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Reisebericht: Radtour ins Bermuda Dreieck
Radtour auf der "Route der Industriekultur" von Duisburg nach Bochum ins "Bermuda Dreieck", über Oberhausen, Bottrop und Gelsenkirchen.
Anreise
Es war fast ideales Wetter zum Radfahren, heiter bis bewölkt, etwa 22 - 25°C, trocken. So machte ich mich auf, mit dem Fahrrad ein Teilstück der Route der Industriekultur mit dem Fahrrad abzufahren. Mit dem Zug fuhr ich nach Duisburg, und es fing schon gleich mit dem ersten Ärgerniss an, der Zug fuhr in umgekehrter Zugfolge in den Bahnhof ein, das Fahrradabteil war am anderen Ende des Zuges. In Krefeld musste ich umsteigen, und wieder fuhr der Zug in umgekehrter Zugfolge ein, ein Ärgernis, dass mir heute gleich 4 mal passierte, denn immer musste man samt Fahrrad über den Bahnsteig ans andere Ende des Zuges zum Fahrradabteil hetzen. Schließlich erreichte ich Duisburg Hauptbahnhof.
Unterwegs auf der Route der Industriekultur
Ich radelte zum Innenhafen nach Duisburg, stieg dort ein in die Route der Industriekultur und kam zum Museumshafen des Binnenschiffahrtsmuseums in Duisburg Ruhrort, dort liegt ein alter mächtiger Dampfschlepper vor Anker.
Landschaftspark Nord in Duisburg
Ich radelte ein wenig entlang des Rheines und folgte weiter der Route der Industriekultur zum Landschaftspark Nord und stromerte da ein wenig umher, sah mich um, schoss einige Fotos. Zeit, um auf den Hochofen zu klettern hatte ich nicht.
Nach dem Rundgang in dem Stahlwerk setzte ich mich oben auf den Hügel etwas außerhalb des Stahlwerks und nahm erstmal eine Stärkung zu mir, mit Blick über den Landschaftspark Nord.
Vom Landschaftspark Nord aus radelte ich auf dem "grünen Pfad", einem schönen Radweg der auf einer alten Zechenbahn gebaut wurde, Gleise weg, neue Deckschicht aus Schotter drauf, Richtung Oberhausen.
Nach einen kurzen Stück entlang der Emscher erreichte ich schließlich den Rhein Herne Kanal bei Oberhausen Sterkrade und radelte weiter entlang des Kanales vorbei am Gasometer Richtung Bottrop.
dabei kam ich auch an Burg Vondern vorbei.
Ich radelte durch Bottrop und kam zur Auffahrt der Halde auf der das Tetraeder steht, und radelte hoch. Von dort eben hat man einen tollen Ausblick über das Ruhrgebiet. Schade nur, dass es heute bedeckt war.
Ich parkte mein Fahrrad, schloss es fest, Aß etwas Dextroenergen als Doping und stieg hoch ins Tetraeder. Das ist schon eine tolle Konstruktion, Hut ab vor Denjenigen, die das Ding erdacht und erbaut haben.
Schließlich radelte ich in Schussfahrt wieder von der Halde runter, weiter auf der Route der Industriekultur durch eine schöne Zechensiedlung zurück an den Rhein Herne Kanal und weiter Richtung Gelsenkirchen.
In Gelsenkirchen, am Rhein Herne Kanal an der "ZOOM-Erlebniswelt" beginnt der Erzbahn-Radweg. Dieser Radweg wurde auf der Trasse der alten Erzbahn gebaut, die aud bis zu 18m hohen Dämmen und Brücken durch den Emscher Bruch nach Bochum führte. Nach Stillegung dieser Bahn nutze man in den 90er Jahren die Chance und baute auf dieser Trasse einen tollen Radweg angelegt. Besonderes Highlight ist dabei die Pfeilerbrücke, die über den Emscherbruch führt, und mit deren Pfeilern man Bergsenkungen ausgleichen kann.
An einer Gabelung, hier biegt die Kray-Wahner Bahn Richtung essen, Zeche Zollverein ab, steht ein Wagen, an dem man sich mit Getränken erfrischen konnte. Ich nutze diese Chance...
Schließlich erreichte ich Bochum, der Erzbahn Radweg endet an der Jahrhunterhalle in Bochum.
und schließlich erreichte ich auch mein Ziel, das "Bermuda Dreieck" in Bochum, das Kneipenviertel in Bochum's Innenstadt
Das hab ich mir verdient.....
Zum Abschluss der Fahrradtour aß ich eine leckere Currywurst mit Pommes am Bratwursthaus. Hier gibt es die berühmte Currywurst, die Herbert Grönemeyer in seinem Lied "Currywurst" besungen hat. Und die ist echt klasse..... ein krönendes Highlight am Ende einer schönen Radtour.......
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... das Ruhrgebiet einmal aus der Sicht eines aktiven Fahrradfahrers - der WEg ist gut beschrieben und zeigt, dass das Ruhrgebiet mehr zu bieten hat als sein Ruf bisher beinhaltete. Es ist grüner als bekannt und es gibt Regionen in Deutschland, die deutlich weniger Bäume an den Strassen und Wälder aufweisen können. Schade, dass du so trübes Wetter erwischt hast, die Fotos vom Tetraeder könnten diese nun grüne Region besser belegen. In den wenigen Stunden deiner Tour hast du viel gesehen und hier reflektiert. Gruss Inge
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Robby,
eine schöne Tour, wäre glatt mitgefahren (wäre mir nicht nach unserem A 40 Treff das Fahrrad geklaut worden:-( ).
Du hast viele schöne Punkte des Potts gesehen, erlebt, wie grün er sein kann und belegst all das mit ein paar wirklich schönen Fotos! Das die Bahn bei den REs keinen Zuglaufplan einhält war auch mir ein stetes Ärgernis, als ich das Rad noch mitnehmen konnte.
Und wohin geht es beim nächsten Mal?
Grüße von Zypresse -
Hallo Robby, hört sich gut an und macht neugierig - vielleicht doch gut, dass ich nciht auf der A 40 war! LG Barbara
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Lieber Robert! Auch als "Nichtbikerin" habe ich Deinen Bericht mit großem Interesse gelesen. Hatte natürlich erstmal gestutzt.. Bermuda-Dreieck?? Aber das war ja gleich geklärt. Und für mich war das dann eine schöne Tour in die Vergangenheit, da ich schließlich -in grauer Vorzeit - mal in der Gegend (Herten) gewohnt habe.
Danke für den schönen Bericht!
LG Ursula -
Die Kürrrrriwurst hast Du Dir verdient! Der schöne Bericht macht Lust auf`s Radwandern; vielleicht nehme ich die Einladung doch noch an... :-)))
LG Doris
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