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Reisebericht: Im Nahen Osten - vom Mittelmeer ans Rote Meer
Im April 2005 fliege ich nach Beirut und fahre über Baalbek nach Syrien. In Palmyra und Damaskus verbringe ich die nächsten Tage. Den Abschluss der Reise bildet Jordanien mit dem Besuch von Petra, dem Toten und Roten Meer
Auch dieser Reisewunsch entstand während eines winterlichen Dia-Abends, es müsste zwei bis drei Jahre her sein. Die Situation im Nachkriegs-Libanon hatte sich stabilisiert und von Reisenden, die Syrien und Jordanien besucht hatten, hörte man ebenfalls nichts Negatives, im Gegenteil, sie alle kamen begeistert zurück.
Und dann, ich hatte den Flug schon gebucht, wurde Mitte Februar in Beirut das Attentat auf den ehemaligen Regierungschef Rafik Hariri verübt. Einige weitere Anschläge folgten. Auch Syrien wurde, zumindest verbal, von George W. Bush heftig attackiert.
Ein paar Freunde bestärkten mich darin, die Reise doch anzutreten und eine Nachfrage im Reisebüro stimmte mich ebenfalls optimistisch, Stornos hatte es nicht gegeben.
So steige ich dann am 10. April 2005, an einem Sonntagnachmittag, ins Taxi und fahre zum Flughafen. Der Fahrer, ich glaube es ist ein Türke, versteht die Welt nicht mehr, als ich ihm mein Flugziel nenne und erklärt wortreich, warum ich lieber ein anderes Urlaubsland wählen sollte.
Im Flugzeug von Amsterdam nach Beirut bin ich der einzige europäische Tourist, jedenfalls sehe ich nur Menschen arabischer Herkunft unter den Mitreisenden. Aber jetzt gibt es kein Zurück mehr, wird schon schiefgehen.
Rund 4 ¼ Stunden dauert der Flug, die Strecke beträgt knapp 3.200 km. Ich bestelle die obligatorische Flasche Wein und erfreue mich an dem Sonnenuntergang über den Wolken, es ist ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Libanon
Zwei Tage bzw. Nächte habe ich für Beirut eingeplant und ein Zimmer, da ich nach Mitternacht ankomme, bereits im Internet gebucht. Ein Fahrer holt mich am Flughafen ab und bringt mich ins Hotel „Le Marly“, zentral im Stadtviertel Hamra gelegen.
Hier im Libanon ist es schon eine Stunde später und ich stelle meine Uhr vor. Nun noch ein paar Flaschen Bier an der mehr als einfachen Hotelbar und dann ab ins Bett. Beim Bezahlen der Getränke werde ich übers Ohr gehauen, aber das stelle ich erst später fest. Mein Zimmer ist mit Aircondition ausgestattet, das Thermometer zeigt um diese Zeit ca. 20 Grad an.
Am nächsten Morgen stelle ich fest, dass ich zwar nicht der einzige Gast im Hause bin, aber nur einige Zimmer belegt sind. Zum Frühstück gibt es in Tuch eingeschlagenes traditionelles Fladenbrot, das möglichst warm gegessen werden sollte, Orangenmarmelade und Kishk, ein Gemisch aus Sauermilch und Hartweizenschrot. Dazu wahlweise Tee oder Nescafe.
Der Geldumtausch ist etwas zeitaufwendig, Travelerschecks werden bei den Banken nicht akzeptiert, und die meisten Tausch-Büros nehmen auch lieber Bargeld. Ein freundlicher älterer Herr ist mir bei der Suche nach einem Wechselbüro sehr behilflich. Für einen Euro erhalte ich 1.940 libanesische Lira (Pfund).
Zu Fuß mache ich mich auf den Weg in die Altstadt, in den Beirut Central District (BCD). Manchmal ist der Weg nicht eindeutig zu erkennen und ich frage einige Passanten, aber es ist nicht leicht, englisch oder französisch wird längst nicht immer verstanden, und so hole ich meinen Reiseführer aus dem Rucksack, zeige auf das Bild des Uhrturms am Stern und dann wird mir gestenreich geholfen.
Der erste Eindruck von der Stadt ist nicht überwältigend, die Auswirkungen des Bürgerkrieges, der von 1975 bis 1990 tobte, sind noch allgegenwärtig. Baumaschinen und Kräne, Baustellen und Gerüste bestimmen das Stadtbild.
Die Polizeipräsenz ist gewaltig, sicherlich eine Folge der Anschläge in den letzten Monaten. Private Sicherheitskräfte stehen vor Büro- und Hauseingängen. Autos werden vor der Einfahrt in eine öffentliche Garage genauestens inspiziert, selbst unten wird mit Spiegeln nach Sprengsätzen gesucht.
Vor einigen ausländischen Botschaften halten Panzer und ein Durchgehen ist nicht gestattet.
Mein Weg führt am Großen Serail vorbei zu den Resten einer Römischen Badeanlage und weiter zum Stern, hier trinke ich einen Kaffee und sehe doch tatsächlich noch weitere Touristen. Der Uhrturm ist ein beliebtes Fotomotiv. Zum Besichtigungsprogramm gehört dann noch das Rathaus, einige Moscheen, die Kathedrale des heiligen Georg und der Place des Martys, der Platz der Märtyrer. Bezeichnungen sind oft in französischer Sprache angebracht.
Gegenüber dem Platz wird in einem Zelt des ermordeten früheren Präsidenten gedacht. Viele Menschen stehen vor den Bildern und Kerzen, in der ganzen Stadt sieht man Fotografien von Hariri, sie prangen von vielen Hauswänden.
Das blaue Wasser des Mittelmeeres ist manchmal zu sehen und weit ist es nicht bis dorthin. Aber, wie ich auch gehe, ich schaffe es nicht bis an den Strand. Freundlich aber bestimmt gebieten mir die Soldaten, wieder zurückzugehen.
Etwas missmutig erhole ich mich auf der Terrasse eines Hotels in der Nähe des St. Georges Yacht Clubs und erkundige mich beim Kellner. Fünf Minuten später habe ich die Promenade in Höhe des Hardrock-Cafés erreicht und kann kilometerweit am Mittelmeer entlanggehen. Im oder am Wasser sehe ich nur Männer, einige versuchen ihr Glück beim Angeln. Hübsche Frauen kommen mir auf der Straße entgegen.
Hier, wo der Blick nicht durch Häuser und Baustellen verdeckt ist und man weit aufs Meer hinaussehen und in der Ferne die schneebedeckten Berge des Libanongebirges erkennen kann,
kommt Urlaubsfreude auf.
Den Rest des Tages verbringe ich auf der Rue Hamra mit ihren vielen Geschäften, Cafés, Banken und Restaurants. Abends probiere ich landestypische Gerichte, wie z. B. die leckere Kichererbsenpaste hummus und tabbuleh, einen Petersiliensalat mit Tomaten. Dazu trinke ich einheimisches Bier, das mir auch zusagt.
Im Fernsehen wird viel regionaler Fußball gezeigt, Vox wird in diesem Hotel als einziger deutscher Sender empfangen, ich kann aber darauf verzichten.
In der Bar unterhalte ich mich mit Nissrine. Sie arbeitet seit einigen Jahren im Hotel, schenkt mir einige Äpfel und erzählt von ihrem täglichen Leben.
Am kommenden Morgen bezahle ich meine Rechnung mit Kreditkarte, bestelle ein Taxi und fahre über eine halbe Stunde durch Beirut bis an den Stadtrand. Alle Ausgangsstraßen sind verstopft und der Fahrer ist auf Schleichwege angewiesen. Am Ziel sind lediglich sieben Dollar fällig, ich hätte mit wesentlich mehr gerechnet, denn lt. Reiseführer sind die Mitarbeiter der Taxizunft kleine Halsabschneider.
Kurze Zeit später sitze ich im Minibus nach Baalbek. Die Fahrt gefällt mir, es geht ins Gebirge. Von oben erkennt man die einmalig schöne Lage von Beirut, sieht, wie sich die Stadt ans Mittelmeer schmiegt. Wein und Obstbäume wachsen auf den Feldern neben der Straße, aber es gibt auch viel steinigen und unfruchtbaren Boden. Männer sitzen vor den Häusern beim Brettspiel, einige rauchen eine Wasserpfeife, die hier Argila heißt. Moscheen stehen am Weg, ab und zu auch eine christliche Kirche.
Im Bus wird geraucht, laute Musik ertönt aus den Lautsprechern, viele Uniformierte gehören zu den Fahrgästen. Auch unterwegs erinnern Bilder an den Häuserwänden an den Mord des früheren Präsidenten. An einer Tankstelle wird die Wasserflasche aufgefüllt und den Mitreisenden zur Erfrischung gereicht.
Nach etwa zwei Stunden erreichen wir Baalbek, die Fahrt kostet umgerechnet fünf Dollar und kann sowohl in amerikanischer als auch libanesischer Währung bezahlt werden. Genau am Hotel „Palmyra“ steige ich aus und organisiere ein Zimmer.
Das Haus liegt supergünstig, ich brauche nur die Straße zu überqueren und bin schon an der Tempelanlage. Einige Souvenirhändler bieten ihre Waren, ein paar Guides ihre Dienstleistung an, ich ziehe es aber vor, alleine weiterzugehen.
Der Tempelbezirk begeistert mich, die einzelnen Bauten sind teilweise noch sehr gut erhalten und man kann sich mit etwas Phantasie vorstellen, wie es früher ausgesehen haben mag. Kaiser Wilhelm II. war so angetan von dem römischen Erbe, dass er Archäologen entsandte, um die Säulen, Türme und Tempel zu retten. Seit 1984 ist Baalbek Weltkulturerbe der UNESCO. Beeindruckend sind der 14 n. Chr. gebaute Jupitertempel und der gut 100 Jahre später erbaute Baccustempel, aber auch der Vorhof und die Propyläen.
Ein prächtiges Bild ergibt sich, wenn man über die Ruinen hinweg auf das Gebirge mit den weißen Kuppen schaut. Es sind nur einige Besucher unterwegs.
Vor der Anlage werden Kutschfahrten und Kamelausritte angeboten.
Auf dem Heimweg gehe ich noch am Venustempel vorbei und lege anschließend eine kleine Pause ein. Bei einem ambulanten Händler kaufe ich einen Satz Ansichtskarten, muss aber beim Schreiben feststellen, dass sie noch aneinander hängen und nicht perforiert sind. Ein Einheimischer bemerkt meine Not, zückt sein Taschenmesser und schneidet die einzelnen Karten ab.
Am späteren Nachmittag gehe ich ins Zentrum der Stadt, schlendere durch die Sucs und kaufe etwas ein. Auf dem Heimweg frage ich einen Mann in einem Gartenteehaus, ob ich ihn mit seiner Wasserpfeife fotografieren darf, er hat nichts dagegen.
In der Nähe des Hotels befindet sich noch eine Moschee mit dem Schrein eines Imam, sie kann aber zur Zeit innen nicht besichtigt werden.
Vom Balkon meines Zimmers habe ich einen hervorragenden Blick auf die Tempelanlage. Einmal glaube ich meinen Augen nicht zu trauen, auf der Straße fährt ein alter VW-Bus mit der Aufschrift „Eikmeier Barenburg“, einer mir zumindest entfernt bekannten früheren Bäckerei. Vorher hatte ich schon viele Fahrzeuge, LKW und Busse, mit deutscher Beschriftung gesehen, aber wenn man den Namen kennt....
Im Hotel ist eine Nachbildung des Tempelbezirks zu besichtigen und man gewinnt einen Eindruck, wie es früher gewesen sein könnte. An den Wänden hängen einige handschriftliche Danksagungen von J. Cousteau, im Foyer steht ein Poster mit dem Bild Kaiser Wilhelms.
Ein Mitarbeiter erzählt mir, dass man in Baalbek den Touristenschwund noch nicht so merkt, schlimmer ist es in Beirut. Vor dem Bürgerkrieg wurden täglich über 200 Gäste im Hotel beherbergt.
Abends wird die Anlage von Leuchtern angestrahlt und ich verbringe einige Minuten auf dem Balkon und genieße die grandiose Aussicht. Hier ist es kälter als in Beirut, glücklicherweise steht dickes Bettzeug zur Verfügung.
Am nächsten Morgen fahre ich mit einem Minibus nach Aanjar, unweit der Grenze nach Syrien. Wieder sind einige Uniformierte im Bus, ich kann aber nicht erkennen, ob es libanesische oder syrische Soldaten sind. In dieser Zeit ist ja ein Umbruch, Syrien will oder soll seine Militärpräsenz aus dem Libanon abziehen. Einige Gefechtsstände befinden sich am Straßenrand.
Mit einem gelben Sammeltaxi geht es weiter zur Grenze und dann in einem Rutsch nach Damaskus. Die Einreise ist problemlos, allerdings muss ich den Seyschellen-Stempel in meinem Reisepass, eine einheimische besonders geformte Kokosnuss, erklären.
Syrien
Bis Damaskus sind es ab der libanesischen Grenze etwa 40 km. Viele Polizisten kontrollieren den Verkehr. Mit einem Taxi fahre ich zum Busbahnhof, denn mein nächstes Ziel heißt Palmyra. Zwischendurch tausche ich etwas Geld, leider wird nur Bares akzeptiert, mit Travelerschecks habe ich so meine Probleme. Mal werden sie gar nicht genommen, mal wird die Empfangsbestätigung der Reiseschecks (bei American Express) verlangt, die ich natürlich nicht bei mir habe. Angeblich ist dies die syrische Reaktion auf die politische Situation und die Spannung, die zwischen Syrien und den Vereinigten Staaten herrscht.
Für einen amerikanischen Dollar erhalte ich 53 syrische Pfund.
Beim Betreten der Busbahnhofsanlage wird das Gepäck kontrolliert, ich brauche glücklicherweise nur meinen kleinen Rucksack zu öffnen.
240 Kilometer liegen vor uns, meist fahren wir durch Wüstenlandschaft. Hin und wieder ein kleiner Ort, manchmal eine Oase in der Ferne. Frauen waschen im Bach ihre Wäsche, die Häuser sind grau, die Erde braun.
Verkehrsschilder erinnern daran, dass es nicht weit bis zum Irak ist, auf halber Strecke wartet das „Bagdad-Café“ auf Kundschaft. Einmal steigt ein Eisverkäufer für kurze Zeit in den Bus und bietet seine Erfrischungen an. Hin und wieder überholen wir einen Eselskarren.
Nach vier Stunden sind wir am Ziel und ich nehme ein Taxi zum Hotel „Orient“.
Zu Fuß gehe ich zu den Ruinen und lasse mich von der Schönheit der Anlage in den Bann ziehen. Jetzt bin ich an einem Höhepunkt meiner Reise angelangt. Der Ort selber inmitten der Wüste bietet nicht viel an Attraktion, früher war er wichtige Karawanenstation für Handelsreisende zwischen dem Mittelmeer und Indien.
Ich halte mich viele Stunden auf und erwandere die einzelnen Bauwerke, wobei ich nicht sagen kann, welches mir am besten gefallen hat. Ist es das Hadrianstor aus dem 3. Jahrhundert, ist es das Theater oder der Baaltempel mit dem Allerheiligsten? Fasziniert bin ich auch von der Kolonnadenstraße und anderen Säulen. Längere Zeit bleibe ich im Tal der Gräber.
Der Ort hieß zunächst Tadmur und wurde im 3. Jahrhundert als römische Kolonie in Palmyra umbenannt.
Der Eintritt des Geländes ist frei, lediglich am Baaltempel ist ein Obolus zu entrichten.
Kinder verkaufen Karten, Kameltreiber werben für einen Ausritt, andere Männer bieten sich als Guide an.
Das Abendessen nehme ich draußen vor dem Hotel neben der Hauptstraße ein. Es schmeckt lecker, leider muss ich auf ein kühles Bier verzichten, denn in diesem Lokal wird kein Alkohol verkauft. Man hätte auch oben auf dem Dach des Hauses unter einem Beduinenzelt essen können, aber die ganze Zeit auf einem Kissen im Schneidersitz auf dem Fußboden? Der Wirt bittet mich um einen Eintrag in sein Gästebuch und ein kleiner Junge sitzt im Restaurant auf einem Teppich und betet.
Später gehe ich noch einmal zu den Ruinen und mache einige Aufnahmen von den angeleuchteten Säulen, sie sind herrlich anzusehen. Die Zitadelle wird besonders schön angestrahlt. Nur ein paar Neugierige sind unterwegs und es ist ein phantastischer Abend.
Zum Schluss setze ich mich noch vor das Hotel Palmyra und trinke ein paar Flaschen libanesisches Bier. Eine Familie bestehend aus vier Personen fährt auf einem Moped vorbei. Viele Geschäfte sind bis Mitternacht geöffnet, die Verkäufer sitzen bei einer Tasse Tee und unterhalten sich mit den Nachbarn.
Am nächsten Tag besuche ich die Sehenswürdigkeiten zum dritten Mal, auch jetzt sind nur einige wenige Gäste auf dem riesigen Areal.
Anschließend fahre ich mit dem Taxi zum Busbahnhof und von dort weiter nach Homs.
Zuerst wieder das gleiche Bild, Wüste, Schafe, Militär, Beduinenzelte. Dann wird es grüner und der Boden fruchtbarer. Nach 90 Minuten sind wir angekommen und ich erkundige mich nach Weiterfahrtmöglichkeiten zur Kreuzritterburg Krak des Chevaliers. Aber niemand versteht mich, erst nachdem ich ein Foto von dem Bauwerk gezeigt habe, wird mir geholfen. Später lese ich im Reiseführer, dass dieser Name im Land relativ unbekannt ist und man lieber nach „Husn“ fragen sollte, aber es hat ja geklappt.
Mit einem Minibus geht es weiter, etwa 50 km liegen vor uns. Das Fahrzeug ist relativ leer und ich handele mit dem Fahrer einen Preis für die Hin- und Rückfahrt aus und akzeptiere gern, dass zurück nach Homs zwei weitere Gäste mitfahren werden. An der Straße werden Erdbeeren verkauft, die Gegend ist relativ fruchtbar.
Mit dem Bau der Burg wurde 1031 begonnen und zur Zeit der Kreuzfahrer im 12. und 13. Jahrhundert fertiggestellt. Heftiger Wind weht mir beim Spaziergang auf den wuchtigen Außenmauern um die Ohren. Man hat eine gute Sicht ins Land hinein, ein Berghang wird durch Terrassenanbau landwirtschaftlich genutzt, in der Ferne ist eine Moschee zu erkennen.
Die Besichtigung ist sehr interessant und ich wundere mich, dass nur ein paar Besucher unterwegs sind, schließlich handelt es sich um eine der weltweit besterhaltenen Burgen.
Zurück im Busbahnhof Homs geht alles sehr schnell, der Fahrer läuft zum Ticketschalter und kauft für mich eine Fahrkarte nach Damaskus, ein Bekannter hält den entsprechenden Bus an und zwei Minuten später fahren wir der syrischen Hauptstadt entgegen.
Nach zwei Stunden sind die 165 km geschafft und ich nehme mir ein Taxi zum Hotel „Sultan“, zentral in der Nähe der Altstadt und fast gegenüber dem Hidjaz-Bahnhof gelegen.
Das Haus ist fast ausgebucht und ein Zimmer mit Dusche erst am nächsten Tag frei, viele Deutsche sollen hier abgestiegen sein.
Zu Abend esse ich in einem guten Restaurant, es ist sehr lecker, auch hier lasse ich mir den hummus und die Salate schmecken, beim Verzehr der scharfen Peperoni steigen mir Tränen in die Augen. Alkohol wird nicht ausgeschenkt und so trinke ich anstelle eines Glas Wein eben einen Liter Mineralwasser. Viele schwarzgekleidete Frauen mit Kopftuch, wahrscheinlich Perserinnen, gehören zu den Gästen.
Nach dem Essen wird auf Wunsch eine Wasserpfeife gereicht und ich sehe auch Frauen, die auf diese Art ihre Mahlzeit beschließen. Mir als ehemaligem Kettenraucher ist es zu gefährlich, obwohl ich schon einmal gern an der Pfeife ziehen würde.
Über Sitztoiletten, wie in Europa üblich, verfügt das Restaurant noch nicht, hier hätte ich sie allerdings erwartet.
Ein Mitarbeiter des Hotels verkauft einheimisches Bier auf eigene Rechnung, es schmeckt mir nicht so gut wie das libanesische, ist aber durchaus trinkbar.
Den Rest des Abends surfe ich im Foyer im Internet und versende einige Mails.
Am nächsten Morgen freue ich mich beim Frühstück über die frischen Baguettes. Danach geht es hinein in die Altstadt. Nach kurzer Zeit sehe ich die Zitadelle, die aber wegen Renovierung nicht besichtigt werden kann, und bin etwas später im riesigen Suc al-Hamidiye. Heute ist Freitag, islamischer Feiertag, und fast alle Läden sind geschlossen. Nur wenige Passanten verirren sich in dem gewaltigen Basar.
Und dann stehe ich auch schon vor der Sehenswürdigkeit der Stadt, der Umayyaden-Moschee. Zunächst besichtige ich das Saladin-Mausoleum, dessen einer Sarg von Kaiser Wilhelm II. gestiftet wurde.
Der Innenhof der Moschee mit dem Brunnen, den Türmen und Arkaden ist gewaltig. Gruppen von Menschen, darunter wieder viele Perser, sitzen auf dem Boden und hören den Erläuterungen der Sufis zu. In einem Grab im Gebetsraum sollen sich die Gebeine Johannes des Täufers befinden.
Weiter geht es zur Ruqqaya-Moschee, einem wichtigen Pilgerziel, mit Geldern aus dem Iran errichtet. Meine Augen sind durch den üppigen Goldschmuck geblendet.
Zum Besichtigungsprogramm gehören dann u. a. noch der Azm-Palast und die unterirdische Ananias-Kapelle, wo ein Besucher leider zu wichtig ist oder sich zu wichtig nimmt, um sein Handy auszustellen, unmöglich. Die Kirche befindet sich in der Nähe des ältesten Stadttores von Damaskus, dem Das Bab Sharqi.
Nach einer längeren Tee- und Erfrischungspause gehe ich die Gerade Straße zurück und mache noch einen Abstecher zur Paulus-Kapelle im Bab Kissan, an dieser Stelle ist Paulus vor den Juden über die Stadtmauer geflohen.
An den nächsten Tagen gehe ich noch öfter in die Altstadt zurück, erlebe natürlich auch das Gedränge im Suq, wo die Läden wieder geöffnet haben und den Menschenmassen ihre Waren offerieren. Hier kaufe ich Rasiercreme und etwas Kuchen.
Einige Spaziergänge führen mich durch das moderne Geschäftsviertel und durch andere Stadtteile und ich muss anerkennen, dass Damaskus eine wunderbare und interessante Stadt ist. Hier fühle ich mich wohl und sicher, die Menschen sind freundlich und hilfsbereit und auch in den späten Abendstunden habe ich keine Sorge, dass mir etwas passieren könnte.
Das Konterfei vom Präsidenten prangt an vielen markanten Stellen und häufig auch noch ein Bild von seinem verstorbenen Vater.
Einen Tagesausflug unternehme ich nach Bosra. Zu Fuß geht es zum Busbahnhof, der Direktbus startet aber erst in einigen Stunden und so fahre ich zunächst nach Deraa und dann mit dem Minibus weiter nach Bosra. Nach gut zwei Stunden bin ich am Ziel, bis zur Grenze nach Jordanien sind es nur noch einige Kilometer.
Die Ruinen stammen aus dem 3. Jahrhundert, das wirklich sehr gut erhaltene Amphitheater ist sicherlich die Hauptattraktion des Ortes und fasziniert mich. Von steilen Rängen hat man eine wunderbare Sicht auf die Bühne und auf die Säulenkulisse, etwa 15.000 Besucher finden Platz.
Auf dem Ruinengelände bieten ein paar Jugendliche ihre Hilfe als Guide an, sind aber freundlich und überhaupt nicht zudringlich. Gegen Abend fahre ich auf direktem Weg nach Damaskus zurück.
Amman, die Hauptstadt Jordaniens, soll mein nächstes Ziel sein und an der Hotelrezeption erfahre ich, dass drei Frauen ebenfalls dorthin wollen und gerade ein Taxi bestellt haben. Kurze Nachfrage und ich bin als Mitreisender willkommen. Leider bleibe ich noch zwei mal im Hotelfahrstuhl stecken, der aus mir nicht bekannten Gründen streikt, und werde etwas nervös, aber um Punkt 11.15 Uhr steigen wir in den alten Chrysler Le Baron und fahren los, ich darf vorn sitzen.
Aber von zügigem Fortkommen kann keine Rede sein, gleich an der Stadtgrenze halten wir eine halbe Stunde an einem Supermarkt und die Damen haben nichts besseres zu tun, als so viel einzukaufen, wie die Kapazität des Kofferraums zulässt.
Die Strecke bis zur Grenze, es dauert etwa eine Stunde, ist mir bekannt, denn nach Bosra sind wir meistens denselben Weg gefahren.
Am Zoll und bei der Passkontrolle gibt es keine Probleme, aber dann erblicken die Damen den Duty-free-Shop......, wieder ist eine halbe Stunde weg.
Zum Glück hat der Verkaufsraum wenigstens Aircondition.
Die Einreise nach Jordanien dauert etwas länger, ich brauche ein Visum und muss die geforderten 10 Dinar in einheimischer Währung bezahlen. Zu meiner Freude ist ein Wechselschalter im selben Gebäude angesiedelt und meine Reiseschecks werden gern getauscht.
Der Kurs beträgt 0,7 Dinar (JD) pro Dollar.
Im Grenzgebiet liegen viele rostige Autowracks. Die Zollkontrolle dauert relativ lange, denn das gesamte Gepäck wird aus dem Taxi geladen und das will bei uns schon etwas heißen.
Dann noch ein Besuch im Duty-free-Shop auf jordanischer Seite und schon machen wir uns auf den Weg in die Hauptstadt, es sind ab Grenze noch 85 km. Viele Schafherden grasen neben der Autobahn, manchmal von einem Schäfer auf einem Esel bewacht.
Am Stadtrand von Amman halten wir an, ich zahle meinen Anteil von 500 Pfund, was weniger als 10 Dollar ist, und wir verabschieden uns herzlich.
Jordanien
Das Hotel „Ambassador“ ist meine nächste Bleibe, der Taxifahrer verlangt etwas mehr, als die jordanische Begleiterin mir als ausgehandelten Preis zugeflüstert hatte, und er hätte mich gern in einem anderen Haus untergebracht.
Auch hier herrscht wieder gähnende Leere und Ruhe auf den Fluren und in der Bar, die Cafeteria ist gar nicht geöffnet. An der Rezeption höre ich, dass derzeit, da außerhalb der Saison, keine Touristenbusse nach Petra fahren, der Transport mit öffentlichem Nahverkehr zu kompliziert ist und ein individuelles Taxi die einzige Möglichkeit darstellt. Der Preis soll 30 Dollar betragen.
Auch Direktfahrten ans Rote oder Tote Meer sind am nächsten Tag aus besagtem Grund nicht möglich. Etwas enttäuscht gehe ich durchs Geschäftsviertel, aber auch die Reisebüros haben keinen besseren Vorschlag. Am Taxiservice vor meinem Hotel kann ich einen Preis von 25 Dollar aushandeln, aber irgendwie gefällt mir die Sache nicht.
Beim Abendessen im Hotel bin ich der einzige nicht arabische Gast. Männer und Frauen sitzen an getrennten Tischen. Später beim Bier in der Hotelbar habe ich wieder den ganzen Raum für mich allein. An mehreren Stellen hängen Bilder vom König und von seinem verstorbenen immer noch populären Vater, der das Land 46 Jahre lang regiert hatte.
Nach dem Frühstück frage ich den Portier noch einmal nach den einzelnen Stationen, er ist so freundlich und schreibt mir die Namen der Bahnhöfe in Englisch und Arabisch auf. So geht es zunächst mit dem Taxi zum Abdul-Bahnhof, zwei Schafe laufen im Zentrum an einer Ampelkreuzung über die Straße. Beim Bezahlen habe ich eine kleine Auseinandersetzung mit dem Fahrer, denn das Taxameter zeigt einen dreifach überteuerten Preis an.
Von hier geht es mit einem Minibus weiter zur South-Station, ich bezahle mit einem 1-Dinar-Schein und der Fahrer muss aussteigen, um das Geld zu wechseln. Er spricht kein englisch, ist aber so freundlich und geleitet mich an der Südstation zum schon wartenden Autobus nach Petra.
Neben mir sitzt ein Engländer, der zusammen mit einem Freud seine in der Nähe von Amman wohnenden Eltern besucht. Später in Petra treffen wir uns noch einige Male, er hat mich sofort als Deutschen erkannt, warum auch immer.
Die Fahrt ist manchmal recht eintönig, auf halber Strecke wird eine kurze Pause eingelegt. Manchmal fahren wir durch kleinere Ortschaften, einige Häuser sind bemalt und weisen den Inhaber als Hadschi, als Mekkapilger, aus. Manche Antennenstangen auf den Dächern haben Ähnlichkeit mit dem Eiffelturm. Hin und wieder sind Beduinenzelte in einiger Entfernung auszumachen.
Direkt vor dem Hotel „Elgee“ in Wadi Musa stoppt der Bus und ich belege ein preiswertes Zimmer. Nach kurzer Pause mache ich mich auf den Weg nach Petra, dem eigentlichen Höhepunkt dieser Reise. Eine ehemalige Kollegin ist einige Male hier gewesen und hatte mir vorgeschwärmt, wie schön, wie interessant und wie sehenswert diese faszinierendste historische Stätte Jordaniens ist, und sie hat nicht gelogen.
Petra war Hauptstadt der Nabatäer, die vor über 2000 Jahren in Südjordanien siedelten. Von hier wurden Handelsrouten des antiken Arabiens beherrscht, Zölle erhoben und den Karawanen Schutz geboten. Ein raffiniertes Wassersystem mit Dämmen und Kanälen wurde angelegt. Nach über 300 Jahren in der Versenkung wurde die Stadt 1812 vom Schweizer Burckhardt wieder entdeckt.
Stolze 21 JD Eintritt sind fällig. Vom Visitor Center gehe ich an Grabanlagen vorbei zum Siq. Rasende Pferdekutschen überholen mich und Reitpferde werden mir angeboten, aber ich marschiere zu Fuß weiter. Der Gang durch den ca. 1.200 m langen Canyon Siq, durch Erdbeben entstanden, ist spektakulär, die Schlucht mit den bis zu 100 m hohen steilen Felswänden in warmen Gelbfarben ist unbeschreiblich schön. Manchmal begegnet mir eine kleine Gruppe Schulkinder.
Auf dramatische Weise erscheint am Ende des Siq das Schatzhaus Khazne Faraun, das berühmteste Monument Petras, meisterhaft aus rotem Fels herausgearbeitet. Es diente schon als Kulisse mehrerer Filme. Ich hatte schon viele Fotos dieses Portals gesehen, aber die reale Ansicht in der Wirklichkeit ist noch atemberaubender.
Weiter geht es an Grabstätten vorbei zum Theater aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. mit 3.000 Sitzen. Auf diesem Teil der Anlage werden Esel- und Kamelritte angeboten. Der Königsgswand mit dem Mausoleum und dem Palastgrab statte ich einen Besuch ab, sie ist weithin sichtbar und beherrscht eine ganze Bergfront.
Nach kurzer Erfrischungspause wage ich den Aufstieg zum Kloster Deir. Es ist sehr anstrengend, aber ich habe keinen Schritt bereut. Etwa 200 m Höhenunterschied und rund 800 Treppenstufen sind zu bewältigen. Die Aussicht auf Petra und Umgebung ist unvorstellbar schön. Einige Touristen lassen sich mit einem Esel hochbefördern. Die meisten Besucher bleiben unten und wissen nicht, was ihnen entgeht. Hin und wieder bieten Souvenirhändler ihre Sonderangebote an: “Good prices, no business today“. Etwas unangenehm sind die Fliegen, die sich über die auf dem Weg verstreuten Eselsäpfel hermachen.
Selten hat mich eine archäologische Anlage so fasziniert wie diese.
Mein nächstes Ziel heißt Aqaba am Roten Meer. Allmorgendlich fahren von Wadi Musa zwei oder drei Busse dorthin. Ich gehe zur Busstation und muss leider erfahren, dass es vormittags keine Transportmöglichkeit mehr gibt, der letzte Bus war voll und ist eine halbe Stunde früher als vorgesehen losgefahren. Leicht erregt frage ich nach alternativen Möglichkeiten. Ein Taxifahrer schlägt vor, mich nach Ma-am zu fahren, von dort sollte es problemlos weitergehen. Was bleibt mir anderes übrig.
Nach kurzem Feilschen werden wir handelseinig. Im Bus von Ma-am nach Aqaba darf ich vorn neben dem Fahrer sitzen. Nach einer guten Stunde sind die 110 km geschafft. Einmal sehe ich ein totes Kamel auf dem Grünstreifen der Autobahn liegen. Zu Fuß suche ich mir ein Hotel in Strandnähe und checke im „Aqaba Gulf Hotel“ ein.
Auch hier wird die geringe Belegung beklagt und man gewährt mir unaufgefordert einen Sonderpreis. Nach den mehr oder weniger erlebnisreichen und anstrengenden Tagen vorher möchte ich hier nur relaxen, baden und in der Sonne liegen. Aber das ist gar nicht so einfach.
Es dauert eine ganze Weile, bis ich Zugang zum Strand finde, mal ist der Weg durch eine Baustelle, mal durch große Hotelkomplexe versperrt.
Schließlich erreiche ich nach mehrmaligem Nachfragen den Barracuda-Beach, zahle Eintritt und genieße den ganzen Tag am Meer. Die Wassertemperatur ist sehr angenehm und das Wasser klar und sauber. Fasziniert bin ich von der Tatsache, mit einem Blick auf drei Länder sehen zu können, auf logischerweise Jordanien, auf das fünf Kilometer weiter entfernte Israel und auf Ägypten.
An einem der nächsten Nachmittage liege ich auf dem Bett, schaue fern und bin Zeuge bei der Verkündung des neuen Papstes. Den ganzen Abend zeigt das jordanische Fernsehen diese Bilder. Die Barkeeperin erzählt, dass die Eigentümer des Hotels und die Führungsriege ebenfalls Christen sind. Meist bin ich einziger Gast in der Bar, morgen sollen angeblich einige Gruppen aus Ungarn eintreffen. Das in Jordanien gebraute Amstel-Bier schmeckt mir recht gut.
Am Tag vor meinem Rückflug fahre ich mit dem Jett-Bus nach Amman, zuerst geht es durch riesige Bergschluchten. Manchmal kommen uns LKW mit deutschen Firmenaufschriften entgegen, hin und wieder warnen Hinweisschilder vor Kamelen.
Auf dem Weg ins Hotel „Firaz Palace“ fragt der Taxifahrer nach meinen weiteren Plänen und wir vereinbaren für den letzten Tag eine Fahrt morgens ans Tote Meer und abends zum Flughafen für insgesamt 30 JD.
Ich wandere durch Ammans Altstadt und besichtige das Römische Theater, eine Weile unterhalte ich mich mit einem Iraker, der seit einiger Zeit in Jordanien lebt und arbeitet. Hier ist es nicht so heiß, in Aqaba war es erheblich schwüler. Der Taxifahrer, der mich ins Hotel zurückfährt, spendiert unterwegs einen Becher Kaffee.
Nach dem Frühstück checke ich aus, deponiere meinen Rucksack neben der Rezeption, bezahle mit Visakarte und freue mich, dass ich die Wertsachen noch im Safe lassen darf.
Pünktlich um 10.oo Uhr werde ich abgeholt, aber nicht von dem schon bekannten Fahrer, sondern von seinem Bruder, so jedenfalls stellt er sich vor. Die Visitenkarte, die ich später erhalte, besagt etwas anderes.
Wir brauchen etwa eine Stunde bis ans Tote Meer, viele Familien sind mit dem Auto unterwegs, denn heute ist Feiertag in Jordanien. Beim Amman-Beach bezahle ich 4 JD Eintritt und steige ins Wasser und tatsächlich, man geht nicht unter. Das Meer ist so salzhaltig, dass keinerlei Lebewesen eine Chance hat. Es ist schon ein eigenartiges Gefühl, ohne jede Schwimmbewegung auf dem Rücken zu liegen und nicht unterzugehen.
Leider ist es etwas trübe und das gegenüberliegende Israel nur schemenhaft zu erkennen. Auf dem Rückweg überredet mich der Fahrer noch zu einem Abstecher zum Berg Nebo, wo Moses beigesetzt wurde. Eine atemberaubende Berglandschaft liegt vor uns, auf manchen Bergkuppen stehen Beduinenzelte.
Wir sind nicht die einzigen Gäste auf dem Berg, einige Touristengruppen besichtigen ebenfalls die Moses-Gedächtniskirche und schauen auf das Jordantal und das Tote Meer. Bei klarem Wetter soll selbst ein Blick auf Jerusalem möglich sein.
Zufrieden mit dem Urlaub und begeistert von den Eindrücken begebe ich mich abends zum Flughafen. Bis zum Einchecken muss ich noch geraume Zeit warten. Frauen und Männer werden in separaten Reihen abgefertigt und Frauen zur Personenkontrolle in eine Kabine gebeten. Jetzt noch 5 JD Ausreisetax bezahlen und dann werden wir auch schon aufgerufen.
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Hallo Horst!
Nachdem ich diesen Bericht gerade vorhin auf Deiner Website gelesen habe, werde ich ihn auch hier bewerten. Derzeit interessiert mich ja vor allem Syrien und der Libanon, daher war es spannend, etwas von Deinen Eindrücken aus diesen Ländern zu erfahren. Schade nur, dass Du hier nicht auch ein paar Fotos einfügst, denn ich denke nicht, dass jeder Leser auch auf Deiner Website vorbeischaut. Vielleicht holst Du es ja noch nach? :-)
LG Susi
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