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Reisebericht: Scotland High and Low
Von den Scottish Borders nach Edinburgh, entlang der Küste des 'Kingdom of Fife' und durch die wildromantischen Landschaften Zentralschottlands bis in die Highlands und nach Skye führte uns diese Reise mit eigenem Auto, die wir im Sommer 2006 unternommen haben. Dabei stand das Ausfindigmachen schöner Touren und Wanderungen für eine spätere Studienreise unserer Volkshochschule im Vordergrund.
- Tag 1: Übers Meer nach England
- Tag 2: Von Newcastle über Lindisfarne und die 'Scottish Borders' nach Edinburgh
- Tag 3: In Edinburgh: Water of Leith Walkway, Castle und Altstadt
- Tag 4: Noch mehr Altstadt.... und dann zum Strand!
- Tag 5: Über das Kingdom of Fife nach Pitlochry
- Tag 6: Die Killiecrankie-Schlucht, Loch Rannoch und, zum ersten Mal: Moor!
- Tag 7: The Hermitage Walk
- Tag 8: Blair Atholl. Balmoral und Loch Ness
- Tag 9: Über die See nach Skye
- Tag 10: Drumnadrochit und Invermoriston
- Tag 11: Die 'echte' Road to the Isles
- Tag 12: Von Invermoriston nach Inveraray
- Tag 13: Ein Regentag in Oban
- Tag 14/Tag 15: Nach St. Abbs und zurück aufs Schiff
Tag 1: Übers Meer nach England
Endlich: Wir fahren nach Schottland! Hauke, der Cousin meines Lebensgefährten Frank, lebt seit einigen Jahren in Edinburgh und arbeitet - unter anderem - als Reiseleiter für deutschsprachige Gruppen. Wir wollen ihn besuchen, gemeinsam Edinburgh anschauen und uns dann, versorgt mit Tipps und Karten, „auf eigene Faust“ in Schottland umsehen. Die „Bed & Breakfast“-Häuser, in denen wir Station machen wollen, und natürlich die Schiffspassage von Ijmuiden bei Amsterdam nach Newcastle und zurück haben wir vorsichtshalber vorgebucht (für B&Bs bietet sich www.visitscotland.com an), aber ansonsten sind wir offen für jedes Abenteuer.
Am 19. Juli geht es - bei schon morgens heftiger Hitze - von Heide Richtung Amsterdam los. Wir hätten auch eine eher „inländisch“ verlaufenden Route wählen können, wollten aber gern den Weg über den Ijsselmeerdamm nehmen. Der erweist sich aber leider als weniger interessant als erwartet: Man kann nur aufs Binnenmeer schauen, aber nicht auf die Nordsee, außer am Camping-Parkplatz, der aber eher wie eine Kiesgrube aussieht. Also halten wir uns hier nicht lange auf und fahren weiter Richtung Amsterdam. Der Schiffsanleger ist zum Glück schnell gefunden; das Warten auf die Einschiffung in der sengenden Sonne allerdings nicht sonderlich angenehm (aber auch nicht allzu lange, da wir nur eine knappe Stunde vor der Deadline ankommen). Das Schiff ist nicht neu, aber OK; Verpflegung natürlich grausam teuer, aber in der - sehr schlichten - Kabine, die überraschenderweise eine Viererkabine zur Zweiterbenutzung ist, so dass keiner von uns in ein oberes Bett krabbeln muss, lässt es sich aushalten - zwar 'Feldbetten', aber das Motorengeräusch ist - wohl weil wir in der billigsten Kategorie unter Wasser sind - erträglich, und Duschen geht sogar auch. Die See ist sehr ruhig, das Wetter gut.
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