wird alles in ZipLock-Säcke umgepackt und in den beiden Kunststoff-Tonnen verstaut.



Lokale Sitten und Gebräuche...



OVERLOAD

Workhorse

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen

Wie befürchtet bringt das anschliessende penible Wiegen die grosse Ernüchterung: Wir sind viel zu schwer für den Buschflieger, das maximale Abfluggewicht haben wir klar verfehlt. Nun wird gesiebt und aussortiert, Gewichte minimiert und ein paar Kilo an Lebensmitteln wieder aus der Tonne genommen und durch leichtgewichtige Expeditionsnahrung ersetzt. Die grossen Stahlhäringe für Zelt und Blachen weichen viel leichteren Exemplaren aus Kunststoff, die Campingstühle bleiben auch zurück und ich trenne mich schweren Herzens vom grossen Fotostativ und weiterer Ausrüstung. Der Single Malt kommt in Kunststoff Flaschen! (tut mir in der Seele weh!) die Hälfte der Gas-Kartouschen bleibt zurück. Kilo um Kilo werden wir leichter, der grosse Befreiungsschlag ist dies aber noch nicht. Kleider, Zelt, Schlafsäcke und Matten sind halt für die Arktis ausgelegt und wiegen das Ihre, auch das Pakboat mit Ausrüstung ist ein ganz schön schwerer Sack. Die Fotoausrüstung mit den beiden Vollformatkameras und den entsprechenden Objektiven wiegen in den wasserdichten Verpackungen auch nicht wenig. Der grösste Brocken ist der Schreibende, hätte ich mich vorgängig doch besser an den Rat meiner Süssen gehalten und weniger wüst gelebt... Wright Air findet für unser Dilemma eine typisch alaskanische Lösung: Beim Abflug wird der Buschflieger nicht vollgetankt, dafür aber für 300$ extra ein Tankstop in Fort Yukon eingelegt. Heureka, in einem unbeobachteten Moment schmuggle ich mein geliebtes, schweres f2.8 70-200mm Zoom wieder in die Ladung.
Am Abend kommt ein anderes 4er Team vom Sheenjek River zurück. In drei Booten (inflatable) haben Sie die ganze Strecke über Fort Yukon bis zur Yukon Bridge am Dalton Hwy zurückgelegt, der Unterlauf des Sheenjek, den Porcupine und den Yukon aber mit Hilfe eines kleinen Ausserborders am selbstgebauten Trimaran. Wir erhalten die neuesten Informationen über unseren Fluss aus erster Hand, die vier erfahrenen Kanuten sehen ganz schön erledigt aus und warnen uns vor den "Very strong winds" auf dem River. Ohne ihren Aussenborder seien Sie aufgeschmissen gewesen, über Tage das Paddeln nur ein Kampf. Wir schlucken schwer und denken mit einer gewissen Mulmigkeit an die kommenden Wochen...



Letztes Zaudern...



NORDFLUG

Alles O.K.?

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen

Am darauffolgenden Morgen bringt uns Peter zum Flugplatz, wir und unser Gear werden genau gewogen. Der Boss von Wright Air gibt nach dem Kontroll-Blick zur Waage mit einem leichten Stirnrunzeln sein O.K. Die Ladeprofis verstauen die umfangreiche Ausrüstung gekonnt im Busch-Flieger, für Pilot und Passagiere bleibt auch noch ein wenig Platz. Die beiden Bären-Sprays (Capsaicin) werden aus Sicherheitsgründen mit Tape am Fahrwerk befestigt, Waffen aber könnten problemlos in der Kabine mitgenommen werden. Nach einer kurzen Einweisung startet Daniel, der Pilot, den Motor und wir rollen auf die Piste. Ein kurzer Anlauf genügt und wir heben ab, in einer weiten Kurve überfliegen wir Fairbanks nordwärts. Hinter der Stadt erheben sich die Gipfel der White Mountains, aus dem Fenster seitlich ist das riesige Loch der Goldmine "Fort Knox" zu sehen. Pro Tag sollen 1000 Unzen aus dem Erdreich gewaschen werden, es sei die produktivste Mine in den Staaten. Erst aus der Luft lässt sich das Ausmass "der Wunde" erkennen, ein trauriger Anblick. Auf der Nordseite der White Mountains fliegen wir dem Tal des Beaver Creeks entlang, auch ein guter Fluss für eine Kanutour.
Via Funk erzählt Daniel seinen Freunden irgendwo da unten den neuesten Klatsch: Ein Pilot der Wright Air hat auf einer der unzähligen Buschpisten die Nacht verbracht, als er bei Tagesanbruch zu seinem Auftrag weiterfliegen will ist einer der Pneus "Flat". Ein Grizzly hat in der Nacht einen Probebiss in den Gummi gewagt, so eine Geschichte gibt es nur in Alaska... Wir sollen einen kleinen Umweg fliegen und im Tiefflug über dem Pechvogel ein "Tyre Repair-Kit" abwerfen . Über die schier endlose Ebene der südlichen Yukon Flats erreichen wir nach 260 Km den Yukon River, mächtig und sehr breit. Die kleine Siedlung Fort Yukon, direkt an der Einmündung des Porcupine River in den Yukon, gelegen, ist nur via Boot oder dem Flugzeug erreichbar. Beim kurzen Zwischenstopp wird Kerosene nachgefüllt (Tschüss 300$) und nach wenigen Minuten sind wir wieder in der Luft.
Nach einer weiteren halben Stunde sehen wir zum ersten Mal "unseren" Fluss unter uns. Mich beeindrucken die Rapids im River, hoffentlich reicht zu derer Befahrung unser Können aus. Daniel kennt diese Gegend wie seine Hosentasche, sein Familie jagt und fischt seit Generationen in dieser Region., besitzt mehre Cabins zur Jagd hier. Wir bekommen von ihm wertvolle Tips über das Leben in der Wildnis, Verhaltensregeln bei Notfällen und weiteres mehr. Die Spannung steigt je näher wir unserem Ziel kommen, der Oberlauf des Sheenjek sieht aus der Luft wunderschön aus. Auf dem Fluss taucht ganzjähriges Eis auf, hier ist, ca 45Km von der Quelle entfernt, nach knapp 600 Km Flug die Endstation. Im Talkessel des Double Mountain liegt die Landestelle, gekonnt setzt Daniel unseren Flieger in der arktischen Tundra auf.



Yukon Flat



Ein bewegender Moment, nach 8 Monaten Planung und Vorbereitung haben wir den "Point of no return" erreicht. Ausladen, ein kurzes letztes Gespräch und dann startet Daniel wieder nach Norden. Pakboat zusammenbauen, Campaufbau, Feuer machen, erste Versuche mi der Angelrute: Das Nomadenleben hat begonnen. Die unglaubliche Stille, nimmt uns gefangen, ausser dem Fluss ist kein Geräusch zu vernehmen. Die ersten beiden Fische wandern nach der Ermordung (der lebt ja noch...) in der Folie aufs Feuer, wir sind auf das kulinarische Highlight gespannt. Nach den ersten Bissen die Ernüchterung: Nun wissen wir warum Daniel den Arctic Grayling (eine Äschenart) so abschätzig beurteilt hat, für uns im Endeffekt kein wirklich guter Speisefisch, kann aber sein dass wir die richtigen Kniffe bei der Zubereitung noch nicht draufhaben. Es wird sehr spät an diesem endlosen arktischen Sommerabend, wir sind die glücklichsten Menschen auf dem Planeten, ich werde ein wenig rührselig und sentimental, bin einfach nur happy. Es ist ein Privileg hier sein zu dürfen, in the middle of nowhere.



Point of no return I



TRAINING

Wir haben wunderbar geschlafen, keine Gedanken an Bären oder anderen Gefahren verschwendet. Am Morgen packen wir zusammen, beladen das erste Mal unser Kanu und kämpfen mit der sachgerechten Position der Plane. Jedes Ding bekommt seinen Platz, wir versuchen das Gewicht so zu verteilen dass wir einigermassen gerade im Wasser liegen. Die nominelle Ladekapazität des Kanus wird ausgeschöpft, mit Billy (Motor und Flussleserin vorne) und mir (Motor, Steuermann und Kapitän in Personalunion hinten) stechen wir in See bzw. Fluss. Nach der ersten Biegung des Seitenarms kommt die Realität: Ab hier zuwenig Wasser unter dem Kiel, wir müssen schleppen bzw. treideln. Nach einer Stunde erreichen wir den Hauptstrom, nun kann es endlich richtig losgehen. Gegenüber dem unbeladenen Kanu beim Training in der Schlucht des Vorderrheins ist unser Gefährt wie ein 40 Tönner gegen einen Sportwagen.Weniger kippelig, dafür viel träger auf Paddelschläge reagierend. Wir machen im noch ruhigen Wasser ein paar Übungen, lernen das Kanu und sein Verhalten kennen und besprechen unsere Reaktionen in Gefahrensituationen. Nach ein paar Flusskilometern mit mehrmaliger Grundberührung und der einen oder anderen Schiebestrecke wächst unser Vertrauen in Boot und Besatzung: Wir sind definitiv "On the Sheenjek River", die Anspannung lässt etwas nach und wir geniessen unsere Fahrt.
Der Flusst windet sich maändrierend durch das breite Tal, links und rechts erheben sich die kargen Berge und wir versuchen in dem Gewirr von Seitenarmen und Inselchen den richtigen Kurs zu finden. Die Karte liefert nur grobe Anhaltspunkte, nach jeder Schneeschmelze sind die Gegebenheiten wieder anders. Ab 16:00 halten wir Ausschau nach einem geeigneten Lagerplatz, erhöht, nach Westen offen, genügend Feuerholz usw. Sehen wir nach dem ersten Anlanden Bärenspuren im Sand suchen wir uns einen anderen Ort, wir sind ausser den Bärensprays unbewaffnet und möchten lieber keine Konfrontation mit den Grizzly's. Feuer, laute Gespräche und immer wieder ein schallendes "Hey Bär" sollten jeden Petz auf uns aumerksam werden lassen. Im Normalfall meidet der Grizzly den Menschen, wir stinken für seine extrem feine Nase. Ob es so weit nördlich auch Schwarzbären hat wissen wir nicht genau, gesehen haben wir oberhalb des Polarkreises auf unseren Reisen in Alaska und Kanada noch keinen.



CAMP II: N68.53494 W143.86915



Viel Zeit verschlingt die Suche nach genügend Feuerholz, in den ersten Tagen brauchen wir dafür bis zu zwei Stunden. Der Brennwert der Stecken und Treibholz ist gering, bevor der gemütliche Teil mit Kafi und Schokolade beginnen kann braucht es einen tollen Haufen. Das Essen ist deftig-heftig, noch haben wir Steaks, Filet, T-Bone usw. zur Auswahl, die Köchin zaubert und wir geniessen unser Flussleben in vollen Zügen. Das Wetter hält sich, die Temperaturen liegen tagsüber zwischen 10° und 15° und wir treiben im Rhytmus des Flusses durch die Tage. Zeit hat nur noch eine geringe Bedeutung, am Campfire drehen sich die Gespräche um uns, die Natur, das Wetter,die armen Arbeitenden zu Hause; viel relaxter kann man nicht mehr sein.
Die ersten verblockten Stellen im Fluss schauen wir uns genauer an und planen die sichere Line, wir wollen unter keinen Umständen kentern. Es macht Spass die Welle neben dem Hindernis "abzureiten", blöd nur wenn sich im Schwall ein Stein verbirgt und die zwei Landeier aufsitzen. Der Fluss dreht uns flugs um 180°, der Bug steht gegen den Strom und wir sitzen fest. Kein Ruckeln hilft, wir stossen und drücken mit den Paddeln, das Kanu "klebt" buchstäblich fest. Letztendlich bleib nur eine Lösung: Ich klettere aus dem Kanu, stehe bauchtief im Kehrwasser des Steins und drehe die entlastete Fee zurück in die Strömung. Als das Heck unter mir durchschwingt "hechte" ich wieder hinein und wir fahren weiter. Peinlich, zum Glück hat das niemand gesehen!

Am Morgen ein reichhaltiges Frühstück, unterwegs Getreideriegel , Studentenfutter und Schokolade in Massen (30 Tafeln sind neben vielen anderen Sweeties an Bord) und dann am Abend das Highlight: Essen satt, immer für vier berechnet und mit viel Tee und einem guten Single Malt als Medizin. Noch wird es in der Nacht nicht richtig Dunkel, die arktische Sonne - falls zu sehen - zieht knapp über und unter dem Horizont ihre Bahn.
Ein erster Wandertag tut den vom Kanu gefalteten Gliedern gut, wir geniessen es sehr mal ein Tag nicht packen zu müssen. Wandern in der Tundra hat so ihre Eigenheiten, im dichten Gestrüpp lassen sich eigentlich nur die Wildwechsel vernünftig begehen. Nur eben, hier ist ja dann auch das Wild unterwegs, vor Elchen und Bären haben wir Respekt und machen uns lautstark bemerkbar. Geht das Gebüsch über Brusthöhe hinaus, sichert der Eine während sich der Zweite vorwärts bewegt. Oben auf dem Hügel sehen wir estmals mehr als nur das Flussufer, die Weite des Tals tut sich vor uns auf. So hat es wohl bei uns am Ende der Eiszeit auch ausgesehen, wundervoll diese Landschaft ohne jegliche Spuren der Menschheit. Wie klein wir sind in dieser Weite, unglaublich fern dem Rest der Welt. Es sind starke Gefühle die uns hier oben bewegen, die Magie der Arktis. Wir entdecken einen kleinen See der uns erreichbar erscheint und sind überzeugt dass dies der richtige Ort für Hechte sei, für den nächsten Tag wird eine Angeltour geplant. Gefangen haben wir keinen der begehrten Fische, wir müssen aber zugeben dass wir vom Angeln schlichtwegs keinen Schimmer haben. Das tut dem Spass keinen Abbruch, der Kampf meiner Süssen mit dem wiederspenstigen Faden im tollen Wind war es mir allemal wert....



CAMP I: N68.46633 W143.93816



Es war ein grausliger, regnerischer Sommer in Alaska, daher sind die Sümpfe und Seen randvoll. Der Permafrostboden kann naturgemäss kaum Wasser aufnehmen, so lässt jeder Regenguss den Fluss schnell anschwellen und nach ein paar Tagen mit zeitweiligem Regen haben wir das erste Mal Hochwasser. Bei der Einmündung des Old Woman Creek, dem ersten grösseren Zufluss zum Sheenjek, finden wir keinen vernünftigen Lagerplatz, die Kiesbänke sind überschwemmt und wir beschliessen den Creek hochzutreideln und weiter oben zu suchen. Was für eine Plackerei, Flussabwärts geht es wirklich leichter. Endlich die Kiesbank unserer Träume, gross, hoch, viel Holz usw.
Nach den Regenfahrten haben wir einige Kleider zu trocknen, der "Intschenjöhr" konstruiert eine Trocknungsleine. Auch meine Kreativität bessert die Wettersituation nicht nachhaltig, gefühlte dreissig Mal nehmen wir die Kleider von der Leine um nach dem nächsten Regenschwall alles wieder aufzuhängen. Der stete heftige Wind zerrt an den Nerven und frisst Energie, wir sind froh an diesem Tag nicht auf dem Fluss zu sein. Über Nacht steigt der Pegel des Old Woman Creek um 70cm, es war ein vernünftiger Entscheid für einen Ruhetag. Irgendwann wird es uns zu Bunt und wir beschliessen ein Küchenzelt zu bauen. Den grössten Stamm den wir finden wird ein Meter tief schräg im Kies eingebuddelt und daran die Blache aufgehängt. Mit grossen Steinen sichern wir die Leinen, der Wind macht sich einen Spass daraus die Blache immer wieder unseren klammen Fingern zu entreissen aber mit vereinten Kräften und vielen,vielen Steinen zeigen wir Petrus den Meister. Schweizer laufen zur Höchstleistung auf wenn Sie herausgefordert werden! Es hilft, der Regen lässt gegen Abend endlich nach und wir geniessen die letzten Sonnenstrahlen. Unweit vom Lager quert eine kleine Gruppe von Caribous den Fluss, es scheint als ob die Wintermigration in Gang kommt und sich die Porcupine Herde langsam sammelt. Im Morgengrauen fordert die Natur ihr Recht und ich muss wiederwillig aber notgedrungen den warmen Schlafsack verlassen. Eine zauberhafte Stimmung liegt über der archaischen Landschaft, es ist grausam kalt und der Sheenjek dampft im letzten Licht der Sterne. Schlotternd mache ich ein paar Bilder und verziehe mich dann express wieder in die noch warme Schlummertüte.



Treideln



HARDWORK

Meteo

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen

Der Pegel ist gefallen, mit dem ablaufenden Wasser sausen wir im Eiltempo den Creek hinunter bis zur Einmündung in den Sheenjek River. Wesentlich angenehmer als das Hochtreideln.. Auf unserer Flusskarte ist nach dem Old Woman Creek ein fetter Strich quer über den Flusslauf gezogen: End of Training-Area, ab hier wird der Fluss wilder und schneller. Rapids (Stromschnellen), Presswasser, Logjam, Sweeper und was das Kanuherz begeehrt wartet auf uns.
Wir haben unterdessen unsere Fähigkeiten als Kanuten deutlich gesteigert und stechen mit einer gewissen Vorfreude in diese Etappe. Flusstechnisch meistern wir die Schwierigkeiten, haben Spass am Tempo und umkurven (fast) alle Hindernisse erfolgreich... Kanu als Transportmittel ist genial, ich fühle mich Lederstrumpf verbunden. Der immer heftiger werdende Wind macht uns zu schaffen. Immer da, immer von vorne oder der Seite und mit extremen Böen zum unpassendsten Moment. Dauernd drückt uns die Strömung und der Wind an die gefährlichen Aussenkurven während wir versuchen an der Innenseite zu bleiben, das haben wohl die Kumpels mit Strong Wind und Plackerei gemeint. Ich schätze den Wind auf 40- 50 km/h, in Böenspitzen sicherlich noch deutlich mehr. Zeitweise bleiben wir im Gegenwind im Fluss buchstäblich stehen, jeder Meter muss erkämpft werden. Dass es hart werden kann war uns im Vorfeld durchaus bewusst, den Wind hatten wir in dieser Stärke aber nicht in Rechnung.
Die Stimmung bleibt auch mit dem steten Kampf gut, wir sind ein ganz tolles Team und richten uns gegenseitig immer wieder auf. Der schönste Moment des Tages ist gekommen, wenn wir am grossen Feuer den ersten Tee geniessen und die müden Körper entspannen dürfen. Nach ein paar weiteren Sturmtagen bessert sich das Wetter und die Sonne zeigt sich wieder. Zwar spendet sie kaum noch Wärme, doch der Seele tut sie extrem wohl. Wir lachen viel, sind happy und pflegen uns gegenseitig die Blessuren an den Fingern. Der kalte Wind und das Wasser haben trotzt pflegen und salben Schrunde und Risse hinterlassen, die Hände leiden.
Es wird Zeit für einen paddelfreien Tag und eine Wanderung, wunderschön und unglaublich weit die herbstliche Landschaft im Sonnenlicht. Sogar der Wind lässt nach, kaum zu glauben. Endlich kommt bei uns auch wieder der Fotograf zum Zuge, ein paar der schönsten Panoramen der Reise enstehen an diesem Tag. Wir beobachten arktische Murmeltiere, neben den Moschusochsen und Low-Bush-Grizzlys eines der wenigen Säugetiere die hier dem extremen Winter trotzen. Toughe Kerle, habe meine volle Bewunderung. Weit in der Ferne ist unser rotes Zelt an der Biegung zu sehen, hoffentlich besucht kein neugieriger Grizzly in der Abwesenheit unser Heim... Wir sind dem Zauber der arktischen Tundra vollends verfallen, leben in einem eigenen Universum und der Rest der Welt scheint unendlich weit weg. Kein Internet, kein TV, keine Zeitung, kein Handy. Wir können damit gut leben. Alle paar Tage fliegt einer der Bushplanes auf dem Weg zum Eismeer über uns hinweg, mit dem hochgerückten Daumen signalisieren wir dem Piloten: Alles O.K. Mit einem Flügelwackeln oder einem kleinen Gasstoss bestätigt er den Kontakt und fliegt weiter. Es tut gut zu wissen dass wir bei einer Katastrophe Hilfe bekommen könnten, auch wenn es wohl seine Zeit dauern würde bis uns jemand erreicht.



Dazwischengeraten



An einem eiskalten aber sonnigen Morgen sehen wir beim "2. Morgenkafi" plötzlich einen anderen Kanadier um die Flussbiegung kommen, zwei Amerikaner mit der Statur von Möbelpackern paddeln in einem "Affentempo" an uns vorbei. Mein "Hello, you want a fresh Coffee" verhallt als die Beiden ohne ihr Tempo zu drosseln an uns vorbeizischen. Dies war die einzige Begegnung mit anderen Menschen in den ganzen vier Wochen, die spinnen die "Römer"... Kurz darauf ist am gegenüberliegenden Steilufer im Gebüsch eine Bewegung auszumachen. Wir entdecken zu unserem Erstaunen nicht einen Bären oder ein Caribou sondern einen der extrem scheuen Wolverine, bei uns als Vielfrass bekannt. Im Tele ist das eindrückliche Gebiss gut zu erkennen, der furchtlose Allesfresser soll sogar einen ausgewachsenen Grizzly in die Flucht schlagen. Hoffentlich schwimmt der Kerl ungern... Dann doch noch lieber Rapids und Sturmböen, let's go.
Mittlerweilen hat sich das Campleben gut eingespielt: Anlanden, Ausladen, Hochschleppen, Kanu sichern, Feuer machen, Brennholz sammeln, Zelt aufstellen, Schlafmatten aufblasen, Wasserfilter installieren, Kochen. Jeder kennt seinen Part und es dauert nicht mehr Stunden wie zu Beginn. Moderne Nomaden brauchen Strom, wir haben konsequent auf wiederaufladbare Speicher gesetzt. Unsere leichtgewichtige Solaranlage für GPS, Foto, Video, Fotospeicher, Licht, SPOT-Messenger usw. hat bis anhin wunderbar funktioniert. Nun aber machen die tiefen Temperaturen der Speichereinheit Probleme und sie verweigert des öftern die Zusammenarbeit, ärgerlich da die GoPro extrem energiehungrig ist. Ich mutiere zum Solar-Man, trage den Speicher unter den Kleidern auf dem Körper und hänge mir das Solarpanel um den Hals. Hast Du Technik hast Du Probleme!!
Bis anhin waren Tierbeobachtungen rar, an diesem Tag steht am Eingang einer Flussbiegung eine kapitale Elchkuh mit ihrem Kalb am Ufer. Wir lassen uns treiben und ich popple die kleine Kamera aus dem wasserdichten Bag, einschalten, Sucher ans Auge, wo ist der Elch? Lautlos ist Sie in der Zwischenzeit im mit ihrem Frischling im Gebüsch verschwunden, zu langsam dieser Berner...
Halbzeit, wie abgesprochen rufen wir mit dem Satelliten-Telefon Peter an. Er hast sich wegen dem miesen Wetter Sorgen um uns gemacht und ist erleichtert von unserem Wohlergehen zu vernehmen. Der Forecast verheisst nicht wirklich Gutes, Winde 30-35 Meilen in der Stunde, extreme Windspitzen, in drei Tagen beginnt ein neuer Regensturm, Kalt. Ein Tief über dem Beringmeer schaufelt kalte und feuchte Luft gegen die Brooks Range, staut sich dort und regnet auf uns runter. Das kann ja heiter werden! Wir vereinbaren einen neuen Anruf in einer Woche und setzen unsere Reise am nächsten Tag fort. Das Tal wird enger, der Fluss tiefer und schneller, Kurven sind schwieriger, der Wasserdruck höher. Wir haben viel Spass mit unserem Boot das sich längst einen eigenen Namen verdient hat und zum Team gehört. Unsere "Grüne Fee" ist hart im Nehmen, stabil und gleichzeitig flexibel. Das Alurohr-System mit den Kunststoff-Verbindern steckt jeden Rempler klaglos weg, zur Sicherheit haben wir jeden Kreuzungspunkt zusätzlich mit einem Kabelbinder gesichert. Noch haben wir wunderbare, sonnige Etappen, landen mal versuchsweise für eine Schokopause an einer Aussenkurve. Hier können wir das Canoe nicht hochziehen, vertäuen es an Bug und Heck an einer Nordic Sprue. Der Spaziergang auf den nächsten Hügel bleibt kurz, wir lassen unsere Fee nicht gerne so zurück. Wäre wirklich fatal wenn die Gute ohne uns nach Süden reisen würde. Nach der Tagesetappe finden wir einen tollen Platz, nützen das gute Wetter aus und machen uns "Nackig", ein Bad im Fluss ist angesagt. Die Wassertemperaturen erinnern uns fatal an das Bad im Nordpolarmeer bei 80° n.B. 2010 auf Spitzbergen, schnell ans warme Feuer! Der Abend verwöhnt mit einem grandiosen Sonnenuntergang, wir sehen im Wortsinn "Fern" und gönnen uns eine doppelte Portion vom schottischen Lebenswasser. Das Leben ist herrlich!



Il sont foux les Americains


Teilen auf

Mein Interessenprofil

Bitte melden Sie sich an, um Reiseziele zu Ihrem Interessenprofil hinzuzufügen.

Kommentare

  • agezur

    Ich habe selten einen so spannenden und faszinierenden Bericht gelesen. Jede Flussbiegung und jede Wetterkapriole hat mir Euer Abenteuer vermittelt und zugleich gezeigt, dass man süchtig auf den Norden werden muss.
    Hut ab - und Gratulation zu dieser Reise!!
    Und ein großes DANKE für's Mitnehmen!
    LG Christina

  • BuWe

    Von den einleitenden Worten bis zum Rückblick, ein ungemein fesselnd geschriebener, faszinierender Reisebericht! Ihr habt euch den Herausforderungen eines Lebens fernab jeder Zivilisation gestellt und seid bewusst in die unberührte Schönheit und Stille der arktischen Landschaft eingetaucht. An Intensität dürfte das Erlebte kaum zu toppen sein. Ich bin ungemein beeindruckt. Ein dickes Lob natürlich auch für Text und Fotos. LG AnneDo


  • Schili

    Sowohl Destination, als auch Bericht ganz nach meinem Geschmack. Klasse! Alaska steht definitiv GANZ oben auf der To Do-Liste der unbedingt noch zu bereisenden Ziele.
    Gruß aus Köln

  • reisefreudig

    Habe vor 6 Monaten eine große, 4 -wöchige Kanada Tour unternommen. Auf Victoria, am Orford River sogar eine Tagestour mit 21 Grizzlys beim fischen der Lache aus der Nähe erlebt. Ich kann Dir nachfühlen, wie Du Dich nach so einer Tour fühlst. Das nächste mal gehe ich ein Stück höher hinauf. Zufolge dieses Berichtes weiß ich nun auch wohin. Gratuliere zum so spannend formulierten Text und zu dem so hervorragenden Bildmaterial. Frage mich nur, wie Du so alles ohne Streß organisieren und koordinieren konntest, einfach toll der Aufbau des Berichtes, bin echt begeistert.
    lg Harald

  • mamaildi

    Hallo ihr beiden,
    dass das die Reise eures Lebens war, spricht aus jeder Zeile, jedem Bild. Seit Monaten konnten wir hier ja schon erahnen, was ihr dort geleistet habt - der Bericht dazu hat mich heute mitgenommen ins eisige Wasser, den andauernden Wind (ich musste mir tatsächlich nach der Hälfte ein Jäckchen überziehen), aber vor allem auch in diese unglaubliche Landschaft. Das Glück, diese Landschaft völlig alleine erleben zu dürfen, das ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Nicht nur ihr seid an der Seele berührt worden, das habt ihr mit diesem Bericht auch bei mir geschafft...
    LG Ildiko

  • niglotraveller

    Hat mir viel Spaß gemacht den Bericht zu lesen und die Nordlichterfotos zu bestaunen! Zeitweise denke ich mir derzeit in Asien was ich hier eigentlich mache. Hättet ihr ggf. Grundtipps was man bei Aufnahmen von Auroren Borealis beachten sollte?

    LG aus Phnom Penh

    Nicolás

  • gtrasher

    Super Bericht und vielen Dank für Eure Ausrüstungsliste! Da ist ja einiges dabei, was mich sogar in der wilden heimischen Natur interessiert:-).Ich habe Alaska bisher nur durch kombinierte Wohnmobil-/ Wanderurlaube entdeckt, aber Eure Art des Reisens steigert das Naturerlebnis mit Sicherheit nochmal dramatisch! LG Gerd

  • nach oben nach oben scrollen
  • Blula

    Ein Reiseerlebnis der Extraklasse und genauso liest sich auch dieser Bericht. Wahnsinn ! Man konnte ja bereits anhand der fazinierenden Fotografien, die Ihr in letzter Zeit hier eingestellt habt, erahnen, was da kommen würde, aber es kam noch viel mehr..... . Ich bin einfach begeistert und verneige mich !
    Danke !!
    LG Ursula

  • brandriba

    @Christina: Vielen Dank für Deine lobende Worte, schön dass unser doch etwas spezielles Abenteuer begeisterte Leserinnen findet...
    @AnneDo: Auch wir sind beeindruckt, Dein Lob hat uns sehr gefreut...
    @Schilli: Alaska muss sein, glaube kaum dass es bei einem Mal bleibt :-)))
    @Heike: Ja, unsere Umwelt hat sich im Vorfeld schon gefragt ob wir denn noch zu Retten seien. Du darfst Dich wieder aufrichten, wir sind stolz über Deine Anerkennung
    @Harald: NoStress, alaskanische Gelassenheit... :-))) Zum Einstieg in diese besondere Welt hat Peter auch einfachere Flüsse im Angebot, nur Mut!
    @Ildiko: Das Glücksgefühl hält an, auch wenn es etwas pathetisch klingt: Diese Reise hat unser Leben verändert. Eines wissen wir nun sicher, wir sind keine Weicheier und zum alten Eisen muss ich mich auch noch nicht zählen :-))) Zum Glück gibt es warme Jacken, schön dass der Text so lebendig war das es Dich schaudert und in der Seele berührt... (Hat es uns in der Realität auch das eine oder andere Mal :-)) )
    @Nicolas: Den Link zum Tipp Nordlichtfotografie hast Du ja schon bekommen, eine "Warnung" dazu: Es lässt Dich einmal erlebt nie mehr los!
    @Gerd: Wir kennen Alaska per Auto und zu Fuss recht gut, diese Art von Reisen hat uns nochmals in eine andere Dimension "katapultiert", weg aus der Komfortzone und hin zum wilden Leben...:-)))
    @Ursula: Mehr als erwartet ist GUT, Deine Begeisterung und das Lob für Bilder und Text wird äusserst dankbar angenommen.
    Euch unseren Dank für die Bewertungen und Kommentare LG Billy und DAni

  • pixel

    Beeindruckend! Ein Feuerwerk von Gefühlen hast du mir wieder entfacht, da ich selbst mit Frau schon "ein paar tausend Km" an den Flüssen des Yukon gepaddelt bin und auch Alaska ganz gut kenne.
    Dein fantastischer Bericht mit den vielen zugestandenen Selbsterkenntnissen befähigt euch, weitere noch weit intensivere Touren mit Kanu zu unternehmen! Ich bin überzeugt, dass dieser Virus nicht mehr entfernt werden kann und ihr verdammt seid, immer wieder zurück zu kommen! Lass das zu...
    Danke für deine Arbeit! Meine Hochachtung!
    Liebe Grüße! pixel

  • matulr

    Ich sitze vor dem Computer, wortlos.
    IHR HABT MEINEN TRAUM GELEBT!
    DANKE!
    LG ULI

  • Steffania

    Was für ein aufregender und emotionaler Bericht. Ihr habt mir eine ganz neue Welt eröffnet, wie Reisen auch geht. Ich habe starken Respekt vor Eurer Leistung, weiß jedoch auch, dass ich dann wohl zu den "Weicheiern" gehöre ;-) Tolle Bilder runden den Bericht ab. Ich bleibe ebenfalls begeistert zurück.
    LG Steffi

  • Roemi

    Was soll man da noch schreiben? Ein Bericht, der "unter die Haut" geht, weil man sich wirklich "mit im Boot" fühlt, auch wenn ich als Paddler praktisch überhaupt keine Erfahrung habe und eine Tour wie diese für uns illusorisch ist, nachdem meine "bessere Hälfte" wegen ihrer Kälteallergie so was nicht mehr machen kann (kenterte mal vor Jahren in einem heimischen Flüsschen und musste mit allergischem Schock per Hubschrauber in die Klinik gebracht werden...).
    Aber vielleicht gerade deswegen auch eine ganz besonders intensiv miterlebte Reise! Vielen Dank!!!
    LG Wolfgang

  • nach oben nach oben scrollen
  • vierfussler

    Meinen aller größten Respekt für euren abenteuerlichen Mut und für den großartigen Bericht.
    LG Kurt F.

  • brandriba

    @Pixel: Vielen Dank, hätte nichts gegen eine neuerliche Reise einzuwenden, dass ich bei Dir gleich ein Feuerwerk gezündet habe finde ich toll...
    @Uli: Träume müssen keine Schäume bleiben, der ob all dem Lob sprachlose DAni
    @Steffi: Deine Begeisterung freut mich ausserordentlich, als Schreiberling bin ich sehr empfänglich für Lob... :-)))
    @Wolfgang: Danke dass Du an Bord gekommen bist, intensiv Mitreisende sind immer willkommen.
    @Kurt: Lob von einem mutigen Mann ist Balsam für die Seele!
    @GEO-RC: Vielen Dank für den prominenten Platz in der "Zierleiste"
    LG DAni

  • pleuro

    Liebe Billy, lieber Dani,
    ich bin gerade mal einen Tag aus Frankreich zurück und natürlich musste ich gleich Euren Reisebericht lesen. (Ich habe ja auch lange darauf gewartet. :-) )
    Meinen Glückwunsch, Ihr Alaskaner, zu diesem spannenden und hervorragend geschriebenen Bericht, der alles sprengt, was ich bisher hier gelesen habe.
    Ich bin beeindruckt von Eurer Leistung und stark berührt von Euren Erlebnissen. Ich sagte ja schon unter einem Kommentar zu einem Eurer Bilder:
    Das ist eine Reise "back to the roots". Ich bin sicher, sie hat Euer Leben nicht nur sehr bereichert, sondern auch verändert.
    Ich bedanke mich fürs Teilen und wünsche Euch eine baldige Rückkehr in Eure zweite Heimat Alaska, mit lieben Grüßen
    Anne

  • rolo88

    ich habe euren Bericht erst heute geshen. Klasse Teil! In ferner Vergangenheit, vor etwas über 30 Jahren bin ich auch dort gewesen. Ich hatte meinen Bruder besucht und zusammen auf einem Trip in den Norden haben wir an der Youkonbrücke zwei Deutsche Jungs kennen gelernt, die gerade per Kanu aus Kanada gekommen waren. Peter und Opti. Wir haben die ganze Nacht Fisch gegessen und geredet.
    Peter ist dann auch endgültig dort oben hängen geblieben. Ihr kennt ihn jetzt auch.
    Ich selbst habe seit langer Zeit keinen direkten Kontakt mehr zu ihm. Mein Bruder hat noch einige Jahre in Alaska gelebt und regelmäßig mit den beiden Karten gespielt.
    Genug.
    Vielen Dank für eure Fotos und eure supertolle Geschichte.
    Viele Grüße aus Essen (wenn ihr noch Kontakt habt, auch an Peter)
    LG Rolf Triebel

  • brandriba

    @Anne: Du hast es treffend kommentiert, wir fühlen uns mit dem wunderbaren Land und seinen Bewohnern sehr verbunden. Nach der Reise haben wir in Fairbanks an einem Abend einen Athabasca Indianer kennengelernt und uns lange mit ihm über sein Leben als Fischer und Jäger am Yukon unterhalten, das harte aber freie Leben der Menschen weit draussen haben uns wirklich beeindruckt. Erstaunlich wie viel an Stammeskultur, Tradition und Erfahrung im Alltag der Bewohner auch in der modernen Welt seine Berechtigung hat. Gerade Dein Lob zum Bericht freut uns ausserordentlich, so hat sich das Warten doch gelohnt... :-)))
    @Rolf: Die Welt ist ein Dorf, Peter ja schon fast eine Institution in Alaska. Werde Peter sehr gerne Deine Grüsse ausrichten, whs. liest er Deinen Kommentar auch. Wenn es schon so lange her ist wäre doch ein neuer Besuch in Alaska angesagt... :-))) Vielen Dank für Deinen Kommentar zum Reisebericht.
    LG Dani

  • Zeitreisende

    Wow, jetzt musste ich erst mal Luft holen. Was für eine Reise, was für Erlebnisse. Ich hätte mein Objektiv auch mit an Bord geschmuggelt und ich musste grinsen, dass es für Euch auf dem Rückflug komisch war, als ihr das erste Mal seit vier Wochen 50 Meter voneinander getrennt ward. Erinnert mich irgendwie an meine großen Reisen, die allerdings lange nicht so abenteuerlich waren wie Euer Trip! Man spürt bei Lesen dieses Berichts, wie sehr es Euch gepackt hat. Auch die Bilder gefallen mir gut: unvorstellbar, diese Weite. So viel Qualität, Herzblut und Erzähltalent auf einmal würde von mir eigentlich drei x fünf Punkte bekommen ...das geht nur leider bekannter weise nicht! LG Dani

  • nach oben nach oben scrollen
  • brandriba

    @Dani: Nehme die 3x5 mit freudigem Herz das schon wieder (oder noch immer) dort ganz weit oben weilt.
    Freut uns sehr wenn unsere Reiseberichte auf gefesselte Leserinnen trifft. Ein grosses MERCI für Deine lobenden Worte
    LG DAni

  • ursuvo

    das war ja ein total spannender und interessanter Bericht. Eine Traumreise - davon kann ich nur träumen - und nach Eurem Bericht bekommen die Träume nun auch Bilder.
    Und sonst ist zu diesem einmaligen Bericht ja schon alles gesagt - ich kann mich da nur noch anschließen!!!
    LG Ursula

  • Dingo

    Ein Bericht, so spannend geschrieben, dass ich sofort die Tasche packen möchte... VG Jens

  • brandriba

    @Ursula: Nur Mut, Träume können wahr werden und auch gute Bilder sind leider immer ein Stück von der Realität entfernt.
    @Jens: Wasserdicht sollte die Tasche schon sein! :-))
    Euch ein herzliches Merci für den so positiven Kommentar
    LG DAni

  • AxxelS

    Klasse Bericht und tolle Bilder!
    Machte mit meiner Frau 2006 dieselbe Tour als Hochzeitsreise. Auch bei Peter: www.angelfire.com/de/kanualaska/sheenjek.html.
    Neben vielen anderen Ratschlägen, gab uns Peter den Tipp: Wenn ihr einer Elchkuh mit Nachwuchs begenet, könnt ihr nur noch singen. Genau das passierte uns. Und als wir "Von den blauen Bergen kommen wir" anstimmten, blieb sie stehen und ließ uns vorbei . Peter hatte selbat damit recht.
    Für all diejenigen, die es machen wollen, mein Tipp: Paddelt nachts. Hell ist es sowieso, der Wind flaut nachts ab und man sieht viel mehr Tiere - wir sahen u.a. 7 Bären, einer kam sogar ins Lager.
    Nach diesem Bericht könnte ich sofort die Sachen packen und wieder losziehen....

    LG, Alex

  • pixel

    Meine Pläne für 2016 haben mich noch einmal veranlasst, deinen Bericht zu lesen. Unglaublich guter Text und ebensolche Bilder! Auch der Anhang ist für Nachahmer (welchen Fluss auch immer), ausreichend ausgeführt: PERFEKT! An Peter in Fairbanks kommt man ohnehin nicht vorbei...
    Beste Grüße und gegen den Alaska-Yukon Virus gibt es kein Gegenmittel!
    Liebe Grüße! Wolfgang

  • nach oben nach oben scrollen
  • brandriba

    Ja leider ist gegen diesen Virus kein Kraut gewachsen. Für uns liegt aus beruflichen Gründen 2016 leider keine Tour mit jenem Ausmass drin, falls Du es in diesem Jahr schaffst nimm unser Herz mit... Seufz!
    Vielen Dank für das neue Lob.
    LG DAni

  • Sister (RP)

    Lieber Dani,
    als ich vor einigen Tagen euren Reisebericht entdeckte, war schnell klar, dafür möchte ich mir Zeit nehmen, jede Bildbeschreibung lesen, nachgoogeln können (was ich nicht kenne) und es in Ruhe geniessen :-))
    Heute war es dann soweit.
    Wow ....was für eine Tour (!). Im Grunde seit ihr nicht nur 4 Wochen in Alaska selbst unterwegs gewesen. Ihr habt monatelang geplant, trainiert und alles besorgt, was nötig war. Und nachhher sicherlich genauso lange Fotos sortiert, Reiseberichte geschrieben und die beiden erwähnten *Veranstaltungs-Dokus* eurer Tour organsiert und durchgezogen. Eine *lange Reise also* .... summa summarum.

    Zur Tour:
    Ich bin (wie viele Leser hier) tief beeindruckt und mir bleibt vorerst nur zu sagen: *Chapeux* ... ich ziehe meinen Hut ganz tief. Einige Etappen eurer Tour werde ich so schnell nicht mehr vergessen. Hier sei besonders erwähnt:
    1. Die *Grüne Fee* .... die treue mobile Freundin .... die euch sicher und *in sich stabil* (bis auf die beiden kleinen Lecks die ihr flicken konntet) durch Alaska gebracht hat. Dafür ein dickes Lob an die Erschaffer der Fee und eure gute Auswahl bei der Anschaffung.
    Frage: Fahrt ihr mit der Fee auch mal die Aare runter ? .... :-))
    2. Euer Küchenzelt am *Old Woman Creek* ... genial gelöst. *grinst*. Ihr seid in dieser Zeit (völlig auf euch selbst gestellt) echte Überlebenskünstler geworden. Auch Erfinder, sozusagen. Und ihr wart echt tapfer.
    3. Die Begegnung mit dem beiden *Amis auf Tempo* hat mich laut lachen lassen ^^. Schwupps, und schon waren sie wieder weg. Fast wie eine Vision (!).
    4. Eure *Brandhosen* ....die würde ich mir an eurer Stelle (smybolisch) vergolden lassen.
    5. Die Hochzeitsnacht auf der Kiesinsel im Fluss (!) .... mit reißendem Wildwasser rechts und links - nur 2 m von euch (im Zelt) entfernt. Auweia ... was für ein Erlebnis.
    6. Die Fotos fangen die Adventure Tour als solche, wie auch euer Wohn-Design (*lächelt*) perfekt ein. Ich kann eigentlich gar nicht in Schrift formulieren, was ich alles *mitgenommen* habe aus diesem coolen, authentischen, spitzigen, witzigen und spannendem Reisebericht.
    7. Die beiden verlinkten *Tipp-Berichte* sind noch die Krönung hinterher ^^.

    Es gäbe noch mehr zu sagen - aber das würde den Rahmen sprengen. Ich werde den Bericht sicherlich noch öfter lesen. Besser als jeder Krimi (und ich liebe Krimis !).

    Danke für diese wundervolle Reise durch den Norden Alaskas ... die vielen Tipps und Erfahrungen, die ihr hier mit uns teilt.
    Die detaillierten Aurora Tipps und Hintergründe zur Fotografie, zu deinen unglaublich schönen Fotos, sind wirklich der Hammer. Mann spürt dein Sternzeichen (!) .... du hast ihm alle Ehre gemacht ... schon durch die perfekte Reisevorbereitung und auch die grandiose Nachbearbeitung. Ich schätze du hattest auch während eurer Reise Geburtstag ?
    Wenn man solche Fotos (Nordlicher) nur in mondlosen Nächten machen kann, kommt ja eigentlich nur die Zeit vor, nach und direkt an Neumond in Frage ?! Also 1 x Monat ist dann dieses *Event* (wenn überhaupt) angesagt ? Ihr seid reich belohnt worden. *freut sich mit euch*.

    Liebe Grüsse sendet euch .... Simone

    Ich bewundere Billy aus tiefem Herzen. So tough (!!!) .... die beste Reisebegleitung ever ^^.




  • brandriba

    So ein elender Mist, ich hatte soeben eine lange Antwort geschrieben und beim "Abschicken" drücken hat sich die RC-Seite ohne speichern verabschiedet. Immer diese blöden Probleme bei der GEO-RC, Leute investiert mal in eine vernünftige Severlösung! Mal kann man keine Bewertungen abgeben, mal ist Euer Seitenaufbau sowas von tranig, mal kann man Euch gar nicht erreichen! GRRRR!!!

  • Sister (RP)

    Lieber Dani,
    ich verstehe deinen Ärger (!). Ich bin hier erst einige Tage angemeldet und habe diese Situation des öfteren erlebt. Da ich auch gerne detailliert bewerte und relativ viel Schreibe - hab ich mir schon manches mal in den letzten Tagen genervt die Haare gerauft.
    Ursula (Blula) gab mir dann den Tipp, den Text IMMER vorher mit Copy & paste in den Speicher zu nehmen oder lange Texte in Word zu verfassen und dann zu speichern.
    Ich muss an manchen Tagen nach jeder, wirklich j e d e r *Aktion*, die ich hier mache, aktualisieren (!!)
    Da sollte wirklich was dran geändert werden. Diese Plattform ist echt schön - aber das handling für die User sollte (wenn möglich) dauerhaft erleichtert werden.
    Mitfühlende Grüsse .... Simone

  • brandriba

    @Alex: Ich habe soeben gesehen dass ich Dir auf Deinen Kommentar gar nie geantwortet habe, Sorry! Bei der Reiseplanung habe ich auf Peters Homepage auch Deinen Bericht gelesen, schön dass ich nun weiss wer sich da «verborgen» hat. Wenn ich richtig gerechnet habe ist 2016 ein Jubiläumsjahr für Euch, unsere Gratulation dazu. Wäre doch die Gelegenheit für eine «Remember-Tour» zum Sheenjek… :-))) Der Tip mit der Nachtschicht auf dem Fluss ist richtig doch waren die langen Nächte nur zu Beginn noch da, in unserer Reisezeit wurden die Tage schnell kürzer. Dafür hatten sich die Moskitos schon in die ewigen Jagdgründe verabschiedet...
    Danke sehr für Deinen Kommentar, lass es mich wissen wenn Du wieder eine Tour in Alaska planst.
    LG DAni

  • brandriba

    @Simone: Wow, Du hast Dich wirklich sehr mit unserem Reisebericht beschäftigt, vielen vielen Dank für die guten Bewertungen der Bilder und Tipps und Deinen ausführlichen Kommentar. Als Schreiberling freut es mich natürlich wenn ein Reisebericht derart Anklang findet, unterhält, fesselt und zum Grinsen anregt.
    Ich würde Dir ja gerne einen weiteren Band in der Krimi-Reihe bieten, doch steht da noch meine von mir geliebte Schwiegermamma davor. Bei einem vorsichtigen Sondierungsgespräch an Pfingsten hat Sie uns bei einer neuen Kanureise nach Alaska mit ihrem Tod aus Angst gedroht, nicht ganz einfach einer 84 Jahre alten Lady unsere Pläne klar zu machen ohne Sie in Panik zu versetzen…
    Zum Glück lassen sich Nordlichter auch ausserhalb der Tage um Leermond bewundern, je nach Zeit von Auf- und Untergang kann es so genügend dunkel werden. Manchmal sind die Erscheinungen auch so intensiv dass der tiefstehende Mond nur einen Teil des Himmels erhellen kann, zweimal hatten wir sogar bei fast vollem Mond Glück.
    In der Hochzeitsnacht auf der Mini-Insel musste ich das Versprechen abgeben 2015 ein Reiseziel in der Wärme zu wählen, darum kam dann Namibia ins Spiel…
    Die Brandhosen warten auf die nächste Tour, ebenso die treue Grüne Fee. Sie ist in Alaska bei Peter in artgerechter Haltung ;-))) geblieben, hat unterdessen drei weitere Reisen machen dürfen und wird uns sicherlich beim nächsten Mal erneut begleiten. Ohne es verschreien zu wollen (Schwiegermutter…) würden wir gerne 2017 (ich werde dann 60) eine längere Jubiläums-Tour machen, angedacht sind bei früherem Start im Jahr sieben bis acht Wochen mit einem vorher eingerichteten Nahrungsmitteldepot am Unterlauf des Sheenjek und der Weiterfahrt auf dem Yukon bis nach Tanana. Mal sehen was da kommt…
    Und JA, meine Süsse ist die Beste und wird mich tapfer auf weiteren Abenteuern begleiten, auch Sie hat das Fieber der Wildnis gepackt…
    Nochmals ein «Merci Vielmal» aus den Alpen an den Bodensee Billy und DAni

  • nach oben nach oben scrollen
  • widix

    Lieber Dani,
    was für ein spannender und gut geschriebener Reisebericht und erst die wunderschönen Bilder dazu!!! Leider war mein nördlichster Ort in Nordamerika nur Jasper, aber irgendwann möchte ich auch noch in den hohen Norden. Dein Bericht ist so faszinierend, dass ich am liebsten gleich losplanen möchte.
    Vielen Dank fürs Mitreisen lassen.
    LG Sabine

  • brandriba

    Hallo Sabine
    Vielen Dank für Dein Lob zu meinem Reisebericht. Den hohen Norden kann ich Dir für eine weitere Reise nur empfehlen, zum Einstieg könntest Du Dir mal den Dempster und Dalton Hwy ansehen....(http://www.geo.de/reisen/community/reisebericht/239749/1/Go-North-Der-Dalton-Highway-in-Alaska)
    (http://www.geo.de/reisen/community/tipp/242746/Reisetipp-Schotterpisten-in-Alaska-und-Kanada)
    Wenn ich mir Deine Reiseziele anschaue wird es Euch dort oben gefallen, Reisestart z.B. Anchorage, dann Denali NP und Denali State Park, über den Denali Hwy nach Osten, dann Tok und über den Top of the World Hwy nach Dawson. Von dort auf den Dempster Hwy bis Inuvik und zurück, nachher via Whitehorse und Tok nach Süden, via Glennallen nach Anchorage. Braucht aber Zeit... Die kurze Variante hat Start und Ende in Whitehorse, (Tok - Dawson - Inuvik - Carmaks - Whitehorse) LG DAni

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Sheenjek River: Eine besondere Reise durch die arktische Tundra und Taiga Alaskas 5.00 34

Beliebte Community-Inhalte: AustralienNorwegenThailandVietnamItalienBarcelonaIndien ReiseführerIndien Tipps