Pura Vida - wirkliches Leben

Reisebericht

Pura Vida - wirkliches Leben

Reisebericht: Pura Vida - wirkliches Leben

Abenteuer-Reisen in Costa Costa Rica - reiche Küste..Dieses kleine Land liegt in MIttelamerika zwischen Nicaragua im Norden und Panama im Süden. Dank seiner geografischen Lage ist dieses Land reich an Flora und Fauna. Traumstrände, Urwälder und viel Sonne laden Sie ein!

Ankunft in San José

Vulkan Arenal

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Ankunft am Morgen oder Abend/Nacht in der Hauptstadt San José (je nach Airline). Nach einer mehr oder weniger langwierigen Passkontrolle und Gepäckannahme Fahrt in die Stadt (Taxi oder Sammelbus) zum Hotel Ihrer Wahl Mein Tipp: Hotel Flor de Lys (Schweizer Leitung, gehobene Klasse) und Casa Leon (Schweizer Leitung, geeignet auch für Rucksacktouristen, direkt beim Hotel Flor de Lys). Beste Ausgangslage, um gebuchte oder individuelle Touren beginnen zu können.

Meine vielen Touren führten mich von San José aus in den Norden zum Vulkan Arenal am gleichnamigen Stausee.
Dieser äusserst aktive Vulkan zieht wohl die meisten Touristen in den Bann. Immer wieder lässt er unter Grollen und Fauchen Dampf ab. Dabei wälzen sich öfters, zum Teil riesige, glühende Lavabrocken die Flanken des Feuerberges hinunter. Am Tage und vor allem bei Nacht bietet der Berg ein schaurig-schönes Schauspiel.
Von La Fortuna aus, dem Hauptort am Arenalsee habe ich verschiedene Touren unternommen, u.a. in den Cano Negro Nationalpark an der Grenze zu Nicaragua .Unvergleichliche Bootsfahrten auf den Wasserstrassen zum Beobachten von Tieren wie Rote Aras, Kleinpapageien, Affen, Tukane, Sumpfschildkröten, Leguane, Schlangen, Kaimane, Krokodile und viele verschieden Wasservögel.
Von La Fortuna aus Touren auf erkaltete Lavafelder, zu Fuss oder hoch zu Ross auf den Cerro Chato (erloschener Vulkan mit Kratersee), Besuch der Los Lagos Lodge mit Bademöglichkeit in warmen Quellen oder der Besuch der kleinen Kaiman-Farm.

Von hier aus habe ich den Norden besucht wie Rincon de la Vieja (Schlammvulkan), Monteverde Nationalpark oder den Santa Rosa Park an der Pazifikküste. Je nach Jahreszeit kannst du die Ankunft von tausenden von Grünen Meeresschildkröten zur Eiablage bewundern, ein unvergesslicher Anblick dieser mühsam an Land kriechenden Reptilien.

An der Pazifikküste entlang geht's Richtung Süden nach Quepos und dem schönen und tierreichen Manuel Antonio Nationalpark. Herrliche Sandstrände laden zum Baden ein, auf gut beschilderten Pfaden kann du gefahrlos Wanderungen unternehmen. Nicht selten kommen neugierige Besucher auf Tuchfühlung, so z. Bsp. Waschbär, Nasenbär und der schwarze Leguan. Vorsicht vor der aufdringlichen Kapuzineraffen-Fraktion, die klauen alles, was nicht niet-u. nagelfest ist ! Die einen lenken die Besucher ab, währen andere blitzartig Tüten und Rucksäcke klauen und vor den Augen der ungläubig dreinblickenden Touristen in den Bäumen verschwinden. Ausser Reichweite wird dann das Diebesgut nach Essbarem durchwühlt und nicht selten hängen dann Schmuck, Uhren und Kameras als Verzierungen im Geäst!
Von Quepos aus sind Touren ins Biologische Reservat Carara möglich, ein wirkliches Kleinod am Pazifik. Mit etwas Glück können hier die seltenen Roten Aras beobachtet werden, denn dieser Park beherbergt eines der wenigen Brutbiotope dieser wunderschönen Papageien. Nicht vergessen solltest du den kurzen Abstecher zur Brücke über den Rio Tarcoles, völlig gefahrlos sind riesige, im braunen Wasser oder auf der Sandbank liegende Krokodile zu beobachten, oftmals sind so bis zu 20 Tiere zu sehen. Im Park selber kann auf gut angelegten Pfaden der Dschungel hautnah erlebt werden.
Die Rundreise führt mich an der Costa Nera entlang weiter Richtung Süden. Über doch zum Teil recht holprige Strassen, oder sollte ich sagen Pisten ? Durch ausgedehnte Ölpalmenplantagen erreiche ich Dominical, ein kleines und beliebtes Küstendörfchen. Hier verzweigt sich die Strasse weiter nach Palmar Norte oder ins hügelige Hinterland um San Isidro de El General. Unterwegs solltest du den Besuch der Schlangenfarm nicht verpassen. Hier kannst du nebst anderen Exoten aus anderen Ländern die einheimische Reptilien-Fauna bewundern, da kann es schon mal Hühnerhaut geben.......

Eine kurvenreiche und oft steile Strasse führt mich hinauf in eine ganz andere Welt. Ich befinde mich auf der Strasse zum Cerro de la Muerte, die höchstgelegen Pass-Strasse im Land. Bis auf fast 3000 m windet sich die Strasse hinauf, die Temperaturen sinken stetig, oftmals ist es nass-kalt und neblig, die Temperatur kann dann schon mal 10 Grad oder darunter betragen, auch regnet es sehr häufig und stark.....trotzdem führt mich diese Strasse immer wieder zu einem ganz speziellen Ort.....San Gerardo de Dota. Eine steile und sehr schmale Strasse führt mich in ein Seitental, eines der Gebiete, wo der geheimnisvolle Göttervogel...der Quetzal...zu finden ist.
Auf eigene Faust oder geführte Touren bringen uns die Flora und Fauna dieser Bergnebelwälder näher. Für Birdwatcher ist es ein absoluter Hot Spot !
Nebst dem Quetzal kannst du auch eine Vielzahl von Kolibris und andere Vögel beobachten. Auch die Pflanzenwelt ist einmalig, wie im Märchenwald wandere ich auf verschlungenen Pfaden durch den Märchenwald, auf der Suche nach immer neuen Motiven.
Weiter führt mich die Reise nach Cartago, die ehemalige Hauptstadt Costa Rica's. Von hier aus kann der Vulkan Irazu bequem im Auto besucht werden, am besten früh morgens, so hast du die Chance, beide Küsten gleichzeitig zu sehen, ein friedlicher Ort in absoluter Stille, wenn denn der Vulkan nicht gerade erwacht.......

Je nach Zeit endet meine Rundreise hier, den San José ist nicht mehr weit, oder aber die Tour geht weiter über Hügel, Zuckerrohrfelder und Flusstäler nach Limon an der Karibik. Diese Stadt besitzt den einzigen Hochseehafen des Landes, hier gehen die Ozeanriesen vor Anker, dann wird diese Stadt von Kurzzeitbesuchern völlig überschwemmt. Ein paar Stunden später fällt Limon wieder in seinen Dämmerschlaf.
Unverkennbar, wir sind in der Karibik. Menschen aus den karibischen Inseln mit ihrer Kultur und Musik prägen diese Küste bis nach Panama.
An der Küste entlang führt mich die Strasse nach Cahuita, ein kleines Nest mit einem schönen Nationalpark. Gute Bademöglichkeiten, ein grosses Angebot an Hotels und Privatunterkünften bieten sich an, ein paar Tage auszuruhen....baden...Sonne tanken, eine Wanderung im Park...und das karibische Flair geniessen.......die zweitletzte Etappe meiner Reise führt mich nach Puerto Viejo, ein kleines Dorf mit sehr vielen Hotels, Lodges und Restaurants. Je nach Jahreszeit, vor allem über Weihnacht/Neujahr sowie an Ostern ist dieser kleine Ort von Touristen und Einheimischen völlig überfüllt, mit all seinen negativen Seiten wie Müll, Lärm und erhöhten Preisen....danach fällt auch Puerto Viejo in einen karibischen Schlaf......
Entschädigt wirst du mit vielen schönen Stränden in Cocles und Punta Uva. Im Hinterland und von Manzanillo aus kannst du ausgedehnte Dschungeltouren unternehmen, auch Ausflüge zu Pferd sind bei vielen Touristen beliebt.

Die letzte Etappe führt mich über Limon durch den Braulio Carillo Nationalpark zurück nach San José. Damit endet eine meiner Touren. Natürlich bietet dieses Land noch viel mehr, doch es würde den Rahmen dieser Plattform sprengen.

Leider liest man immer wieder, dass vor Reisen nach Costa Rica gewarnt wird. Klar ist, dass Grossstädte überall auf der Welt vermehrt Ziele für Kriminelle sind. Aber deswegen ist Costa Rica nicht gefährlicher als andere Länder, Vieles hängt auch vom Verhalten jedes einzelnen Touristen ab. Ich will nichts beschönigen, Diebstähle sind in San José häufiger als anderswo. In Puerto Viejo de Limon häufen sich leider die Diebstähle, der unsägliche Drogensumpf breitet sich aus, somit kommen Überfälle auf Touristen immer wieder mal vor.
Es gibt doch tatsächlich Touristen, die alle Wertsachen inkl. Kreditkarten an den Strand nehmen.....der Diebstahl lässt grüssen....da ist wohl jeder Kommentar überflüssig....Aber genau diese Unvernünftigen machen dann jeweils diese Länder schlecht.....es gibt sie überall, die guten und schlechten Menschen.


Wir hoffen, euch ein bisschen 'gluschtig ' (neugierig) zu machen.....

...es grüsst euch Heinz






Schwarzer Leguan


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Kommentare

  • Phillip

    hej hej heinz

    danke für deinen bericht, hat spaß gemacht, ihn zu lesen und für mich sehr informativ, da ich im november mit dem rucksack dieses land bereise!
    freue mich auf weitere berichte, fotos und tipps von dir!

    ahoi, phillip

  • karinchen

    Hallo Heinz,
    genau in derselben Reihenfolge verlief mein Tour 2011 durch dieses wunderschöne Land!
    Du hast durch deinen super Bericht all meine schönen Erinnerungen an CR wieder aufleben lassen!! DANKE!
    LG Karin

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