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Reisebericht: Mit Expressboot und Tuk-Tuk unterwegs in Bangkok
Es gibt viele Möglichkeiten sich in Bangkok fortzubewegen. Den Skytrain, Taxis, Tuk-Tuks oder für ganz mutige das Motoradtaxi, bei dem sich der Passagier (oder die Passagiere!) ohne Helm auf dem Sozius niederlässt. Diese Art der Fortbewegung haben wir in weniger verkehrsreichen Gegenden Thailands übrigens oft benutzt. Die schönste Art ist für mich aber das Expressboot.
Im November/Dezember 2010 besuchte ich meine Tante in Thailand. Dieser Bericht handelt von den ersten zwei Tagen in Bangkok mit überwältigenden Eindrücken vom Wat Arun, dem Königspalast und dem 46 m langem und 15 m hohen liegenden Buddha im Wat Pho. Außerdem von einer aufregenden Tuk-Tuk Fahrt und einer abendlichen Fahrt den Fluss hinauf mit dem Expressboot.
Ankunft
Vom Flughafen kommt man neuerdings am besten und billigsten mit der gerade eröffneten Airport Line in die Stadt.
An der Endstation nahmen wir uns ein Taxi und zeigten dem Fahrer eine Visitenkarte unseres angepeilten Quartiers im Backpackerviertel der Stadt, ganz in der Nähe von Expressbootanlegestelle Nr. 13.
Nachdem wir uns ein bisschen am Swimmingpool (auf dem Dach) ausgeruht und uns mit Pat Thai gestärkt hatten, ging es gleich los.
Persönliche Meinung von JannaV:
Ich möchte nur noch das Pad Thai hinzufügen. Ein Gericht aus Nudeln, Gemüse und wahlweise mit Ei, Hühnchen oder Schweinefleisch. Pad Thai wird auch auf den Speisekarten nicht übersetzt, während ich für Kao Pad machmal fried rice gelesen habe.
In der englische Übersetzung bei den Straßenhändlern steht dann z. B.
Pad Thai with chicken.
Zielstrebig gingen wir an allen Taxis und Tuk-Tuks vorbei hinunter zum Fluss, dort ließen wir die kurz vor der Anlegestelle aufgestellten Stände mit Tickets für Touristenboote links liegen und stiegen in das Expressboot flussaufwärts.
Wat Arun
Unser Ziel war für heute der Wat Arun. An der Anlegestelle 9 stiegen wir um auf die Fähre und erreichten den Tempel auf der anderen Seite des Flusses. Dort gab es gleich etwas zu sehen. Thais fütterten die heiligen Fische, man konnte dafür an einem kleinen Stand Brot kaufen. Immer wenn etwas ins Wasser geworfen wurde brodelte es mit Fischleibern.
Ganz entgegen meinen Erwartungen war dieser Tempel zumindest am Nachmittag nicht von Touristen überlaufen. Es herrschte ein wunderbare Stimmung, die noch dadurch verstärkt wurde, dass ein leichter Wind die vielen Glöckchen die am Tempel angebracht sind zum klingen brachte. Der 82 Meter hohe Prang des Wat Arun wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Er ist über und über mit kunstvollen Blumenmosaiken aus Scherben verziert. Die Scherben waren Ballast auf chinesischen Handelsschiffen die den Hafen von Bangkok anliefen. Steigt man die steilen Treppen des Prang hinauf kann man auf der anderen Seite des Flusses den Königspalast sehen.
Um den Tag ausklingen zu lassen fuhren wir mit dem Expressboot weiter den Fluss hinauf und dann zurück zu unserer Anlegestelle 13. Vom Fluss aus sahen wir den jetzt angestrahlten Wat Arun glänzen.
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Oh, überall verschwindet das Individuelle.
Ich bin 2003 noch mit einem alten Zug ohne Fenster nach China Town gefahren.
Das klapperte rappelte und wankte. Von der Decke hängende Ventilatoren verteilten die feuchte Luft.
Ansonste habe ich die Thailänder dort von einer bisher mir nicht bekannten Seite kennengelernt...................
grüsse
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Liebe Janna! Leider habe ich, verzeih mir, Deinen Bangkokbericht erst heute entdeckt, dafür aber gerade umso mehr genossen. Ja, Bangkok gehört zu meinen Lieblingsstädten und ich konnte eben beim Lesen wunderbar in Erinnerungen schwelgen. Danke für diesen wirklich schönen und lebendig geschriebenen Bericht von Dir und die guten Fotografien.
LG Ursula
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