New York - die Stadt die niemals schläft -

Reisebericht

New York - die Stadt die niemals schläft -

Reisebericht: New York - die Stadt die niemals schläft -

Es ist 7.00 Uhr morgens, als ich erwache in der "Stadt die niemals schläft". Die Sonne scheint durch die großen Fenster und ich stehe auf und schaue hinaus. Die Sonne wirft ein zartes Rot auf die Wolkenkratzer und ich drücke meine Nase platt an der Scheibe im 53. Stock unseres Hotel. Wie schön Beton sein kann.....

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Anflug auf New York



Sicherheitscheck bei Continental

Da sind wir nun nach knapp 9 Stunden Flug über den großen Teich in der Stadt der Superlative angekommen. Der Sicherheitscheck in Hamburg ist außergewöhnlich. Wir müssen alles, wirklich alles auspacken. Den Fotorucksack mit seinen gefühlten 100 kleinen Teilen, meine Handtasche, Batterien, Fotoapparat, Handys, Gürtel, Schuhe, Jacken, alles landet in den grauen Schalen. Wir beantworten Fragen über Fragen. Erst nach einer Stunde sind wir durch die Sicherheitskontrolle durch. Der Körperscanner funktioniert nicht. Ich werde noch herkömmlich kontrolliert. Pünktlich startet die Maschine. Nach einigen Zeitzonen erscheint am Horizont die Silhouette der Stadt.
Ich denke unweigerlich an den 11.09.2001. Es ist unvorstellbar, wie zwei Menschen Passagierflugzeuge in die Twintowers fliegen konnte. Was für ein Wahnsinn musste die Köpfe dieser Menschen beherrschen?
Die nette Zollbeamtin stellt uns viele Fragen mit einem Akzent, den wir kaum verstehen. Endlich landet der Stempel in meinem Reisepaß.



Sonnenaufgang am Central Park

Sonnenaufgang im 53. Stockwerk

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Weitsicht und Höhe gewinnt eine ganz neue Bedeutung. Im 53. Stock des Hotels mit einem atemberaubenden Blick auf den Central Park geniessen wir nun unseren ersten Abend. Wir haben beide mit einer bleiernen Müdigkeit zu kämpfen und bestellen uns das Abendessen auf das Zimmer. Um 6.30 p.m. fallen wir endlich todmüde ins Bett. Es ist 3.40 nachts, als ich zum ersten mal die Augen öffne. Ausgeschlafen. Zuhause ist es jetzt auch schon fast 10 Uhr. Das monotone Rauschen der Klimaanlage befördert mich zum Glück wieder ins Land der Träume befördert. Um 7 Uhr werde ich erneut wach. Die Sonne geht auf und wir pressen unsere Nasen an die Scheiben vor Staunen. Was für ein Farbenspiel in dieser Stadt aus Beton.



Blick auf Manhattan und das Empire State Building



Rockefeller - Top of the Rocks

Wir bleiben bei unserem gestern gefassten Plan und laufen zum Rockefeller Center. Es ist 8.00 morgens. Wie die New Yorker holen wir uns einen Coffee to go in einem der zahlreichen Coffee-Shops und stellen uns geduldig in die Warteschlange. So früh hält sich die Besucherzahl noch in Grenzen. In zweier Reihen geht's durch den Security Check und danach mit dem Fahrstuhl Richtung Top of the Rock im 67. Stockwerk. Die letzten drei Stockwerke bis zur Aussichtsplattform im 70. Stockwerk nehmen wir die Treppe. Das Stativ wird aufgebaut, wir werden jedoch sofort von der Security zurück gepfiffen: zu viele Besucher, da könnte ja einer über die Stützen stolpern... Ich ergattere mir ein sonniges Plätzchen mit Blick auf´s Empire State Building. Ich möchte auf dem warmen Blechdach sitzen und ein bisschen träumen. Nix da. Durchgang freihalten! Nach gefühlten 100 Bildern geht es weiter Richtung Grand Central Station. Als Schauplatz vieler Filme steht er auf meiner Liste der Sehenswürdigkeiten ganz oben. Danach knurrt uns nun aber wirklich der Magen und bei einem leckeren Frühstück in einem Cafe direkt am Bahnhof tanken wir Kraft für den Weg über den Bryant Park zum Times Square.



Grand Central



Statue of Liberty

Freiheitsstatue

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Die Freiheitsstatue ist ein Geschenk der Franzosen an die Amerikaner. Sie steht auf der Insel Liberty Island und ist mit der Fähre zu erreichen. Die Fähren fahren vom Battery Park nach Liberty Island. Nach dem gewohnten Security-Check (ca. 30 Minuten!) startet das volle Boot. Die Sonne und die gute Sicht entschädigen für die Wartezeit. Außerdem ist man ja mit An- und Ausziehen beschäftigt, da vergeht die Zeit wie im Flug. Von der Insel aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Skyline von Manhattan. Zugang zur Statue gibt es gegen eine Eintrittsgebühr, aber nur bis zur Aussichtsplattform oberhalb des Podests. Seit dem Anschlag vom 11. September ist der Zugang zur Krone für die Öffentlichkeit gesperrt. Wir bleiben unten, es ist sehr voll und es gibt hier genug zu sehen. Am Podest der Statue ist eine Bronzetafel mit einem Gedicht. Die letzten Zeilen sind sicher den meisten von uns bekannt:
"Gebt mir eure Müden, eure Armen,
eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren.
Die bemitleidenswerten Abgelehnten eurer gedrängten Küsten;
Schickt sie mir, die Heimatlosen, vom Sturme Getriebenen,
Hoch halt´ ich mein Licht am goldenen Tore!" (von Emma Lazarus).

Nach dem Genuß einer Tüte French Fries, die wir erfolgreich gegen die Möwenangriffe verteidigt haben, fahren wir wieder zurück. Man kann auf der Rückfahrt noch Ellis Island besuchen. Dort wurden die Einwanderer in Quarantäne gebracht, bevor sie nach Manhattan einreisen konnten.
Für uns geht die Rückfahrt weiter, zurück nach Manhattan.



Skyline von Manhattan


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Kommentare

  • Wilfried_S.

    Ich war noch niemals in New York.... klingt aber sehr vielversprechend!

  • Global

    Danke für diese sehr bildreiche und einfühlsame Beschreibung meines Traums. Ja, ich möchte auch endlich ein paar Tage im Dezember in New York verweilen. So gut geschrieben! LG Anita

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. New York - die Stadt die niemals schläft - 4.58 12

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