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Reisebericht: MALAYSIA
Im Oktober 2007 waren wir ca. 3 Wochen mit einem Leihwagen durch Malaysia unterwegs
Im Oktober 2007 war es endlich so weit! Nach ca. 31h-Trip (Flug München - Abu Dhabi - Bangkok - Kuala Lumpur) stürzten wir uns ohne Ruhepause ins Grosstadtgetümmel der malaysischen Hauptstadt. Im Chinatown, dem alten chin. Geschäftsviertel (bzw. was davon übrigblieb), zogen wir unsere Kreise und belohnten unsere Strapazen mit chin. Essen und einem riesigen Tiger-Bier. Besuchen muss man unbedingt die berühmten Patronats-Twintowers, die Moscheen und Tempel, die beeindruckenden indischen und malaysischen Märkte und nicht zuletzt die gigantisch großen Einkaufszentren. Durch das Berjaya Einkaufszentrum kreuzt sogar eine 6-stoeckige Achterbahn, ob man es wagen will einzusteigen, bleibt einem überlassen ...
Für die Tour durchs Land mieteten wir uns anschl. am Airport ein Auto, mit dem wir nach Melaka düsten. Über ein erstaunlich gut ausgebautes Straßensystem gelangt man in die bunte, quirlige Hafenstadt Melaka. Bei unserem 2-taegigen Aufenthalt besuchten wir die von den Holländern während deren Besatzungszeit (um 1650) erstellten Gebäude und Anlagen. Ebenfalls gibt es hier faszinierende gut erhaltene, alte chinesische Häuserzeilen. Wir entdeckten auf der Jonker Street interessante Tempel und Moscheen. Und auch in Melaka - zwei riesigen Einkaufszentren, welche hier eigentlich nicht vermutet werden.
Unser nächstes Ziel waren die Cameron Highlands in Zentral-Malaysia. Schon auf der Fahrt dorthin kann man einige Dschungelbewohner (Orang Asli) sehen. Bis zu 2.000 m hoch sind die Cameron Highlands, der Ausflug durch die Teeplantagen (mit Besichtigung einer Teefabrik), vorbei an Gemüsefeldern und Bergwald, ist wunderschön! Unterwegs kommt man an den spartanischen Unterkünften der Teeplantagenarbeiter vorbei.
Nach einer ca. 6-stuendigen Fahrt durch nahezu unberührte Naturlandschaften erreicht man den Taman Negara Nationalpark. Unterwegs hält sich so allerhand Getier am Straßenrand auf, u. A. klapprige Kühe, riesige Ochsen und frech dreinblickende Affen. Manches davon meinte, es müsste den Mittagsschlaf direkt auf der Straße abhalten!
Das kleine Dorf Kuala Tahan ist Ausgangspunkt zum Nationalpark, es besteht eigentlich nur aus ein paar Unterkünften, Läden und 'schwimmenden Restaurants', die je nach Wasserstand ihre Lageplätze ändern. Hier im tropischen Regenwald mit seinem Dämmerlicht, feuchter, stickiger Hitze, seinen unbekannten Geräuschen und wunderschöner Pflanzenwelt, kann man tolle Tagestouren unternehmen. Nach dem Canopy-Walk in bis zu 45 h Höhe und einem Absturz ins Sumpfloch kamen wir zu guter Letzt auch noch vom Weg ab! Da kann es ganz schön hilfreich sein, wenn man die eine oder andere Weggabelung auf der Digicam festhält.
Weiter gings anschl. an die Ostküste. Unsere Anlaufstelle, das im Reiseführer so nett beschriebene Örtchen Cherating, enttäuschte uns sehr. Die Inseln im Osten Malaysias (Perhentian, Redang) kann man wegen der Regenzeit leider nicht besuchen, da eine Überfahrt kaum möglich ist bzw. die meisten Hotels um diese Jahreszeit geschlossen haben.
Auf dem East-West-Highway durch hübschen Dschungel und Bergland regnete es leider in Ströhmen, so waren die hier anscheinend wild lebenden Grossäugetiere (Elefanten, ...) nicht zu sehen. Im abgeschiedenen Ort Pengkalan Hulu im Grenzgebiet zu Thailand, kann man getrost eine Nacht verbringen, bevor's weitergeht auf die schöne Badeinsel Langkawi.
Da diese Insel schon vor Jahren zur zollfreien Zone erklärt wurde, ist sie das wahre Einkaufsparadies, v.A. für die Malayen! Schon auf dem Boot beim Übersetzen auf die Insel trifft man auf Unmengen von Leuten mit riesigen Einkaufstaschen.
Am Pantai Cenang auf Langkawi gibt es Unterkünfte jeder Preisklasse, der Strand ist sehr schön und man kann hier einige Tage Relaxen. Abends bieten viele Restaurants allerlei Meeresgetier – köstlich zubereitet - an. Man kann sich direkt seine Wünsche zusammenstellen und lecker schlemmen. Ist das Wetter mal nicht zum Baden geeignet, nutzt man die Zeit für entspannende Massagen und Ayurveda-Behandlungen.
Unsere letzte Station in Malaysia war Georgetown/Penang. Hier leben Moslems, Hindus, Buddhisten und Christen friedlich Tür an Tür, mehr als 50 % der Bevölkerung ist chinesischer Abstimmung, der Rest malayisch und ein kleiner Teil indisch. Die geschäftigen Straßen des alten Zentrums laden zum Bummeln ein. Zusammenfassend würden wir Malaysia als ein wunderschönes Reiseziel beschreiben, welches alles zu bieten hat: Strand, Dschungel, Regenwald, internationaler Flair in KL, Shopping-Paradiese, Koloniale Städte, ursprüngliche Dörfer und vieles mehr! Malaysia ist jederzeit eine Reise wert.
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