Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben.
Reisebericht: Corvara - Grenzenloses Skivergnügen vor traumhafter Dolomitenkulisse
Das Skigebiet rund um den Sellastock mit seinen bekannten Orten wie Wolkenstein, St. Christina, St.Ulrich, Corvara, La Villa ist ein so großes und abwechslungsreiches Skigebiet, dass es einem dort auch nach mehreren Aufenthalten nicht langweilig wird.
Zusammen mit St. Ulrich und St. Christina bildet es ein Skigebiet zwischen der Sella, dem markanten hochaufragenden Langkofl und den sanften Hügeln der Seiser Alm. Das Gröndner Tal ist Teil eines der größten zusammenhängenden Skigebiete Europas, des Dolomiti Superski. In diesem Winterportparadies findet jeder Pisten und Loipen nach seinem Geschmack. Der gemütliche Genuss- Skifahrer kommt ebenso auf seine Kosten, wie der sportlich Carver oder der anspruchsvolle Boarder. Rund um den Langkofl, dort wo die Pisten klingende Namen wie Saslong oder Ciampinoi haben, laden weite Hänge zu herrlich weiten Carving- Schwüngen ein. Die zu jedem Saisonzeitpunkt picobello präparierten Pisten eignen auch für Familien und Anfänger. Und gratis dazu gibt’s immer das eindrucksvolle Dolomiten-Panorama: die mächtigen Felsformationen der Sella, des Langkofl, des Schlern oder im Süden die Marmolada.
Vom Sellajoch führt die Piste durch die steinerne Stadt: auf sanften Hügeln gleitet man durch die Bäume und die haushohen Reste eins Felssturzes. In mehreren Fun-Parks finden die abenteuerlustigen Boarder- Kids von heute die entsorechenden Herausforderungen: Steilwandkurven, Sprünge, Halfpipe- kein Nervenkitzel fehlt. Erholen kann man sich in den Rifugios- so heißen die Hütten hier- bei leckeren Pastagerichten mit Weißwein. Die aufdringliche Hüttengaudi wie sie einem in Österreich als urig verkauft wird, findet man hier nicht. In Südtirol ist alles eben ein wenig italienischer und stilvoller. In diesem weitläufigen Skigebiet findet man zu jeder Tageszeit eine geeignete Sonnenterasse zum Einkehrschwung.
Wer über genügend Kondition verfügt, der macht sich auf zur Umrundung des Sellstocks auf Skiern: die Sellaronda. Man kann sie im Uhrzeigersinn oder entgegengesetzt angehen. Je nach dem folgt man den orangen oder den grünen Wegweisern. Ein herrlicher Skitag, an dem an dem man einen großen Teil des Superdolomiti Skigebiets kennenlernt.
Corvara auf der anderen Seite der Sella und Arraba, das teilweise hochalpine Skigebiet. Von der Bergstation hat man einen guten Blick auf das Marmoladamassiv. Wer früh aufgestanden ist und gute Oberschenkel hat, der kann einen Abstecher auf den höchsten Dolomiten- Gipfel dieser Region machen. Seit die neue Gondelbahn in Betrieb ist, verliert man auch nicht mehr so viel Zeit in der Warteschlange.
Auf dem Rückweg nach Hause kann man noch einen Blick auf die Pordoischarte werfen. An diese Abfahrt sollten sich allerdings nur Könner wagen. Unpräpariert, manchmal vereist, im Frühjahr mit schwerem Neuschnee bietet sie nur selten ideale Bedingungen für unbeschwertes Skivergnügen.
Zu den Abfahrten die man unbedingt gemacht haben sollte, zählt sicher die Weltcup- Abfahrtsstrecke in St. Christina, auf der der Lokalmatador, Christian Ghedina mehrfach triumphierte. Eine der wenigen „schwarzen“ Abfahrten ist in La Villa die Piste Gran Risa, auf der jedes Jahr vor Weihnachten ein Weltcup Riesentorlauf stattfindet. Dieser bestens präparierte Nordhang ist ein Genuss für jeden Carver, auf der parallel dazu verlaufenden „roten“ Piste kommen die Boarder voll auf ihre Hosten. Und das absolute Highlight ist die Abfahrt vom Lagazuoi. Zunächst muss man mit dem Skitaxi den Falzarego hinaus, und dann mit der Gondel fast senkrecht auf ca. 2700m. Von hier führt eine kilometerlange wildromantische Abfahrt entlang von senkrechten Felswänden. Fast am Ende der Strecke lädt eines der schönsten Rifugios, die Scotoni- Hütte zur Jause.
Lesezeichen für diesen Reisebericht setzen bei ...
-
Mister Wong
-
Google Bookmarks
-
YiGG
-
del.icio.us
-
Digg
-
StumbleUpon
-
Magnolia
-
Webnews
Bookmark in Ihrem Browser speichern Schließen