Abseits der Überschwemmungen

Reisebericht

Abseits der Überschwemmungen

Reisebericht: Abseits der Überschwemmungen

Eine Sommerschule im Hindukush für Frauen aus dem Punjab endete früher als geplant aufgrund der starken Regenfälle in Pakistan. Auf dem Weg zurück in den Süden erlebten wir Chaos, aber auch Hilfe....

Aprikosenernte, zum Trocknen ausgebreitet



Die Fluten kamen für alle überraschend. Ja, es hatte schon zwei Tage durchgehend geregnet und nein, das war nicht normal für diese Gegend. Aber dass die Brücke brechen würde, damit hatte keiner gerechnet; das war noch nie passiert. Trotzdem waren sie aufmerksam genug, es vorher zu merken. Mit Steinen wurde abends die Zufahrt zur Brücke versperrt, damit nicht irgendjemand vielleicht doch meint noch schnell sein Auto auf die andere Seite bringen zu wollen. Die Angestellten im Guesthouse haben uns gewarnt: „Geht lieber noch ein paar Lebensmittel einkaufen. Heute Nacht bricht wahrscheinlich die Brücke und wer weiß, wann es dann wieder Lieferungen gibt“. Der erste Hamsterkauf meines Lebens. Schon ist das Mehl rationiert und wir bekommen nur noch die Hälfte dessen, was wir wollten. Aber es ist trotzdem ausreichend für unsere Gruppe von acht Personen, d.h. sechs Teilnehmerinnen der NGO Anjuman-e-Falah-e-Aama aus dem Punjab-Dorf Thatta Ghulamka Dhiroka und uns zwei Lehrerinnen aus dem deutsch-pakistanischen DGFK-Projekt. Eigentlich sind wir hier in den Norden gefahren, um die Frauen in Ruhe unterrichten zu können in Englisch und Kunsthandwerk – fernab von den häuslichen Verpflichtungen mit denen sie normalerweise ihren Tag verbringen. Unterrichtet wird trotzdem noch, schon allein um einen normalen Tagesgang aufrecht zu erhalten. Aber wenn man hört und manchmal sogar sieht wie von den Bergen Lawinen abgehen, dann müssen schon auch einmal Tränen getrocknet und versichert werden, dass wir sicher sind – weit genug weg von Fluss und Bergen.



Brücke in Gupis, Pakistan, nach der Flut



Seit die Brücke gebrochen ist gibt es auch keinen Strom mehr. Glücklicherweise haben wir eine Angestellte im örtlichen Krankenhaus kennen gelernt, die uns auch schon zum Tee eingeladen und sogar eine Medikamentenrechnung für eine unserer Schülerinnen selbst bezahlt hatte – schließlich seien wir doch Gäste! Sie lädt unser Handy im Krankenhaus auf, das für Stromausfälle einen Dieselgenerator hat. Vorsichtshalber läuft dieser aber auch schon nur noch tagsüber. Wer weiß, wann die Straße wieder so weit repariert ist, dass ein Tanklaster durchkommt.
Festnetz gibt es hier oben nicht, Internet auch nicht. Die ersten Nachrichten über das Ausmaß der Zerstörung im Land erhalten wir also, als wir zu Hause Bescheid sagen wollen, dass wir nicht erreichbar sind, da wir das Handy zum Strom sparen ausgeschaltet haben.

Obwohl aus den Leitungen kein Wasser mehr kommt – ein Erdrutsch hat wohl den Zufluss zu den Wassertanks geblockt – kommen unsere Chlortabletten nicht zum Einsatz. Ein älterer Ladenbesitzer, bei dem wir öfter Lebensmittel eingekauft haben (ein Entkommen ohne ein paar geschenkte Süßigkeiten und zumindest einer gefolgten Einladung zum Tee in die Familie war nicht möglich), hat sämtliche Mineralwasserflaschen, die er noch im Laden hatte, bei sich zu Hause für uns versteckt, damit auch ja kein anderer Kunde sie sieht und sie ihm eventuell doch abschwatzen könnte.



Endlich Sonne



Endlich scheint die Sonne wieder und eine neue Brücke ist auch gebaut. Innerhalb von zwei Tagen haben die Männer im Ort gemeinsam eine Holzbrücke gezimmert, die stark genug ist, um ein Auto zu tragen. Die Brücke ist fest verankert, mit einer Auffahrt aus Kieselsteinen und Sand versehen. Ein Anruf von unserem Tourveranstalter aus Islamabad veranlasst uns zum sofortigen Aufbruch: es soll neuer Regen kommen. Bei Regen zu fahren wäre zu gefährlich – es könnten wieder Erdrutsche auf die Straße abgehen oder weitere Brücken weg gespült werden. Es gilt also, die Lücke zu nutzen in der die Straße gerade wieder passierbar und das Wetter noch gut ist. Passierbar heißt allerdings nicht durchgehend befahrbar. Wir müssen einige Dinge zurücklassen, können nur mitnehmen was wir notfalls auch für ein paar Stunden tragen können, denn so genau weiß niemand wie die Straßenverhältnisse sind.

Der Jeep, der uns ins nächste Dorf bringen soll, verlangt einen horrenden Preis. Wir sind allerdings gerade auf dem Weg zu „unserem“ Laden, um dem Besitzer die Dinge zu geben, die wir nicht mitnehmen können. Der Sohn des Besitzers ist entsetzt. Er telefoniert mit einer Reihe von Jeep-Besitzern, um einen besseren Preis für uns zu finden. Als es doch noch Streitigkeiten mit dem ersten Jeepfahrer gibt kommt er persönlich aus dem Laden zu unserem Guesthouse um zu verhandeln. Schließlich seien wir Gäste und Gäste müsse man zuvorkommend behandeln! Der Preis für die Fahrt hat sich halbiert. „Unsere Freunde“, wie unsere Schülerinnen unsere Bekannten im Ort nennen, wünschen uns allesamt viel Glück für die Reise.

Ein Mitarbeiter des Guesthouse fährt mit uns mit, um beim Tragen zu helfen und um sicherzugehen, dass wir heil in die Provinzhauptstadt Gilgit kommen. Schon den nächsten Ort, in dem wir auch übernachten, hat es härter getroffen, als „unseren“. Mehrere Häuser, die zu dicht am Wasser standen, wurden weg gespült. Nachdem der Regen aufgehört hatte ist hier das Wasser zwar dank der starken Neigung schnell abgeflossen, aber es hinterlässt zerstörte Häuser, Brücken und Straßen. Wirklich deutlich wird das am nächsten Tag: Nach einer Stunde Jeepfahrt gibt es kein Weiterkommen mehr: die Straße bricht abrupt ab, vor uns klafft ein mehrere Meter langes Loch in der Straße, das der Fluss durchspült. Auch hier ist wieder alles von Anwohnern mit Steinen so abgesperrt, dass keiner in die Nähe der Abbruchkante kann. Es geht also zu Fuß weiter, die Berge hoch, um das Loch zu umlaufen. Uns kommen Pakistaner mit Dieselkanistern auf der Schulter entgegen – der mit schwerer Arbeit verbundene Versuch die Versorgung wenigstens noch minimal aufrecht zu erhalten. An der Stelle, an der wir wieder auf die Straße hinunter können, wartet ein Pritschenwagen. Ein Fahrer, dessen Auto zufällig vor Ort war, fährt uns und die anderen Reisenden bis zum nächsten Loch. Manchmal haben wir Glück und das Wasser ist tief genug gesunken, dass man nur ca. 2m auf das Flusslevel hinabsteigen muss und über die paar Kieselsteine, die dort noch von der einstmals vorhandenen Straße zeugen, laufen kann. Noch einmal müssen wir aber auch hoch in die Berge, da unten kein Weiterkommen ist. Alle Reisenden sehen erschöpft aus – es ist Mittagszeit und die Sonne brennt. Danke nochmal, lieber Ladenbesitzer, für die Mineralwasserflaschen! Besorgt achtet ein pakistanischer Reisender darauf, dass wir sturzfrei über die Geröllfelder kommen.



Reisen auf zerstörten Strassen



An einem Erdrutsch bedeuten uns die Männer, die mit der Räumung beschäftigt sind, zurückzugehen. Sie wollen einen großen Stein, der die Straße blockiert, sprengen. Unsere Schülerinnen hören nur das Wort „Explosion“. Panisch schauen sie uns an: „Bombenexplosion???“. Das Thema Terrorismus hat sie schon die ganze Zeit beschäftigt. In einer Englischstunde brachten sie es auf: „Warum töten sich so viele Menschen in Pakistan gegenseitig? Warum gibt es Selbstmordattentäter?“

Das letzte Stück der Straße kann wieder per Bus zurückgelegt werden. Entlang der Straße reiht sich ein weißes Zelt an das nächste – die Notunterkünfte der Menschen, die ihre Häuser verloren haben. Manche hatten mehr Glück und trocknen ihren Haushalt auf dem Dach ihrer stehen gebliebenen Häuser. Viele Felder sind von einer Matschschicht überzogen.



Aufräumarbeiten



In Gilgit, der Provinzhauptstadt der Region Gilgit-Baltistan, angekommen meldet sich wieder unser Tourunternehmer aus Islamabad. Die geplante Fahrt den Karakorum Highway hinunter ist nicht möglich – die Straße wird noch die nächsten 6 Wochen gesperrt sein, da es zu viele der Brücken über den Indus zerstört hat, sowie weite Teile der Straße. Das Militär würde aber Touristen mit Hilfe der Flugzeuge evakuieren, die Hilfsgüter in die Region bringen. Wir müssten uns nur auf einer Liste eintragen. Nach einer Odyssee durch die ganze Stadt – „Nein, hier sind sie falsch, sie müssen dort hin“ - finden wir endlich den zuständigen Beamten der Touristenbehörde. Dieser trägt uns zwar in die Liste ein, ist aber eigentlich der Meinung, dass Schülerinnen aus dem Punjab keine Touristen seien und deshalb kein Anrecht auf einen Militärflug hätten. Ich versuche ihm klar zu machen, dass die Eltern der Mädchen auf deren Rückkehr warten und wir nicht ohne sie fliegen werden. Durchgedrungen bin ich wohl nicht.

Seit 7 Uhr morgens stehen wir am Flughafen. Dieser besteht aus einem langgestreckten Haus mit zwei Balkonen und einem hohen Zaun darum. Vor dem Zaun drängen sich an die 500 Menschen, die alle auf einen Militärflug warten. Nach dreistündigem Warten tritt ein Militär auf den Balkon, verliest ein paar Namen (ohne Megafon oder sonstige Hilfsmittel – wer hinten steht hat Pech gehabt) und geht wieder in das Gebäude zurück. Das Schauspiel wiederholt sich zwei Stunden später wieder. Ein ausländischer Name ist bisher nicht dabei. Inzwischen warten wir schon 5 Stunden in der Sonne. Die Leute um uns herum meinen, dass das Militär heimlich die Listen fälscht. Nur wer persönliche Kontakte hat, hat eine Chance mitzufliegen.

Dann werden doch noch alle Ausländer aufgerufen. Viele sind wir nicht, vielleicht fünf oder sechs. Trotzdem wollen die Militärs unsere Schülerinnen nicht durch lassen. Nur wir Deutsche dürften mit. Vor Erschöpfung und Wut schreie ich die Militärs an, aber sie verstehen mich nicht. Die Pakistaner, die um uns herum stehen, können auch nicht glauben, dass wir ohne unsere Schülerinnen fliegen sollen – welche Arroganz des Militärs! Einer der Wartenden gibt uns den Tipp beim Sekretär für innere Angelegenheiten der Region vorzusprechen – er hat die höchste Macht über die Listen und kann uns drauf setzen.

Die Audienz beim Sekretär ist kurz, aber er verspricht uns, dass wir am nächsten Tag auf den Listen stehen werden. Außerdem sollen die Listen ausgehängt werden, damit sie nicht mehr insgeheim geändert werden können. Abends im Hotel klopft es an unserer Tür und zwei pakistanische Männer stehen davor. Er habe uns am Flughafen gesehen und sich gedacht, dass wir Hilfe bräuchten. Deshalb habe er seinem Bruder, dem Sekretär für touristische Angelegenheiten, von uns erzählt und jetzt wollten sie uns nur kurz sagen, dass wir uns keine Sorgen machen sollten. Wir würden auf der Liste für den ersten Flug stehen. Der Sekretär für touristische Angelegenheiten sei leider bis heute in Islamabad festgesessen und habe sich deshalb nicht früher um uns kümmern können. Wir sollten bitte alle Unannehmlichkeiten verzeihen.

Noch zwei Tage stehen wir jeden morgen um 7 Uhr am Flughafen. Wir stehen wie versprochen auf der Liste für den ersten Flug. Auch sonst ist alles viel geordneter als am ersten Tag. Aber es kommt kein Flugzeug mehr. Das Wetter ist zu schlecht. Am dritten Tag regnet es sogar. Keine Chance auf einen Flieger, der klare Sichtverhältnisse braucht, um durch die Berge zu navigieren. Die Hotelangestellten sind rührend. Jeden Morgen verabschieden sie uns mit den besten Wünschen und jeden Nachmittag, wenn wir vom Flughafen zurückkommen, drücken sie uns wortlos unsere Zimmerschlüssel in die Hand. Auch der Sekretär für touristische Angelegenheiten kommt jeden Tag vorbei, um zu sehen ob es uns gut geht. Aus Islamabad bekommen wir Nachrichten über den Zustand einer Passstraße, über die wir eventuell mit Jeeps in die Hauptstadt kommen könnten. Es treffen aber auch täglich neue Nachrichten über zerstörte Brücken, Häuser und Straßen ein. Auch die Versorgungslage wird schlechter. Für uns ist es noch nicht direkt merklich, da die Hotelangestellten für uns sorgen, aber Gasflaschen zum Kochen, Handyladekarten (Festnetz gibt es sowieso nicht) und Hühnchen sind wohl schon nicht mehr zu bekommen. Alle sind besorgt, dabei haben wir zu essen, sauberes Wasser zu trinken und sind in einem sicheren Hotel untergebracht.

Es regnet nur leicht diesen Morgen und nach mehreren Telefonaten hat es sich bestätigt: Die Passstraße ist befahrbar! Unser Tourveranstalter in Islamabad hat mal wieder weiter gedacht als wir: ein Bekannter von ihm, der Jeepunternehmer ist, hat seinen Diesel für uns aufgehoben, für den Fall dass wir die Straße nehmen müssen. Ohne Diesel hätte uns die geöffnete Straße nichts gebracht - auf dem Markt ist keiner mehr zu bekommen.



Die Behelfsbrücken tragen nur den leeren Jeep



Unterwegs wird uns klar, was „offene Straße“ hier bedeutet: sie ist so weit repariert, bzw. Umleitungen gebaut, dass man durchkommt, irgendwie. Sämtliche Reparaturarbeiten wurden von der lokalen Bevölkerung durchgeführt. Es wurden Behelfsbrücken gebaut und Erdhügel aufgeschüttet und eingeebnet, um die Kluften in der Straße umfahrbar zu machen. Für die Versorgung der nördlichen Gegenden, in denen Gilgit liegt, bringt diese Straße leider nicht viel. Sie ist gerade so mit dem Jeep passierbar – LKWs hätten hier keine Chance. Wenigstens kommen aber wieder Menschen durch und das Bisschen, was sich mit einem Jeep transportieren lässt.

Wir sind nach 10 Stunden Fahrt im Jeep und weiteren 9 Stunden im Bus heil in Islamabad angekommen. Der Sekretär für touristische Angelegenheiten ruft an, um zu hören, ob wir gut durchgekommen sind. „Ein Glück seid ihr gefahren – gerade noch rechtzeitig. Heute Nacht hat es die nächste Flutwelle gegeben und die Straße ist wieder überspült. Wir konnten die Anwohner zum Glück noch rechtzeitig evakuieren.“

Glaubt man den Wetternachrichten im Internet hat es seitdem ununterbrochen geregnet in Gilgit. Das heißt noch mehr zerstörte Straßen und Brücken. Noch mehr weggespülte Häuser. Und keine Chance auf Hilfe, da die einzige Zufahrtstraße aus dem Süden zerstört ist und das Militär nur bei gutem Wetter fliegen kann. Auch die Versorgungslage scheint sich weiter verschlechtert zu haben. Pamirtimes.net berichtet von einem bereits 3 Wochen andauernden totalen Stromausfall und auch die Wasserversorgung von Gilgit scheint nicht mehr gesichert.

Im Nachhinein wird uns noch einmal deutlich, was für ein riesiges Glück wir hatten. Wir waren nur am Rand der Katastrophe. Es gab immer Tage, an denen Reisen möglich war und Menschen vor Ort, die uns die nötigen Informationen gegeben, uns Essen besorgt und dafür gesorgt haben, dass wir sehr gute, sichere Fahrer hatten. Obwohl die anderen Wartenden am Flughafen genauso von der Korruption des Militärs betroffen waren wie wir haben sie uns geholfen und Rat gegeben, wie wir auf die Liste kommen können. Wenn uns mal ein habgieriger Mensch in die Quere gekommen ist, der aus der Not Geld machen wollte, gab es andere Einheimische, die sich für uns eingesetzt haben. Für die Wiederinstandsetzung der Infrastruktur hat niemand darauf gewartet, dass die Regierung kommt und hilft. Sobald ein Erdrutsch eine Straße versperrt hatte oder ein anderer Schaden entstanden war, waren Einheimische vor Ort, die daran gearbeitet haben die Straße wieder befahrbar zu machen oder den verschütteten Wasserkanal wieder frei zu schaufeln. Ihre einzige Entschädigung für die tagelange Arbeit war dabei die behelfsmäßig wieder hergestellte Infrastruktur.
Wenn es all diese Menschen nicht gegeben hätte, säßen wir jetzt wohl immer noch in Gilgit fest und ich würde meinen Bericht bei Kerzenlicht auf Papier schreiben.

(Für weitere Informationen zu den Projekten: www.thattakedona.blogspot...
www.dgfk.de)


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Kommentare

  • Zeitreisende

    Vielen Dank für diesen Bericht ! Auch die Bilder haben mir gut gefallen ! Macht mir mal wieder klar, wie gut es uns hier in Deutschland geht !! LG Dani

  • lucky-wanderer

    Ein sehr eindrücklicher Bericht, der mir einen Schauer den Rücken hinuntergejagt hat! Die Medienberichte mit völlig unvorstellbaren Zahlen wie 20 MIllionen Obdachlosen, und wütenden oder verzweifelten Menschen, die für 2 Sekunden eingeblendet werden, ziehen oft an einem vorrüber, ohne einen wirklich zu berühren, auch weil man als behüteter Mitteleuropäer überhaupt keine Erfahrungen hat, mit denen man sich in eine solche Situation hereinversetzen könnte. Bei dieser Schilderung vom ganz normalen "Alltags"-Chaos unter den apokalyptischen Bedingungen in Pakistan kann man zumindest die kleineren Schrecken dieser Katastrophe nachfühlen. Wenn man selbst als privilegierter Europäer plötzlich um die hier selbstverständlichen Lebensgrundlagen (Wasser, Essen, Strom, Benzin) fürchten muss und man die Kontrolle und die Übersicht über die eigene Lage weitgehend verliert.

  • mamaildi

    Ein brandaktueller Bericht mit beeindruckenden Bildern. So viel Glück ihr auch hattet beim Rauskommen - ohne die z.T. selbstlose Hilfe der Menschen dort, die du ja auch eingehend würdigst - wäre das kaum möglich gewesen. Ein sehr, sehr tröstlicher Aspekt innerhalb dieser Katastrophe!

  • Sorghof

    Ein sehr eindrucksvoller Bericht,vielen Dank

  • Raudi

    Es hat mich sehr berührt ,aber es zeigt auch gleichzeitig wie gut wir Leben. Ein Klasse Bericht und Eindrucksvolle Fotos.

  • vistas

    Vielen Dank für die vielen positiven Kommentare! Die Menschen dort in den Bergen haben uns in der Tat auf beeindruckende Art und Weise geholfen - ich bin sehr froh, dass ich das in meinem Bericht rüberbringen konnte...

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