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Reisebericht: Auf den Spuren der Inkas
Eine Traumreise in eine ganz andere Welt:
'Reise des Jahres 2007': Peru/Ecuador/Galapagos
Der etwas andere Reisereport - oder – ich glaub es fast nicht
(Teilweise im fränkischen Dialekt, von Kurt Sommer)
Ich mach a` Samstagzeitung auf – und derblick –
Reise des Jahres 2007 – annonciert vom Reisebüro Brück.
Dann les ich`s durch und sooch zu meiner Frau,
des is die Reise, ganz genau.
Ich ruf den Brück an, mach aus an Termin,
fahrn dann mit die Fleischer`s nach Zirndorf hin,
als Höchstteilnehmerzzahl nennt uns der Chef dann 20 maximal –
und das finden wir 4 dann auch optimal.
Dann geht es los – November Acht
Um 4 in der Früh ham mer den Flughafen Nürnberg ang``macht,
fliegen dann mit einem Citihopper,
1 Stund nach Amsterdam und ganz ganz locker.
Nach 2 Stunden Warten geht es dann weiter,
a Boeing 77-200 ist nun unser Begleiter.
10 530 km sind dann ganz schön weit-
und dafür brauchen wir 12 Stunden und 32 Minuten – eine lange Zeit.
Der Service an Bord, der war dann ganz gut,
zum Einreiseformularausfüllen brauchen dann Manche viel Mut.
Dann landen wir sicher, 6 Stunden zurück,
und ich auf meiner Uhr dann grad 17 35 erblick.
Dann sammelt sich die Gruppe, 30 Personen hab ich erpicht,
so ne rießige Truppe, ich glaub es fast nicht.
Dann geht das Warten im Bus noch weiter,
es fehlt die Heidi Sostak, ja leider.
Sie wurde auch nie mehr gefunden,
hoffentlich tut sie zuhause nach dem Herzinfarkt wieder gesunden.
Um 18 30 heißt es dann Sightseeing by Night,
ob da alle noch hatten a große Freid?
Hundsmüde warn wir doch alle, wie iiech des suu siech,
doch da müss mer alle durch, ich gaub es fast nicht.
Wir fahrn in die Altstadt – zur Plaza San Martin mit der Kirche San Iglesias davor,
dann wunderschön beleuchtet, der Plaza Mayor,
mit Cathedrale, Regierungsgebäude und Rathaus dazu-
und die 10 Minuten Besichtigung waren rum im Nu.
Bei Rush-Hour geht’s dann weiter ins Casa Andina, in unser Hotel,
das wir dann gegen 20 Uhr erreichen, ja die Abendtour die war doch recht schnell.
Ein Abendessen haben wir auf unser Bitten dann doch noch gesichtet,
denn die Agentur war davon gar nicht unterrichtet.
Am nächsten Morgen heißt es dann:
5 30 Uhr Wecken, um 6 Uhr fängt das Frühstück an.
6 30 Uhr Abfahrt zum Airport, alle sind fit,
doch auch sehr geknickt, weil kein Reiseleiter fliegt mit.
Wir sind sehr enttäuscht, ich glaub, dass jeder des su siecht,
bei so einer Rießenreise, ich glaub es fast nicht.
Frau Allmacher wurde dann kurzerhand,
sehr zu unserer Freude, zum Ersatzreiseleiter ernannt.
Um 9 25 Uhr fliegen wir dann mit einer A 319 der LAN,
zum Nabel der Welt nach Cuso hin.
In 54 Minuten erreichen wir dann die angeblich schönste Stadt von Peru –
Und landen um 10 20 Uhr bei 26 Grad und in 3400 m Höhe noch dazu.
Von Höhenkoller noch nichts zu spüren, weit und breit,
20 Minuten zu unserem Hotel Suenos del Inka haben wir Zeit.
Um 11 30 Uhr sind wir dann dort,
und nach 2 ½ Stunden geht es schon wieder fort,
zu Fuß mit Alberto, unserm neuen RL,
ich glaub, ihr gebt mir alle recht, der war nicht grad schnell.
Die Kathedrale, die zieht uns dann in ihren Bann,
die um 1654 fertiggestellt wurde – irgendwann.
Die Kirche ist wirklich ein wahres Gedicht,
und ich sags Euch schon wieder, ich glaub es fast nicht.
Quorikandra, der Sonnentempel kommt dann dran,
dann kommen wir auf 3500 Meter an der Festung Sagsaywamans an,
wo jedes Jahr am 24.6. das höchste Fest der Peruaner ist,
das ist die Sonnenwende, und dass das keiner von Euch vergisst.
Die Ruinen von Kenko nehmen wir dann auch noch mit,
bevor`s wieder ins Herz der Stadt, auf die Plaza de Armas geht.
Dann haben wir etwas Zeit zum Erholen,
einige sitzen schon wie auf Kohlen –
und schnappen nach Luft und meinen das Ende ist angericht,
ich kann`s Euch sagen, ich glaub es fast nicht.
Dann ein Abendspaziergang, wisst Ihr es noch,
wir wandern zu einem typisch originellem Lokal in die Altstadt hoch.
Gutes Essen und auch die Folklore nicht schlecht,
aber bereits nach einer Stunde hab ich Verlangen nach einem Bett.
Bin schwer gezeichnet, nach einem Bier,
die Frage kommt hoch, was erwartet uns noch alles hier?
Weird ich höhenkrank, was hab ich nur angericht`
Ich sag es schon wieder: Ich glaub es fast nicht!
Um 9 Uhr soll`s heut losgehn, zu unserer tollen Tagestour,
doch bereits um 2 Uhr morgens blick ich schon auf mei Uhr,
hab scho ausg`schlafen, denn dahamm ist`s bereits 8,
und da bin ich schon längstens aufgewacht.
Zur Plaza de Armas geht’s dann zu Fuß,
weil die Straßen zu eng sind, für unseren Bus.
Dann geht es 160 km rund um Cuso rum,
in Pukapukara schaun mer uns erst amal um.
Haben das Urubambatal genossen,
sind dann in Pisac eingetroffen,
. wo es den schönsten Markt der Region Cusco gibt,
und ich nehme von dort auch einiges mit.
In der Sonesta Posada Del Inka essen wir dann sehr gut,
fast alle schützen sich vor der heißen Sonne mit Hut.
Dann kommt das Highlight des Tages – Ollantaytamba dran,
und mutig fangen wir mit der ersten Stufe an.
Es hängen sich noch 199 weitere dran und auch wir hängen wie in den Seilen,
sind alle froh, als wir oben ein bischen können verweilen.
Bestaunen die rießigen Steinblöcke, die z.T. über 50 Tonnen wiegen-
Und alle ohne jeglichen Mörtel sind zusammen geblieben.
Sie sind so akkurat aneinander gepicht,
ich bin ganz sprachlos, ich glaub es fast nicht.
Und hätte Frau Allmacher nicht noch auf das Museum Precolombomio gedrängt,
hätte uns dies unser Alberto ganz einfach geschenkt.
Hundemüde falle ich dann ins Bett, es war erst Acht-
Und da hab ich mir überhaupt keine Gedanken darüber gemacht.
Denn morgen muss ich fitt sein, kommt mir in den Sinn,
denn da muss ich nämlich zum „Macho Piccho“ hin.
Dann kommt der Traumtag unserer bisherigen Reis``
Um 6 06 Uhr fahren wir mit dem Zug los, der Peru-Trail heißt.
Nach Macho Piccho geht es auf einer Schmalspurbahn,
nach einer grandiosen Fahrt kommen wir über einen Paß von 3678 m. in Aquas Calientes an,
dann geht es 400 m hoch – in atemberaubender Geschwindigkeit,
dann sehen wir die Ruinenstadt, die Macho Piccho heißt.
Wir haben ein Bombenwetter und eine grandiose Sicht-
Und immer wieder hört man es: ich glaub es fast nicht.
Gott sei Dank, dass es den US-Senator Hiram Bingham gab,
der 1911 erst die Anlage brachte auf Trapp,
als er von einem Bauern angesprochen,
den Braten hat sehr schnell gerochen.
Ließ alles abholzen und bald war klar,
Macho Piccho war im ganzen Umfang wieder da.
Alberto hat uns die Festung ganz gut erklärt,
nur über ihn zu mosern, wäre auch verkehrt.
Um 15 30 Uhr geht’s dann wieder zurück,
wir genießen bei tollem Wetter noch manch tollen Blick.
Bekommen noch sehr guten Kaffee und trockenen Kuchen,
dürfen dann im Zug noch ne Modenschau besuchen—
und schlussresümierend fälllt mir jetzt grad ein,
Macho Piccho kann das Highlight unserer Reise sein
Am nächsten Tag dann, gibt`s ein kleines Problem-
Unser Alberto verschätzt sich in der Zeit – und desweng`,
gibt`s a`weng a Hektik mit der Abfahrtszeit Ihr Lieben,
aber keiner von uns – auch die Hahns nicht – sind im Hotel geblieben.
Im malerischen Kolonialdorf Andahuayililas gibts unsern 1. Stopp—
Und die kleine bescheidene Jesuiten-Lehmziegelkirche ist wirklich topp.
Sie soll eine der schönsten barocken Kirchen Perus sein,
die vor allem mit ihren Fresken beeindruckt – wirklich fein !
Dann kommt Raqchi – eine Ruinenstadt,
die einen für die Inkazeit sehr ungewöhnlichen Tempel hat!
Die Mittagspause nehmen wir dann in der Hacienda Las Tumas in Sicuani ein,
war nichts Besonderes – lauwarm – nicht gerade mein`.
Dann kommt wieder ein Highlight unserer Tour,
unser Bus über den 4319 m hohen La Raya Paß fuhr.
Und endlich sehen wir nun unten den Titicacasee,
um 18 Uhr sind wir unten, Mensch is der schee!
Und dann kommt ein Knock Out – Christine Allmacher versucht zu schlichten,
10 Personen müssen auf das tolle Hotel Sonesta Posado verzichten.
In ein wesentlich schlechteres Haus in die Innenstadt gehen,
das kann wer will, ich kann`s nicht verstehn.
Und ich wiederhol mich schon wieder in meinem Gedicht,
liebe Freunde, ich glaub es fast nicht!
War die doch große Gruppe am Anfang noch sehr reserviert,
wurde sie ab diesem Zeitpunkt doch mehr und mehr zusammengeführt.
Man hatte plötzlich mehr Verständnis untereinand`
Und ich das ausgesprochen positiv fand.
Leider findet der Abschied mit Alberto dann fast sang- und klanglos statt,
doch mit Sicherheit er selbst den größten Anteil daran hat.
Das Essen im Hotel ist dann a la bonoir-
Und die Titicacaforelle genieß ich sehr.
Das Frühstücksbüffet am nächsten Morgen
Schmeckt mir sehr, ganz ohne Sorgen.
Das Wetter toll, morgens schon 20 Grad,
zuhaus ein Anruf, wirklich schad.
Im Frankenland da schippens Schnee,
Gott sei Dank, dass ich Südamerika grad seh.
Und ich kann`s Euch sagen, es ist ein Gedicht,
nur – Ihr Lieben – ich glaub es fast nicht!
Gleich nach dem Breakfast geht es weiter,
mit Viktor unserm neuen Reiseleiter.
Er bringt neuen Schwung mit und auch viel Humor,
das kam bei Alberto ganz und gar nicht vor!
Direkt vom Hotel laufen wir auf den Steg
Und kommen dann mit einem Boot in Richtung Uros-Inseln weg.
Von der sind wir dann völlig übermannt
Und ob der weiteren Dinge dann auch sehr gespannt.
Mit einem Auslegerboot geht es dann auf eine andere Insel mit Indio-Markt,
das war dann geil – eih –war das stark..
Was haben die da alles angericht`
Ich kann`s Euch sagen, ich glaub es fast nicht!
Zur nächsten Insel geht’s dann 1 ½ Stunden weiter,
Taquile heißt sie, das Wetter wolkig bis heiter.
200 Höhenmeter sind dann zu laufen,
unüberhörbar ist dann teilweises Schnaufen.
Die strickenden Männer sind hier nicht zu übersehen,
ja, die Zeit hier oben, tut viel zu schnell vergehen.
Das Lunchpaket haben wir dann mit den Taquilen geteilt,
und uns mit Ihnen auch darüber gefreut.
Sie haben uns dann auch ein Ständchen geboten,
wir sitzen auf Bänken, sie auf dem Boden.
Und während ich so dasitz und dabei dicht`,,
ich sag es Euch, ich glaub es fast nicht!
Um 16 Uhr sind wir wieder zurück,
dann wird die Zeit halt überbrückt.
Mit`m Taxi nach Puno zu Viert wir dann gehen,
gibt’s` für die Männer Alpaca-Pullis, weil die ihnen halt stehn !
Am nächsten Tag dann um 8 Uhr am Morgen,
gibt’s bei der 9-Man-Group schon wieder Sorgen.
Der Bus kommt nicht, wie versprochen,,
erst um ½ 10 kamen sie verärgert angekrochen!
Mit 2 Bussen geht`s dann in die Stadt zum Dom,
dann können alle 30 Leut die Fußgängerzon`hom`.
Darauf folgt wieder ein Highlight, wir können zu den Grabtürmen von Sichestani gehen,
dann von oben den Umayo-See sehn.
Treffen auf eine Herde von Alpacos und Schafen,
die wir dort oben auch noch trafen.
Ein Bauernhof sich dann noch zur Besichtigung anreiht,
s`ìst alles sauber, auch zum Käseversuchen bleibt noch Zeit.
Dann geht es nach Juliaca, zum Flughafen rein,
dort soll nur eine Damentoilette sein.
Da denk ich mir, na sonnenklar,
auch wir Männer haben nur 1 Pissoir-
und irgendwie ham wir auch das wieder hingekriecht,
ich kann`s Euch sagen, ich glaub es fast nicht.
Die 1000 km Flug schaffen wir dann in 1 ½ Stund`
Und dann liebe Freunde, geht es rund,
wir erzählen Corinna, von Alberto und einigen Disputen-
und bitten sie, ob wir morgen nicht vor`m Abflug noch Lima können ein bischen besuchen.
Um 20 30 Uhr geht’s dann ins Jose Antonio Restaurant,
das hier in Lima scheint bestens bekannt.
Das Essen Spitze und Pisco Sour dazu –
Und endlich ist um 22 Uhr für heute a Ruh !
Im San Augustin Colonial in Miraflores wir dann gut schlafen,
am nächsten Morgen wir dann aber nicht auf Corinna trafen.
Ein Englishman, der Louis heißt,
uns noch ein ganz klein wenig Lima preißt.
Herr Hahn , der war dann halt so nett –
Und uns das Ganze ins Deutsche übersetzt.
Um halbe Elfe wir dann schon am „Jorge Chavez „ sind,
1 Stunde Verspätung ich dann grad noch so in Ordnung find`.
1141 km fliegen wir dann
und kommen um 15 50 Uhr in Quito an.
Gabriel heißt nun unser neuer „RL“,
der uns gleich unseren Fahrer Nestor vorstellt..
Und jetzt sind wir happy und merken es gleich,
mit Gabriel hat uns die Agentur einen Spitzenmann gereicht!
Der Mann wird während der Reise, ich sag`s,, ein Gedicht,
ja,, liebe Leute, ich glaub es fast nicht!
Gabriel wird dann die geplante Sightseeingtour verschieben,
so sind die meisten dann ab 17 30 Uhr gleich im Hotel geblieben.
Das Carlton Hotel ist dann das beste bisher,
und ich zeig ganz stolz meine tolle Suite her.
Das Abendessen ist dann auch grandios,
ich geh ins Casino, andere ziehen in die Stadt los!
Der 16. 11. dann am Kalender steht –
Und um 8 Uhr eine schöne Stadtrundfahrt losgeht.
Wir lieben die wunderschöne Stadt bald, die auf 2850 m liegt –
Und von den Sehenswürdigkeiten sehr viel hergibt.
Auch schnell hat es sich im Bus herumgesprochen,
nachts um 10 Uhr ist ein Erdbeben der Richterskala 5 ausgebrochen.
Ja, sind wir alle froh, daß wurde weiter nichts angericht`
Ich kann`s Euch sagen, ich glaub es fast nicht!
Zuerst werden wir die Plaza de la Independencia lieben,
wäre dann am Rathaus, Regierungsgebäude und am Centrum Historico gern länger geblieben,
vor allem die Kathedrale hätt` mich fast erschlagen,
die war doch zentnerweiß mit Blattgold beschlagen.
Zum „Brötchen“, dem Panecillo geht’s dann hoch auf 3600 Meter,,
einen traumhaften 360 Grad-Blick hat dann von uns ein jeder.
Um 13 Uhr verlassen wir Quito, es geht auf der Pan-Americana weiter,
zum Einen gut, zum Anderen, leider!
Mit vollem Engagement und Einfühlungsvermögen uns Gabriel alles erklärt,
während Jukie uns supersicher in Richtung Ottavalo fährt.
Wir fahren durch die Provinz Guayllabamba und werden dort essen,
Tipi Locro heißt dieses gute Lokal, fast hätt`ich`s vergessen.
Nach Cotacacchi sind`s dann noch 1 ½ Stund`,
da geht’s dann mit dem Lederhandel ziemlich rund.
Ein weiteres Highlight wird dann die Hacienda Pinsaqui,
die Damen Allmacher und Eberle bekommen die Präsidentensuite.
Aber auch die Honkes, Strobachs und Hartmanns könnens kaum fassen,
dass sie sich hier dürfen niederlassen.
Und alle anderen waren ebenfalls zufrieden,
denn hier wurde echt altkolonialer Stil geschrieben..
Ne` Band spielt dann für uns toll auf,
einen leckeren Aperitiv gibt’s dann noch obendrauf.
Das Essen war dann lecker und reichlich auch noch,
und nicht allzu spät geh ich auf`s Zimmer hoch.
Es war ein toller Tag heut, ein Gedicht,
ja, liebe Leute, ich glaub es fast nicht.
Nach einem Superfrühstück, es wird uns serviert,
hat uns Jukie zuerst zum Meerschweinchensee chauffiert.
Laguna Cuicocha heißt dieser See,
bevor es nach Ottavallo zum größten Markt Südamerikas geht.
Dort ist was los, da rührt sich was heut,
die Angebotspalette ist wirklich riesig breit.
Wer hier nichts findet, ist selber schuld,
wenn auch das Ganze ist schon ein extremer Kult.
Auch den Äquator haben wir noch mitgenommen,
und somit heute wieder ein tolles Programm bekommen.
Die Autostrada nach Papallacta ist dann wegen einer Demo gesperrt.
ne rießige Umleitung gibt’s – und unser Plan wird verzerrt.
Mittagspause gestrichen und in 3 ½ Stund`
Sind wir in der Therme – und es geht rund.
Ein jeder ist happy, hat ne`eigene Quelle-
Und nach dem Baden sind die meisten müde und nicht mehr helle.
Dann herrlich, es gibt ne Tafel für alle 31 Leut,
Mensch, wie hab ich mich darüber g`freut.
Wir gehören doch zusammen auf dieser tollen Tour,
und des Öfteren kam dann das Du auch vor.
Das Essen wieder Spitze, die Forelle ein Gedicht,
ja, liebe Leute, ich glaub es fast nicht!
Heut`ist der 18.11., in den Urwald soll`s gehen,
es geht steil hinauf, und es gibt auch Regn,
dann plötzlich ein Anruf, unser Gabriel ganz gelassen,
sagt uns was von einem Erdrutsch, wir können`s kaum fassen.
Wir müssen da drüber über 20-30 Meter,
und alle im Bus – alle – ein jeder.
Der Bus bleibt da, er kann ja nicht rüber,
dann gibt es ein kleines Drunter und Drüber.
Die wichtigsten Dinge werden aus dem Koffer genommen-
Und mit einem anderen Bus die Weiterfahrt aufgenommen.
Ja, liebe Leute, das haben wir trotzdem alle ganz gut hingekriecht,
ich glaub es fast nicht !
Kurz nach 15 Uhr dann, hammers g`schafft,
und die El Jardin Allemannen-Lodge angemacht.
Das Mittagessen dann leicht, der Abendspaziergang auch,
doch bevor wir uns voll hauen unsern Bauch,
kommt ein Schamane, der Medizinmann vom Ort,
jeder von uns war mit seinen Gedanken bei ihm dann dort.
Wir sind gefesselt, es gibt viele Fragen-
Und ich wollte es dann ganz einfach wagen,
mich auf den Stuhl zu setzen und behandeln lassen,
mich hat ein Schamane untersucht, ich kanns noch nicht fassen.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück um 8,
wird es zur Dschungeltour aufgemacht.
Verteilt auf 3 Kanus fahren wir a`3/4 Stund`
und dann mit Gummistiefeln geht es 2 Stunden rund.
Oder auch nicht, denn zuerst geht`s steil bergauf,
durch tiefen Morast und ….schnauf, schnauf, schnauf.
2 Stunden genießen wir dann den Dschungel satt,
und keiner von uns war auch die Spur nicht platt.
Ne`Tierarztvolontärin zeigt uns dann die Tierwelt noch dort-
Und um 2 Uhr geht’s dann endlich von dort fort.
Ich hab einen Hunger, ich kann`s euch sagen,
aber auch Andere kann man deswegen fragen.
Es ist dann urig, wie wir aus dem Blechnapf genießen-
Und 2 Stunden später unseren Busfahrer Jukie begrüßen.
Der uns dann in die Allemannen.Lodge bringt-
Und so mancher dann ganz schnell in seiner Dusche singt.
Morgen geht’s dann nach Quito zurück,
über den Paß, wenn wir haben Glück.
Und dann am nächsten, Mittwoch heißt der Tag,
trennen sich unsere Wege, weil nicht jeder nach Galapagos mag.
Und schlußresümierend möchte ich eines sagen,
ein jeder hat zur letztlich doch noch guten Stimmung beigetragen.
Nicht zu vergessen, unser Gabriel, ein Super-RL,
den vergessen wir , glaub ich, nicht so schnelll.
Für die Galapagos-Fans häng`ich dann noch was dran`,
den andern 8 wünsch ich, kommt gut in Deutschlands Winter an-
und letztendlich war doch alles gut angericht`,
ja, liebe Freunde, ich glaub es fast nicht!
Wir haben alle gut geschlafen, die Stimmung heiter,
nach dem Frühstück geht’s von unserer Lodge auf 640 Meter, in Richtung Quito weiter.
Kurzer Stopp in Tena, dann ein Spaziergang sich anreiht,
hoch oben in 4100 Meter Höhe, der ist zwar nicht weit.
Dann das Mittagessen in Baeza findet statt,
ne ziemliche Hektik dort, aber jeder wird satt.
Dann geht’s wieder weiter,, auf 2800 Meter,
natürlich ist ob der langen Tour, geschafft ein jeder.
Aber unser Gabriel ist völlig k o,
bekommt Magenkrämpfe und kommt kaum mehr runter von dem Clo.
Und eine Person, ich kanns kaum fassen,
die kann auch gar nichts mehr in sich lassen.
Es flüchten auch einige aus dem Bus wie Mücken,
ja, dieser Moment kann uns nicht gerade entzücken.
Und das Ganze ist nicht grad g`schmacklich ang`richt,
ja, liebe Freunde, ich glaub es fast nicht.
Für die Galapagos-Reisenden ist dann die Nacht nicht lang,
der Terzer Sepp fängt scho um Fünfe mit`m Frühstück an,
er hat sich halt um 1 Stunde verschätzt-
und wir uns auch im Verhalten unseres RL, denn des kommt jetzt!
Er holt uns um 6 15 Uhr ab in aller Früh,
ein Anschaun von Mensch zu Mensch kriegt er net hie,
er ist ganz kurz, tut nur so gelassen,
wir sind alle enttäuscht und könnens nicht fassen.
Wir glauben auch heut noch, dass das Trinkgeld die Rolle hat gespielt-
Und er darauf aus war und zwar ganz gezielt.
Dann die nächste Enttäuschung, es geht gar nicht weiter-
Wir sitzen und sitzen und warten, ja , leider.
Dann endlich ein Aufruf, und so Gott will,
landen wir 2 Stunden später in Guyagill.
1 Stunde dort dann Warten und 1 ½ Stunden weiterer Flug,
dann werden die Uhren gestellt, nochmal eine Stunde zuruck.
Ja, jetzt sind wir unten im Naturreservat,
Galapagos hat uns nun, das ist jetzt klar.
Die jetzt 22 Galapogonesen hat man in 2 11er Gruppen gesteckt
Und ich mich in der gehobenen Seniorengruppe entdeckt.
Die anderen 11, die man auch Youngstergroup nennt,
aber ob sich da auch jeder darin selber erkennt?
Egal auch, wir erforsten doch alle das gleiche Programm,
und abends beim Essen sind wir eh wieder alle szamm.
Meine Gruppe hat in Karin seinen Guide,
zur Insel Nord Seymur ist es dann eine Stunde weit.
Sehen dort Palo-Santo-Bäume und Salzbüsche a`mass
Es fehlt natürlich das uns bekannt grüne Gras.
Die Insel ist besonders für ihre brütenden Seevögel bekannt-
Und davon sehen wir dann auch so allerhand.
Blaufußtölpel, Fregattvögel und 2 Leguanarten
Und auch viele Echsen und Seelöwen auf uns warten.
Wir sind ganz begeistert, was man da su alles siecht,
ja, Ihr Lieben, ich glaub es fast nicht!
Dann geht`s nach Ayora, ins Hotel Mainao kommt die Gruppe Brück,
die restlichen Fünf von DerTour sind vom Anblick des Lobo del Mar ganz entzückt.
Doch nur von aussen, sagen sie,
innen, die Zimmer – der Schmutz, das macht sie fast hie.
Ja, wir haben Glück, mit unserem Hundertwassergebäude,
alles saubere, ordentliche Zimmer und ganz nette Hausleute.
Der 22.11. ist da, es gibt Rühreier und Toast,
geht es danach um 8 Uhr zur Tortuga Bay los.
3 Stunden laufen wir ganz bequem-
und auf dem Weg, Canada-Reiher, Pelikane und Rießen-Leguane sehn.
Wir baden in einer Lagune bei 22 Grad-
Und dann geht`s wieder zurück auf dem schönen „Chinamauerpfad“
.
Im „La Dolce Italia“ wir dann ab 13 Uhr sehr gut speisen,
bevor wir zu Fuß weiter zur Charles Darwin-Station weiterreisen.
Zuerst kommt die Aufzuchtstation mit nummerierten Tieren,
dann kommt Schildkröte George, mit über 100 Jahren, der sich in einer Ecke tut zieren.
Wir sehen noch viele gepanzerte Exemplare,
die z.T. noch sehr jung bis sehr alt aber auch waren.
Kurzum, der Ausflug heute ist grandios,
die Stimmung in der Gruppe natürlich groß.
Keiner macht heute ein grimmiges Gesicht,
ja, liebe Leute, ich glaub es fast nicht.
Dann das Abendessen wir im „Garrapatta“ einnehmen,
Steaks gibt`s, die auf der Zunge vergehen.
Und zum morgigen Frühstück gibt es Eier mit Schinken
Danach werden wir die Gruppe 2 abwinken,
die kann heute 1 Stunde länger schlafen,
während wir schon um 8 Uhr auf unseren Bus trafen.
Der bringt uns dann Richtung Baltra, dann geht`s auf ein Schiff,
1 ½ Stunden dies dann auf dem Pazifik lief.
Und dann sind wir da, keiner ist müd,
wir betreten die herrliche Insel Placa-Süd.
Die Insel, die durch aus dem Ozean herausströmende Lavamassen entstand,
die zieht uns dann in ihren Bann.
Die Seeelöwen erwarten uns schon,
laut und kreischend ist ihr Ton.
Echsen, Leguane, Fregattvögel und Gabelschwanzmöven bewundern wir hier,
Maskentölpel und sogar Rotschnabeltropenvögel sehen wir.
Sind ganz begeistert von der Pflanzenwelt und dem Kakteenwald-
Und die Rückkehr aus`s Schiff kommt für mich viel zu bald.
Das Essen darauf, haken`s wir ab,
der Stockfisch, der war nicht gerade mein G`schmack.
Am Punta Carrion gibt`s dann einen Badestopp,
aber das mit dem Schnorcheln war nur ein Flop.
Zurück dann, a`weng shoppen, a`weng ruhn,
beim Italiener ab 19 Uhr hammer dann einiges zu tun.
Es gibt viel zu erzählen, beide Gruppen tauschen sich aus,
die Stimmung heut Abend blendend, im Italiano-Haus.
Das Essen auch, vorzüglich das Spaghetti-Gericht,
ein toller Tag geht zu Ende, ich glaub es fast nicht.
24.11. Heute in einem Monat Heilig-Abend ist,
dass fei keiner von euch den Tag auch vergisst.
Um 9 Uhr fahren wir los, ins Hochland hinein,
dort natürlich noch keine Sonne scheint.
Zuerst geht`s in den 1000 Meter langen Lavatunnel hinunter,
danach wird die Vegetation wieder viel viel bunter.
Die Primicas Ranch im Reservat El Chato ist dann dran-
Und gleich kommen Prachtexemplare von Rießenschildkröten an.
Wir sind ganz begeistert und beeindruckt auch noch,
dann geht`s zum Mittagessen hoch,
in die herrliche Hacienda Narwhal, dort gibt’s dann was vom Grill,
ein saftiges, leckeres Hähnchen, so wie ich es will!
Dann am Los Gemelos, dem Zwillingskrater angekommen,
haben wir zuerst den rechten, den kleineren erklommen.
Gehen dann zum Größeren, dem Linken,
der 280 Meter tief einfällt und suchen dann die Darwinfinken.
Sehen dafür Kuhreiher und den Rubin Tyran,
auch Sportdrosseln, Kaffeestauden und Bartflechten ich super fand.
Ja, es war schön hier, dann geht’s wieder zum Essen,
ins Garapatta, fast hätt`ich`s vergessen.
Ein schöner Tag geht wieder zu Ende, für morgen früh um 5 Uhr ist alles hergericht,
des läfft und läfft,, ich glaub es fast nicht.
Um 5 Uhr früh, es dunkelt noch,
bringt uns der Bus zum Hafen hoch.
42 km haben wir hinter uns gelassen,
treffen dann auf dem Schiff auf einen gedeckten Tisch mit Teller und Tassen.
Das Eieromelett war dann auch ganz fein,
nur die Seefahrt konnte etwas ruhiger sein.
Dann 9 30 Uhr, das Wetter wird schee,
kommen wir an, auf Bartolomae.
Über Holzstege greifen wir dann den 100 Meter hohen Krater an,
der uns ziehen wird, gleich in seinen Bann.
Wir sehen auf den Lavafeldern die Pionierpflanze Tiquilar
Und auch den Lavakaktus, deutlich und klar.
Die Aussicht am Gipfel war beindruckend dann,
vor allem den ausgehöhlten Tuffkegel des Pinacle-Rock ich super fand.
Auch die Galapagos-Pinguine haben wir gesehen,
ja, die Zeit dann am Strand tat viel zu schnell vergehen.
Dann kommt die Parade der Seelöwen dran,
die sehen uns alle ganz neugierig an.
Die unmöglichsten Szenen können wir bestaunen
Und pausenlos hört man in der Gruppe ein Raunen.
Ja, sogar einen „Seelöwen-Gruppensex“ bekam ich vor`s Gesicht,
ja,, liebe Freunde, ich glaub es fast nicht.
Dann heißt es Abschied nehmen von tollen Kulissen,
zuhause ich diese Anblicke werde wohl echt vermissen.
Das Mittagessen an Bord kommt dann auf den Tisch,
ein wirklich leckerer panierter Fisch.
Was dann aber kommt, ist Horrror 8,
keiner an Bord hat mehr gelacht.
Die Tüten kreisen an Bord umher,
die Wellen schlagen meterweiße kreuz und quer.
Ich halt eine Stund`das Händchen meiner Frau,
der ist`s furchtbar übel, ihr geht’s ziemlich flau.
Sie und Herr Hahn sind übel hergericht,
ja, liebe Leut, ich glaub es fast nicht.
Aber wir schaffen auch diesen Trip,
nur auf a kleins Schiff geht mei Frau nimmer mit.
Das Abendessen dann im Solimar,
wieder mal ausgezeichnet war.
Am nächsten Morgen dann, wenn Gott will,
fliegen wir um 10 45 nach Guyagill.
Doch es wird nichts draus, der Flug ist ausgebucht
Und so hat man für uns 2 Stunden später einen neuen Flug ausgesucht.
Wir landen dann in Guyagill erst kurz nach Drei,
Albert, ein Holländer ist dann als Reiseleiter zum Hotel dabei.
Das Uni-Park-Hotel hat dann wirklich 5 Sterne-
Und an der Uferpromenade sind wir dann alle sehr gerne.
Das, was wir hier sehen, ist sehr imposant,
wir sehen für die Kürze ja auch allerhand.
Im Aroma-Cafe sitzt dann die komplette Ttruppe,
es gibt Wiener Schnitzel und sogar ne Goullaschsuppe.
Der letzte Tag dann, au weiowei,
um 4 Uhr in der Früh ist die Nacht vorbei.
4 30 Kaffeetrinken-
ein Chaos – einfach nur zum Abwinken.
Dann geht’s zum Airport, um 6 sind wir da,
für fast alle geht des Einchecken auch klar.
Nur für die Lerzer`s gibt`s ein Problem,
ihr Flug soll erst von Quito ausgehn.
Mit einem Nachschlag wird dann auch dieses Problem gelöst-
Und zuerst nach Quito und dann nach Bonair gedüst.
9843 km sind wir heute insgesamt in der Luft-
und am nächsten Morgen um 4 40 Uhr der Airport in Amsterdam ruft.
5 Stunden Warten es dann für die meisten heißt,
einige sind schon früher zu ihren Endzielen abgereist.
So kurz vor 11 dann in Nürnberg auch die Letzten sind,
und somit die 3wöchige Reise einen erfolgreichen Abschluss find.
Ich resümiere: die Tour war par excellence,
wenn auch Nörgler hatten so manche Chance.
Sie war einfach toll, hatte viele Highlights zu bieten,
gern wär ich an so manchem Ort etwas länger geblieben.
Meine Nr. 1, das ist für mich klar,
ist der Macho Piccho, so wie ich ihn sah.
Die Nr. 2 fällt mir auch nicht schwer,
Galapagos gab schon recht viel her.
Bei der Nr. 3 habe ich mich entschieden,
für die Urus-Indianer, ja am Titicacasee wär ich gern etwas länger geblieben.
Und die Nr. 4, ihr lieben Leut,
wie hab ich mich über die Kathedrale in Quito gefreut.
Und gefreut hat mich auch das Verständnis untereinand,
wir wurden im Laufe der Reise immer mehr miteinander bekannt.
Ich wünsch Euch alles Gute, zu Ende ist mein Gedicht,
ich glaub das alles fast noch nicht!
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Reiseberichte in Gedichtform ist Geschmacksache, aber da kann ich nichts mit anfangen. vg winni
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Ich bin in Franken aufgewachsen und habe so ziemlich alles verstanden! Auch fliegen mein Mann und ich in Kuerze nach Peru (Machu Pichu und Titicacasee). Das auf Fraenkisch beschrieben zu lesen ist ja zum Schreien ;-))) Leider wird das an vielen Mitgliedern hier verloren gehen, dadurch dass Germany so viele Dialekte hat
;-( LG, Silvia -
Für mich ist das ein mit sehr viel Gefühl geschriebener Reisebericht ! @ winni ! warum nicht einmal eine Reise so erleben ! Und sie mit seinen Eigenen Worten beschreiben ? Mir hat der Reisebericht sehr gut gefallen. LG Hans
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