Westmänner Inseln Die Papageitaucher-Patrouille: Islands Kinder retten ihr Nationalsymbol

Leben Am Abgrund: Papageitaucher, ob ihrer Optik auch Meeresclowns genannt, bewohnen zur Brutzeit die Klippen des Nordatlantiks
Leben Am Abgrund: Papageitaucher, ob ihrer Optik auch Meeresclowns genannt, bewohnen zur Brutzeit die Klippen des Nordatlantiks
© Daniel Höhne/lebedeinereise.de
Wenn im Spätsommer die Dunkelheit zurückkehrt, die Nächte wieder Nächte werden, patrouilliert auf dem Westmänner-Archipel vor Islands Südküste die Papageitaucher-Streife: Die Inselkinder schwärmen aus – zur Rettung der Meeresvögel

Vielleicht ist es ja ihr harlekinhaftes Charisma, das es so unvorstellbar macht, Papageitaucher nicht zu mögen. Da sind diese schwarzen Zeichnungen um die orangerot eingefassten Pupillen, die ihren Augen eine clowneske Dreiecksform verleihen. Dazu die feinen Linien, rechts wie links, die sich langgezogenen Kajalstrichen gleich von den Augenwinkeln durch das weiße Gesichtsgefieder graben. Und dann der überdimensionierte, leuchtende Schnabel! Tatsächlich sehen sie aus wie handbemalt, diese Meeresvögel, wie frisch aus der Maske, hergerichtet von einem detailverliebten Visagistenteam für den großen Auftritt an den Klippen des Nordatlantik.


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