Gekommen als Fremder, gegangen als Freund.

Reisebericht

Gekommen als Fremder, gegangen als Freund.

Reisebericht: Gekommen als Fremder, gegangen als Freund.

Leben mit einer kenianischen Farmersfamilie. Ein "Urlaub" der besonderen Art.
Eine Zeit, die man mindestens einmal im Leben gemacht haben sollte - unvergesslich. Die realen Bedingungen rücken so manches Vorurteil in ein anderes Licht.

Wie alles anfing...

Abendstimmung auf unserem Areal

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Einer spontanen Idee folgend saß ich Mitte Januar im Flugzeug nach Nairobi und von da weiter nach Kisumu am Victoriasee. Schon ewig wollte ich einmal auf den „schwarzen Kontinent", jedoch nicht als Pauschaltourist in Hotels oder Lodges, mit Reisegruppe und Safari. Nun hatte ich die Gelegenheit Land und Menschen hautnah kennen zu lernen, bei Ihnen zu wohnen und ihren Alltag mit zu erleben.



Und alles war anders...

Die Kinder unserer Gastfamilie

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Und alles war anders als ich mir es vorgestellt hatte. Unsere Gastgeber sind herzlich und offen und teilen das Wenige was sie haben gerne mit uns, freuen sich, dass wir da sind und nehmen auch gerne unsere Hilfe und Geschenke an, ohne das Gefühl sich abhängig zu machen. Untergebracht sind wir einfach im Haupthaus des Compounds, Luxus und Komfort sucht man vergebens, aber das ist auch nicht notwendig, hält man sich die meiste Zeit im Freien auf und benötigt das kleine Zimmer nur für die Nacht. Schnell ist man Teil der Familie und lernt alle kennen. Zeitdruck scheint es nicht zu geben, wenn es heißt: „wir treffen uns in 20 Minuten." können die 20 Minuten auch mal 1 Stunde sein. Auch wenn das Matatu nicht voll ist, und voll bedeutet, dass es mit mindestens 12-14 Personen und Material gefüllt ist, wird eben gewartet. Ich hatte in der Zeit in Kisumu und Masogo nie ein Gefühl der Unsicherheit oder Angst. Natürlich wurden wir als „Weiße" bestaunt und waren auffällig, aber ich hatte nie das Gefühl das ich vielleicht hätte, wenn ich als „Farbiger" in Europa wäre.



Viel zu sehen und am einfachen Leben teilhaben...

Kenianisches...

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In und um Kisumu kann man viel unternehmen. Angefangen von der frühmorgendlichen Tour auf dem Victoriasee zu den Flusspferden, über den Ausflug zu Kit Makayi, einem Felsen- und Höhlengebiet mit historischer Geschichte, der Besuch in einer Teeplantage mit Führung in der Teefabrik und überall Freundlichkeit und Herzlichkeit. Da muss man auch darauf gefasst sein, plötzlich bei wildfremden Menschen im Wohnzimmer zu sitzen und ein kaltes Cola und Mandazis serviert zu bekommen. In den Tagen des Besuchs sieht man, dass die Menschen glücklich und zufrieden sind, auch wenn sie nicht den Lebensstandard haben der für uns mittlerweile normal ist. Strom kommt aus einer Autobatterie, das Wasser aus dem nahegelegenen Fluss, die Lebensmittel werden in Kisumu eingekauft oder selbst angebaut. Die Hoffnung der Kenianer liegt in ihren Kindern, denen sie eine gute Schulbildung geben wollen. Hier kann noch viel geholfen werden, damit in den nächsten Generationen mehr in den Bereichen Medizin, Ökonomie und Bildung geschieht und sich so die Gesellschaft selbst vorwärts bringt ohne von anderen abhängig zu sein.



Papaya-Baum auf unserem Areal

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Kommentare

  • trollbaby

    Hallo Achim!
    Das muss ja eine interessante Reise gewesen sein! Schade nur, dass Du nicht noch mehr über Deine Ausflüge geschrieben hast, denn das hätte mich auch sehr interessiert.
    LG Susi

  • achimkraemer (RP)

    Hallo Susi,
    das muss ich dann wohl noch nachholen...
    Grüße, Achim

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