Reisebericht

Reisebericht: Sambia 2009 (ausführlicher für die Interessierten)

 
 
 
 
 
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Warum denn Sambia?

... haben uns Freunde und Bekannte immer wieder gefragt
Wir haben ja schon ne ganze Menge Afrika gesehen und erlebt - angefangen bei Kenia (das mich bis auf die Masai Mara gar nicht begeistert hat), Namibia, Botswana, Simbabwe (leider nur die Victoria Falls) und Südafrika und sind dadurch ein ein bisschen afrikasüchtig geworden. Bei unserem letzten Aufenthalt in Namibia haben wir dann in einem Camp eine Broschüre über Sambia gefunden. Zugegeben, wir waren schon mal in Sambia - aber das war nur ein Kurztrip zu den Victoria Fällen im Rahmen unserer Okavango Tour.
Wollen wir‘s wagen? - Klar doch!
Zunächst haben wir uns mal im Internet „umgesehen“ und versucht einige Informationen über das Land zu bekommen. Wir haben auch versucht, einen Reiseführer zu kaufen, aber in Deutschland ist nur ein schon ziemlich alter von Iwanowski zu bekommen. Nun ist ja mein Mann Engländer und ich bin der englischen Sprache ja auch mächtig, deshalb haben wir uns dann den „Bradt“ Reiseführer bestellt und von vorn bis hinten gelesen - den Reiseführer kann ich übrigens sehr empfehlen.
In Deutschland ist Sambia ein noch ziemlich unbekanntes Urlaubsziel (siehe Reiseführer), aber das hat uns nicht davon abgehalten, unser Lieblings-Afrika-Reisebüro Venter Tours (ein bisschen Werbung darf sein) anzurufen und Caspar, den Chef, zu bitten, uns mal einen Vorschlag zu machen. Caspar ist Südafrikaner und so konnte er auch Paul, meinem Mann, alles in englisch erläutern, so dass mir der Übersetzungsaufwand erspart blieb.
Nach einigem Hin- und Her hauptsächlich bezüglich der Flüge stand dann unser Reiseplan:
Flug mit British Airways via London Heathrow nach Lusaka
Discover Exploration Kafue Rivers and Plains von Wilderness Safaris
Robin Pope Package:
2 Übernachtungen im Nsefu Camp
2 Übernachtungen Luangwa Bush Camp
2 Übernachtungen im Tena Tena Camp
1 Übernachtung im Intercontinental Hotel in Lusaka
Rückflug nach Lodon
Die letzte Übernachtung war leider nicht zu vermeiden, da die Flüge zurück nach Europa morgens starten und man nicht genügend Zeit hat vom letzten Camp rechtzeitig den Flug zu schaffen



7./8. September 2009

Let‘s Fly
Die Wohnung ist urlaubsfit, die Katze im Katzenhotel - es kann losgehen. Zunächst nach Frankfurt und von dort aus nach Lusaka. Ich bin etwas panisch, da wir in Heathrow nur etwas über eine Stunde Zeit haben und ich befürchte, dass es unser Gepäck nicht zu unserem Anschlussflug schafft - aber die Dame am Checkin beruhigt uns, alles ist an Board nach Lusaka. Wir fliegen mit einem 21 Jahre alten Flugzeug, dass schon ziemlich runtergekommen ist und die Crew ist auch nicht gerade begeistert, dass es nach Lusaka geht. Aber der Flug ist ok und wir landen pünktlich in Lusaka. Die Immigration ist eigentlich auch ganz easy, wenn die junge Dame nur einen funktionierenden Stempel hätte. Wer schon öfters in Afrika war, weiß ja, wie wichtig man ist, wenn man einen Stempel hat :-) - nun gut, etwas später und um $ 100 ärmer dürfen wir dann rein.
Ein freundlicher Angestellter der Sefofane Airlines, mit der wir unseren Flug zum Kafue Nationalpark antreten sollen, holt uns und unser Gepäck ab und bringt uns zum Büro der Airline. Und hier kommt erst mal ein Schock - es ist 6.45 Uhr morgens und unser Weiterflug ist um 12.30 Uhr. Was um Himmels Willen sollen wir denn so lange auf diesem Flughafen treiben? Und das nach 10 Stunden Flug. Zugegeben, wir sind Business Class geflogen und damit nicht ganz so kaputt, aber wir sind doch ziemlich genervt. Leider hat man Caspar von diesem langen Zwischenstopp nichts gesagt und so kann er uns momentan auch nicht helfen. Die Dame im Sefofane Büro hat irgendwann Mitleid mit uns und organisiert uns einen Trip zur nächstgelegenen Shopping Mall. Das ist nicht gerade aufregend, aber wir schlagen wenigstens etwas Zeit tot. Nun ja, irgendwann ist das Warten dann doch vorbei und wir fliegen mit Darrens fünfsitziger Cessna zusammen mit zwei Engländerinnen los. Wir fliegen ca. 1,5 Stunden, dann dürfen die zwei Ladies aussteigen - war auch höchste Zeit, sie waren schon ganz schön blass um die Nasen. Wir haben dann nur noch 15 min zu fliegen, dann haben wir es endlich geschafft. Wir landen im Lufupa Gebiet und werden schon von Solly, unserem Guide für die nächsten sieben Tage und Nächte erwartet. Er fährt uns zum Camp und hier werden wir mit einem kühlen Drink begrüßt. Auch hier ist man ziemlich entsetzt über die lange Wartezeit in Lusaka und die Camp Managerin Kawanga verspricht, dass mit Sefofane zu klären. Das hilft hoffentlich den nächsten Urlaubern. Nach einer erfrischenden Dusche in unserem Zelt und einem leckeren Sandwich erklärt uns Solly den Ablauf der nächsten Tage. Dabei stellen wir fest, dass das Programm komplett anders ist, als in unseren Unterlagen - Wilderness hat es geändert, ohne Caspar davon zu informieren. Aber, das neue Programm gefällt uns noch viel besser, also kein Problem für uns.



 
 
 
 
 

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Stadt: Lusaka

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