Mit Auto, Zelt und Zeit durch Nord-Kalifornien, Teil 2

Reisebericht

Mit Auto, Zelt und Zeit durch Nord-Kalifornien, Teil 2

Reisebericht: Mit Auto, Zelt und Zeit durch Nord-Kalifornien, Teil 2

Point Reyes Seashore

Sonne, Sand und Meer. Sonst nix!

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Ein paar Meilen nördlich von San Francisco liegt die Halbinsel Point Reyes. Sieht in etwa aus wie ein gestauchtes Sylt. Da kann man herrlich wandern, faulenzen oder sich im Nebel einen Sonnenbrand holen. Man fährt kurz über die San Andreas Falte (ca. 400 m) und Zack! hat man die amerikanische Kontinentalplatte verlassen und ist auf der pazifischen. Tektonisch ziemlich interessant, und dementsprechend häufig bebt hier die Erde.



Da man wie in einem echten Nationalpark im Visitor Center Infos, Tipps und Karten
erhält, empfiehlt sich hier der erste Stop.
Die hügelige Landschaft ist fast ausschließlich mit trockenem Gras bedeckt und hier habe ich auch die ersten größeren Tiere gesehen: Kühe! Berühmt ist Point Reyes aber außer für die Milchwirtschaft hauptsächlich für die Strände, und die sind wirklich klasse. Die Besucher verlieren sich in der Weite, nach ein paar Schritten ist man alleine mit Pelikanen und Fischadlern. Egal, wie tollpatschig Pelikane an Land wirken: Im Flug sind sie äußerst elegant. Häufig ziehen kleine Formationen in geringer Höhe über die Strände, gut zu beobachten und zu fotografieren. Vom Elephant Seal Overlook aus sind zu jeder Jahreszeit Seeelefanten zu sehen, im Winter wohl mehr als im Sommer.



Pelikanformation



Strand im Nebel

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Der Strand hinter Abbotts Lagoon ist mein persönlicher Favorit. Ein paar Schritte sind zu gehen, aber dann hat man einen riesigen Strand für sich. Oft wabern dichte Nebelschwaden durch die Gegend und tauchen alles in ein gespenstisches Licht. Bei klarem Wetter entdeckt man mit etwas Glück und Geduld Delphine direkt in der Brandung.



Hinter Abbotts Lagoon: So weit gehen nur wenige.

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Ganz im Norden der Halbinsel führt eine Wanderung zum Kap Tomales Bluff. Hier sind die Chancen gut, Wapitis von nahem zu sehen. Von SEHR nah, denn an Menschen sind sie gewöhnt.
Auf der Rückfahrt bin ich noch auf den Mt. Vision gefahren, der an diesem Tag seinem Namen alle Ehre machte: Bei strahlendem Sonnenschein blickte ich auf die geschlossene Nebeldecke hinab bis zum Horizont.

Abends am Campingplatz (Samuel Taylor State Park, landschaftlich sehr schön, Naßzellen mäßig, wegen der nahe gelegenen Durchgangsstrasse mit Reifenkillerbelag empfehle ich zum Schlafen Ohrstöpsel) zogen Hirsche direkt am Tisch vorbei, während ich mein Abendessen gegen eine Waschbärfamilie verteidigte.

Nach vier Strandtagen war der Jetlag entgültig überwunden. Jetzt ging es weiter nach Norden und ins Landesinnere. Zum Lassen Volcanic Nationalpark.

Fortsetzung folgt.




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Kommentare

  • cirrus

    jaaaa, schreib weiter !!!
    Macht Spass mit Dir zu reisen ... :-)))
    LG Christel

  • Pazzi

    Ja - in der Tat, es macht Spaß mit Dir zu reisen :-))) Pazzi

  • ursuvo

    weiter so:-))) - auf den Lassen Volcanic bin ich jetzt besonders gespannt - da wollen wir in ein paar Wochen auch hin! Ich freu' mich auf einen ausführlichen Bericht von Dir!!
    Gruß - Ursula

  • Blula

    Die Halbinsel Point Reyes werde ich bei einem nächsten San Francisco-Besuch sicher nicht auslassen !!!
    LG Ursula

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