Königswinkel

Reisebericht

Königswinkel

Reisebericht: Königswinkel








unter dem Eindruck des für die Region wichtigen Tourismus,
der hauptsächlich durch die Anziehungskraft der von den
Wittelsbachern wieder aufgebauten Schlösser, entstand der Name

Königswinkel steht charakteristisch für die Region im Allgäu um die Stadt Füssen, Pfronten, Schwangau, den Königsschlössern Hohenschwangau, Neuschwanstein, Hohes Schloss Füssen, die Ruinen der Burg Falkenstein, Hohenfreyberg und Eisenberg, die eingebettet vor den Vorgebirgsketten der Ammergauer Alpen und der Tannheimer Berge gelegenen nacheiszeitlich geprägten Hügellandschaft mit zahlreichen Seen liegen
( historische Daten sind übernommen )

Schwangau

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen

SCHWANGAU

Sicher gehört das Schloss Neuschwanstein
zu den ersten Attraktionen, die Touristen auf der
Liste stehen haben, schliesslich ist es das meist-
besuchte Schloss Europas



Interessant
ist auch die Tatsache, dass das Schloss 2007
die Endrunde erreichte, als es um die Wahl der
sieben neuen Weltwunder ging

Neuschwanstein konkurrierte mit Bauwerken wie der Chinesischen Mauer und dem Kollosseum in Rom. Zwar reichten die Stimmen letztlich nicht für eine Platzierung aus, aber das hindert die 1,3 Millionen Besucher jährlich auch nicht daran, sich von den zu Marmor und Stein gewordenen Träumen des Märchenkönigs in den Bann ziehen zu lassen




Königswinkel

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen

SCHLOSS NEUSCHWANSTEIN

ein Hauptwerk des Historismus. Die Architektur
und Innenausstattung sind vom romantischen
Eklektizismus des 19. Jahrhundert geprägt



Schloss Hohenschwangau

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen

SCHLOSS HOHENSCHWANGAU

war die Kinderstube König Ludwigs II.
Die Inneneinrichtung aus der Biedermeierzeit
ist unverändert erhalten



Alpsee

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen

ALPSEE

einer der saubersten Seen Deutschlands liegt
am Fuss des Berges Säuling in unmittelbarer
Nähe der Königsschlösser

Im Winter wird er vor allem zum Schlittschuhlaufen
und im Sommer von Einheimischen und Touristen
als Badesee genutzt



Hohes Schloss Füssen

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen

HOHES SCHLOSS FÜSSEN

zählt zu den bedeutendsten Profanbauten der
deutschen Spätgotik. Seine ursprüngliche Bau-
gestalt konnte es im Wesentlichen bis heute
bewahren


Im Nordflügel befindet sich eine Filialgalerie
der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen

Tafelbilder und Skulpturen fügen sich in die ehemaligen Residenzräume ein und bieten Einblick in die Kunst zur Zeitwende des 15. und 16. Jahrhundert im Allgäu und Schwaben



Füssen

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen

FÜSSEN

besondere Bedeutung erlangte die Stadt mit dem
hier angesiedelten Handwerk der Lautenmacher
und Geigenbauer

So gilt Füssen als die Wiege des gewerbsmässig
betriebenen Lautenbaus in Europa



Musiktheater Füssen

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen

MUSIKTHEATER FÜSSEN

dieser Ort ist einer der schönsten, der zu finden ist,
schrieb König Ludwig II. an Richard Wagner





Schon den alten Römern war das Naturtheater
eine Reise wert, einst führte die Via Claudia Au-
gusta von Verona nach Augsburg direkt unter dem
Barockgarten des Theaters hindurch

Bemerkenswert ist die Lage des Festspielhauses, es wurde auf einem eigens aufgeschütteten Seegrundstück am Forggensee gebaut. Die Uferlinie wurde parallel zum Gebäude gestaltet und zwischen Gebäude und Ufer ein pseudobarocker Garten angelegt, dessen symmetrische Gestaltung die axiale Ausrichtung des Theaters exakt auf das viertausend Meter entfernt gelegene Schloss Neuschwanstein verstärkt



Königswinkel

Informationen zum Bild anzeigen Bildinformationen anzeigen









SCHLOSS NEUSCHWANSTEIN
ein Blick zurück

in jeder Hinsicht schöner und wohnlicher wird die
Burg werden als das untere Hohenschwangau,

er plane den Bau einer Burg im echten Stil der alten deutschen Ritterburgen, so schrieb König Ludwig II. an Richard Wagner. Hierzu ließ Ludwig eine der ältesten und bedeutendsten Burgruinen Bayerns, die altersgraue Burg Schwangau, komplett wegsprengen und durch seine Vision der Gralsburg – Schloss Neuschwanstein – ersetzen! Dies verdeutlicht, in welch erschreckendem Ausmaß man im 19. Jahrhundert das wahre Mittelalter verklärt und die Burgen monumentalisiert. Die alte Burg Schwangau erhob sich von einem zweigeteilten Felsen etwa 200 m über dem Tal (1008m über Meereshöhe). Ihren Hauptbau bildete ein mächtiges Turmhaus (16×15m) auf dem östlichen Fels. Derart große Turmhäuser galten besonders im 11. und frühen 12. Jahrhundert als hochadelige Bauform. Eine weite Felskluft trennte den Turm von der ausgedehnten Vorburg auf dem westlichen Fels. Historisch lässt sich diese Burg erst indirekt 1146/47 mit »Hiltipolt de Swanegowe« greifen. Dieser Schwangauer Adel stand in Diensten der Welfen, dann nach 1191 der Staufer. Überregionale Bedeutung erlangte der Minnesänger Hiltpolt von Schwangau, der wohl in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts lebte. Eine Erwähnung 1090/97 als »castrum Swangowe« erwies sich als moderne Fälschung. Die 1303 bereits als verfallen beschriebene »Burk ze Swango« wurde bis 1307/08 instand gesetzt und zur Doppelburg Vorderhohenschwangau-Hinterhohenschwangau ausgebaut, wobei der wuchtige Wohnturm zur Burg Hinterhohenschwangau gehörte. 1523 ergab eine Inspektion der beiden Burgen, dass diese zerfallen …unnd… ganz paufellig seien, man in Vorderhohenschwangau aber Baumaterial zum Wiederaufbau eingelagert habe. Nachdem zwischenzeitlich die Augsburger Patrizierfamilie Baumgartner die Doppelburg erworben hatte, war diese schon 1611 weitgehend im Verfall begriffen. 1891 vertauschte man die Namen der Königsschlösser: das Neue Schloss Hohenschwangau wurde zum Schloss Neuschwanstein, das alte Schloss Schwanstein dagegen zum Schloss Hohenschwangau


SCHLOSS HOHENSCHWANGAU

Das 1632, 1635, 1742/43 und 1809 kriegsbeschädigte Schloss wurde 1820 durch Fürst Ludwig von Oettingen-Oettingen/Öttingen-Wallerstein vor dem Totalabbruch gerettet und schließlich 1832 durch Kronprinz Maximilian erworben, der es 1832–37 durch den bekannten Künstler und Architekten Domenico Quaglio neugotisch überformen ließ. Dieser übernahm im Wesentlichen die Burgmauern des 16. Jahrhunderts, der südwestliche Eckturm kam erst nach seinem Tod (1837) hinzu.
In der Burg Hohenschwangau verbrachte König Ludwig II. als Kind oft mit seinen Eltern die Sommermonate. »Hier in meinem geliebten Hohenschwangau verlebe ich herrliche Tage, ich benütze das endlich eingetretene günstige Wetter häufig zu weiten Reitausflügen in die Umgebung,« schreibt der junge Ludwig 1867 an seine Erzieherin ( www.burgenregion.de )














Teilen auf

Mein Interessenprofil

Bitte melden Sie sich an, um Reiseziele zu Ihrem Interessenprofil hinzuzufügen.

Kommentare

  • Blula

    Warum in die Ferne schweifen... Hab Dank für Deinen schönen und wieder sehr informativen Bericht vom herrlichen Königswinkel mit seinen Sehenswürdigkeiten und der herrlichen Landschaft, die im Winter ihren ganz besonderen Reiz hat.
    LG Ursula

  • pleuro

    ...und sehr schöne Fotos begleiten und dokumentieren Deinen Bericht!!! LG Anne

  • trollbaby

    Und wieder etwas gelernt! Wie Ursula schon schreibt, warum in die Ferne schweifen, wenn es bei uns noch so viel zu entdecken gibt!
    LG Susi

  • venus

    Vielen Dank...

  • joki-mau

    guter Bericht, mit viel Neuem, was ich bisher noch nicht wußte.
    LG Ingrid

  • bezi

    ein bunter und informativer Bericht von Dir, wie immer sehr gut!
    LG bezi

  • venus

    VIELEN DANK FÜR DIE EMPFEHLUNG, ICH FÜHLE MICH GEEHRT

  • nach oben nach oben scrollen
  • slides-only

    Sehr gut beschrieben, prima Bilder.
    Danke für deinen Bericht.
    Slides-Only

  • KalliZ

    Eine sehr informative Reise-Dokumentation, danke!

  • freeneck-farmer

    Sehr informatives Bericht und Tipps sind auch gut. ( Luxus Bummeln ist nicht so mein Ding).
    LG Anneken

  • ingepeter (RP)

    Hallo Venus, wir waren im Januar 2011 dort auf Besichtigungstour. Eigentlich vermied ich immer einen Besuch, denn es war mir irgendwie wie Disneyland und viel zu bevölkert.
    Im Januar sind nicht ganz so viele Touristen dort (erstaunlicherweise wie aus Russland und Ukraine und dann noch mit Auto) und wir bereuten den Besuch auch nicht. Schön von Dir noch einmal die Fakten zu lesen .... Gruss Inge

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Königswinkel 4.58 19

Beliebte Community-Inhalte: AustralienNorwegenThailandVietnamItalienBarcelonaIndien ReiseführerIndien Tipps